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Von den Jōmon-Stätten bis zu heißen Quellen mit einer Geschichte von mehr als 350 Jahren bietet die Präfektur Akita unterschiedliche Zugänge zu Kultur, Landschaft und regionaler Geschichte. Sie liegt in der Region Tōhoku an der Küste des Japanischen Meeres. Wer die Reise plant, kann die Entdeckungen nach eigenen Interessen ordnen: archäologisches Erbe, Edo-Architektur, heiße Quellen oder Wanderwege setzen jeweils andere Schwerpunkte.

Jōmon-Stätten und historische Architektur

Die Ōyu-Steinkreise sind eine der zwei Stätten in der Präfektur Akita, die zum UNESCO-Welterbe Jōmon-Stätten in Hokkaidō und Nordostjapan gehören. Einen anderen Blick auf die Geschichte bieten die Ruinen von Hotta-no-saku, die Überreste einer frühheianzeitlichen Verwaltungsanlage. Ihre Einfriedung ist etwa 3,6 Kilometer lang; das südliche Außentor ist mit einer Höhe von 9,7 Metern rekonstruiert.

Kakunodate bewahrt authentische Architektur aus der Edo-Zeit in zwei Bereichen mit Samurai- und Händlerquartieren. Bekannt ist der Ort außerdem für seine hängenden Kirschbäume, die im Frühjahr blühen. Das Denshokan Museum in Kakunodate zeigt regionale Handwerkskunst. Vorführungen der Kabazaiku-Kunst veranschaulichen, wie Gegenstände mit Kirschbaumrinde verkleidet werden. Erkundigen Sie sich vor der Reise, ob Vorführungen während Ihres Besuchs stattfinden.

Heiße Quellen und Buchenwald

Nyuto Onsenkyo liegt im Gebirge des nördlichen Semboku in der Präfektur Akita und umfasst sieben heiße Quellen. Jede besitzt eine eigene Wasserquelle und besondere Mineralienmerkmale. Die Geschichte des Onsenkyo reicht mehr als 350 Jahre zurück. Da sich einzelne Einrichtungen und Besuchsregelungen ändern können, prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Angaben zur konkreten Quelle, die Sie besuchen möchten.

Shirakami Sanchi erstreckt sich über die Präfekturen Akita und Aomori. Wanderwege führen dort durch den größten ursprünglichen Buchenwald Ostasiens. Wenn Sie eine Wanderung planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Routenbedingungen und Zugangsregelungen: Bedingungen und Verfahren können sich ändern.

Kulturerbe und saisonale Akzente

Oga no Namahage in der Präfektur Akita wurde im Dezember 2018 als immaterielles Kulturerbe der UNESCO eingetragen. Für die Reisezeit bietet sich auch ein Vergleich zweier saisonaler Akzente an: Die hängenden Kirschbäume in Kakunodate blühen im Frühjahr, während das Akita Kanto Festival jedes Jahr Anfang August in der Stadt Akita stattfindet. Das Festival dient dem Gebet für eine gute Ernte der fünf Getreidearten Weizen, Reis, Bohnen, Fuchsschwanzhirse und Kolbenhirse. Prüfen Sie vor der Reise das genaue Jahresprogramm.

Anreise und Hotelsuche

Akita ist mit dem JR-Akita-Shinkansen von Tokio, Sendai und Morioka erreichbar. Aus anderen Teilen Japans kommen außerdem das Auto, Regionalzüge und das Flugzeug als Möglichkeiten infrage. Prüfen Sie Fahrpläne und Anbieter vor Ihrer Reise.

So orientieren Sie Ihre Auswahl an Ihren Interessen und am Reisezeitraum.

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