Zum Inhalt

Für eine Reise nach Sengokuhara bieten sich drei unterschiedliche Blickwinkel an: venezianisches Glas, botanische Vielfalt und ein Ensemble von 500 Rakan-Statuen. Die Auswahl muss deshalb nicht an einer langen Sehenswürdigkeitenliste beginnen. Überlegen Sie zuerst, was Sie näher betrachten möchten: Glas als Museumsthema, Pflanzen entlang eines gegliederten Gartenwegs oder Figuren im Bambushain eines Tempels. Diese Schwerpunkte geben Ihrer Reiseplanung einen konkreten kulturellen und landschaftlichen Rahmen.

Glas: zwei unterschiedliche Museumsschwerpunkte

Das Hakone Glass Forest Museum in Hakone-Sengokuhara ist auf venezianisches Glas spezialisiert. Im Hakone-Lalique-Museum in Sengokuhara befindet sich ein Wagen des Orient-Express mit mehr als 150 Glaspaneelen im Innenraum. Beide Museen rücken Glas ins Zentrum, jedoch auf unterschiedliche Weise: Beim ersten ist es das klar benannte Museumsthema; beim zweiten lenkt ein bestimmter Wagen den Blick auf die Gestaltung eines Innenraums. Wenn Sie Kulturziele nach einem konkreten Interesse wählen, können Sie zwischen venezianischem Glas und dem glaspaneelreichen Wagen unterscheiden.

Pflanzen entlang zweier Spannweiten

Die Wege im Hakone Botanical Garden of Wetlands in Sengokuhara sind so angelegt, dass Besucher Pflanzen von Tieflagen bis in alpine Bereiche und von frühen bis zu entwickelten Feuchtgebieten betrachten können. Der Garten umfasst 200 Feuchtgebietspflanzenarten sowie 1.100 Pflanzenarten aus Tieflagen bis in alpine Bereiche. Die Wegführung verbindet die Artenvielfalt mit zwei Vergleichslinien: Höhenbereichen und Entwicklungsstufen der Feuchtgebiete. Die Artenzahlen geben dabei den Umfang an; die Wege ergänzen sie um den Blick auf die Gliederung der Pflanzenbereiche. So steht hier weniger ein einzelnes Objekt als die Breite der Pflanzenwelt im Vordergrund.

Ein Garten mit Blick auf Ōwakudani

Auch der Garten des Hakone Glass Forest Museum bietet eine Verbindung von Natur- und Kulturmotiven. Er blickt auf Ōwakudani und verbindet saisonale Blumen mit Kristallglas, das im Sonnenlicht funkelt. Damit ist das Museum nicht allein über seine Spezialisierung auf venezianisches Glas einzuordnen: Im Garten treten Blumen, Kristallglas und Aussicht gemeinsam hervor. Im Unterschied zum Wagen des Hakone-Lalique-Museums liegt der Akzent hier auf einem Gartenblick; gegenüber dem Hakone Botanical Garden of Wetlands prägt die Verbindung von saisonalen Blumen und Kristallglas den Schwerpunkt.

500 Rakan im Bambushain

Im Bambushain des Chōanji-Tempels in Sengokuhara befinden sich 500 Rakan-Statuen. Die Zahl macht das Motiv zu einem Ensemble statt zu einer einzelnen Figur; zugleich verortet der Bambushain es an einem klar benannten Ort innerhalb des Tempels. Damit wechselt der kulturelle Blick von Glasobjekten und Pflanzenspannen zu einer Gruppe von Statuen. Wenn Sie verschiedene kulturelle Motive für Ihre Reise abwägen, bietet diese Kombination aus Anzahl und Ort einen eigenständigen Vergleichspunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Yumoto.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hakone.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.