Monteviale verbindet Wegangebote mit Bau- und Kirchengeschichte sowie lokaler Esskultur. Die unterschiedlichen Themen geben Ihnen konkrete Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung – von Fuß- und Rad-Fuß-Wegen bis zu Fresken, historischen Sakralbauten und einer Porchetta, die mit einem traditionellen Dorffest verbunden ist.
Wege und Aktivitäten im Freien
Die am 14. März 2025 aktualisierte Gemeindeliste umfasst sieben Fuß- und kombinierte Rad-Fuß-Wege:
- Sentiero n. 1 „Canestrello“
- Sentiero n. 2 „Zuccheriei – delle Are“
- Sentiero n. 3 „Vegrolongo – della Sorgente – dell’Ornaro“
- Sentiero n. 4 „del Perozzo“
- Sentiero n. 5 „del Cornugio“
- Sentiero n. 6 „Strada False“
- Sentiero n. 7 „dell’Orco“
Monteviales zahlreiche Wege richten sich an Wandernde, Radsportbegeisterte und Gäste, die Wald und Wiesen mögen. Beim Sentiero delle Foglie Lucenti sorgen runde Wegmarkierungen für eine besondere Kennzeichnung; empfohlen sind 45 Minuten. Entlang der Strecke stehen zehn lebensgroße Silhouetten von Tieren aus den umliegenden Wäldern: Rotkehlchen, Amsel, Bussard, Eichhörnchen, Schlange, Steinmarder, Fuchs, Dachs, Hase und Igel. Ein anderes Naturerlebnis bietet die Fattoria Didattica A&Alpaca mit Trekking mit Huacaya-Alpakas.
Villen, Fresken und Landschaft
Villa Loschi Zileri, heute Motterle, wurde 1734 von Muttoni in der Ortschaft Biron auf einem älteren Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert errichtet. Die beiden Zeitstufen – der ältere Bau und die Errichtung durch Muttoni – machen die Baugeschichte des Ortes greifbar. In Villa Zileri befinden sich zahlreiche Fresken von Giambattista Tiepolo.
Der historische Park rund um Villa Zileri bietet seltenen wild wachsenden Pflanzen und stattlichen jahrhundertealten Bäumen einen geeigneten Lebensraum. Eine Sumpfzypresse hat in 1,5 Metern Höhe einen Stammumfang von sechs Metern und gilt auf nationaler Ebene als monumentaler Baum. Auch die Fontana della Donestra verbindet Landschaft und Aussicht: Dort bietet sich ein Blick über die Ebene; die Umgebung ist kühl und schattig.
Kirchen und historische Bezugspunkte
Die Votivkapelle Madonna della Salute wurde im Spätherbst 1631 aus Dank für die Gebete zur Beendigung der Pest errichtet. Die Krankheit hatte seit mehr als einem Jahr auch im Gebiet von Monteviale zahlreiche Opfer gefordert. Die Kirche Santa Maria Assunta wurde auf den Fundamenten der Festung von Monteviale errichtet, die Tebaldo Francigena 1240 vollständig zerstörte. Diese beiden historischen Bezugspunkte liegen fast vier Jahrhunderte auseinander.
Festtradition und Porchetta
Bei der 2025 veranstalteten traditionellen Sagra dell’Ottava, auch Sagra di Monteviale genannt, gab es Aufführungen und lokale Küche. Die Porchetta di Monteviale ist als typisches Gericht mit dem Fest verbunden. Für ihre Zubereitung wird ein 20 bis 35 Kilogramm schweres Schwein am Spieß über einem ausschließlich mit Holz befeuerten Feuer gegart. So erhält die lokale Esskultur einen konkreten Bezug, der über die bloße Nennung eines Festgerichts hinausgeht.
Anreise und Unterkunftssuche
Bus Nr. 16 fährt von Vicenza nach Monteviale. Für die Base Scout Costigiola ist die Haltestelle „Costigiola – Via delle Mure“ vorgesehen. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan beim lokalen Verkehrsunternehmen.
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