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Im Aomori Museum of Art kommen Werke dreier sehr unterschiedlicher Künstler zusammen: Die Sammlung umfasst Arbeiten von Shiko Munakata, Yoshitomo Nara und Tohl Narita. Auch die Architektur führt zu einer weiteren Entdeckung. Jun Aoki entwarf das Gebäude und ließ sich dabei von der archäologischen Stätte Sannai Maruyama inspirieren.

Kunst und Jōmon-Geschichte

Sannai Maruyama ist eine der größten Jōmon-Siedlungsstätten Japans und als nationale besondere historische Stätte ausgewiesen. So stehen in der Präfektur Aomori Kunstsammlung, Architektur und archäologisches Erbe als unterschiedliche, aber miteinander verbundene Themen nebeneinander: Der Museumsbau verweist auf einen Ort, der die frühe Siedlungsgeschichte Japans sichtbar macht.

Auch die Burg Hirosaki setzt einen eigenen historischen Akzent. Sie ist die einzige Burg in Tōhoku, die während der Edo-Zeit (1603–1867) erbaut wurde. Wenn Sie sich für Baugeschichte interessieren, bietet Aomori damit verschiedene Perspektiven: von einer archäologischen Siedlungsstätte über einen modernen Museumsentwurf bis zu einer Burg aus der Edo-Zeit.

Buchenwald und Berglandschaft

Shirakami-Sanchi erstreckt sich über die Präfekturen Aomori und Akita. Das Welterbegebiet umfasst dort einen großen, ursprünglichen und zusammenhängenden Buchenwald; 12.627 Hektar des Gebiets liegen auf der Aomori-Seite. Die Ausdehnung über zwei Präfekturen macht deutlich, dass dieser Naturraum nicht an der Grenze Aomoris endet.

Eine andere Landschaft zeigt sich am Hakkoda: Zwischen den Bergen liegen verstreut Feuchtgebiete und Seen, an denen im Sommer alpine Blumen blühen. Im weiteren Shirakami-Sanchi-Gebiet führt eine etwa 40-minütige Runde vom Ausgangspunkt Mori no Bussankan Kyororo über den Teich Keitoba-no-Ike, den kobaltblauen Aoike, den Buchenwald sowie die Teiche Wako-no-Ike und Ochiguchi-no-Ike. Prüfen Sie vor Ihrer Tour die Wegbedingungen und den saisonalen Zugang.

Regionale Küche und Handwerk

Die Präfektur Aomori erzeugt rund 60 Prozent der Äpfel Japans; der Anteil kann je nach Berichtsjahr variieren. Eine andere regionale Spezialität ist Ichigoni. In Hashikami findet jedes Jahr im Juli das はしかみいちご煮まつり statt, bei dem Ichigoni zu örtlichen Preisen angeboten wird.

Auch das Tsugaru-Lackhandwerk gehört zum kulturellen Bild der Präfektur. 唐塗 ist eine repräsentative Stilrichtung: Auf einen Grund aus Hiba-Holz folgen wiederholtes Lackieren, Schleifen und Polieren. Nach 48 aufwendigen Arbeitsschritten entsteht ein robustes und elegantes Lackobjekt. Die Beschreibung des Handwerks zeigt, wie vielschichtig ein einzelnes Objekt sein kann – von seinem Holzgrund bis zur sorgfältig bearbeiteten Oberfläche.

Erlebnisse und Anreise

Beim Aomori Nebuta Festival kann jede Person als Haneto teilnehmen, sofern die geltenden Regeln eingehalten werden. Informieren Sie sich vor Ihrer Planung über die dann geltenden Teilnahmeregeln. Damit ergänzt eine gemeinschaftliche Festtradition die Kultur- und Naturthemen der Präfektur.

Die Präfektur Aomori ist mit dem JR-Tōhoku-Shinkansen, regulären JR-Zügen, Fernbussen und dem Auto erreichbar. Vier Shinkansen-Haltepunkte liegen in der Präfektur: Hachinohe, Shichinohe-Towada, Shin-Aomori und Okutsugaru-Imabetsu. Hinzu kommen die Flughäfen Misawa und Aomori. Prüfen Sie Fahrpläne und Routen vor Ihrer Reise erneut.

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