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Der 1.252 Meter hohe Oyama ist ein Wahrzeichen Iseharas und liegt in einem Teil des Tanzawa-Oyama-Quasi-Nationalparks. Bergpfade, Pilgertradition, regionales Handwerk und saisonale Erlebnisse geben der Stadt unterschiedliche Schwerpunkte. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, neben den gewünschten Aktivitäten auch die Anreise und den Reisezeitpunkt im Blick zu behalten.

Anreise und Reiseplanung

Der Bahnhof Isehara wird von den Limited-Express-Zügen Romancecar der Odakyu-Linie bedient. Die Verbindung nach Shinjuku dauert etwa 50 Minuten, die nach Odawara etwa 25 Minuten. Beide Angaben sind ungefähre Fahrzeiten; prüfen Sie für Ihren Reisetag den Fahrplan. Bei der Wahl eines Hotels in Isehara können Sie so zunächst überlegen, ob für Ihre Reise eher die Bahnverbindung, die Berglandschaft oder die kulturellen Themen im Vordergrund stehen sollen.

Oyama-Pilgerfahrt und überliefertes Handwerk

Die Oyama-Pilgerfahrt ist wegen ihres kulturellen Werts als Japan Heritage eingetragen. Zu ihrer Tradition gehört der Oyama-Koma, ein repräsentatives Souvenir der Pilgerfahrt. Es wird seit der Edo-Zeit von Holzhandwerkern hergestellt, die als Kiji-shi bezeichnet werden; die Technik wird bis heute weitergegeben. So treffen bei diesem Gegenstand ein konkretes Reiseandenken und ein über lange Zeit gepflegtes Handwerk zusammen.

Auch religiöse Bauwerke und Kunstwerke geben der Pilgertradition weitere Bezugspunkte. Der Oyama-dera gilt als einer der drei großen Fudō-Tempel der Kantō-Region und ist der erste Tempel der Pilgerroute zu den 36 Fudō-Tempeln dieser Region. Im Chayu-ji ist die wichtigste Shaka-Nirvana-Statue als wichtiges Kulturgut der Stadt Isehara ausgewiesen. Die Haupthalle des Hinata Yakushi, auch Hōjōbō genannt, lässt sich über ihre Architektur einordnen: Sie besitzt ein Walmdach mit Stroheindeckung, ist 7 Ken lang, 5 Ken breit und 17,7 Meter hoch. Unter den als Kulturdenkmäler ausgewiesenen hölzernen Buddha-Hallen der Präfektur ist sie die größte.

Bergpfad und Aussicht auf die Sagami-Bucht

Der Untere Schrein des Ōyama Afuri-Schreins liegt auf 696 Metern Höhe und bietet einen Blick auf die Sagami-Bucht. Von dort führt ein Bergpfad zum Gipfel des Oyama durch ursprüngliche Buchen- und Tannenwälder; er kann zu jeder Jahreszeit begangen werden. Der Aussichtspunkt am Schrein und der Weg zum 1.252 Meter hohen Gipfel sind damit zwei unterschiedliche Perspektiven auf den Berg: einmal der Blick zur Bucht, einmal die Wanderung durch die Waldlandschaft. Eine Gehzeit oder Schwierigkeit ist für den Pfad nicht angegeben, daher sollten Sie Ihre Tagesplanung nicht allein an der Gipfelhöhe ausrichten.

Feste, Erntezeit und Tofu am Oyama-Zugangsweg

Im Jahreslauf setzen mehrere Erlebnisse eigene zeitliche Akzente. Das E-tōrō-Fest findet jedes Jahr von Mitte bis Ende August entlang des Zugangswegs zum Oyama statt. Am Oyama-Shindō werden von Einheimischen handgefertigte Bilderlaternen aufgestellt, die den nächtlichen Zugangsweg beleuchten. Das Isehara-Tourismus-Dōkan-Festival findet jährlich im Oktober statt; die genauen Termine und das Programm können sich ändern. Prüfen Sie die jeweiligen Festtage, wenn Sie Ihre Reise auf eines der Feste abstimmen möchten.

Eine weitere saisonale Möglichkeit ist das Obstpflücken: Während der Erntezeit gibt es zahlreiche Direktverkaufsstellen an den Nationalstraßen sowie beliebte Obstplantagen, in denen Besucher Obst selbst pflücken können. Was angeboten wird, richtet sich nach der Erntezeit. Entlang des Oyama-Zugangswegs bieten außerdem Gasthäuser und Teehäuser Tofugerichte an; der Tofu wird mit Quellwasser vom Oyama hergestellt. So unterscheiden sich die saisonalen Schwerpunkte klar: Der Bergpfad kann ganzjährig begangen werden, während Obstpflücken an die Ernte und die Feste an bestimmte Zeiträume gebunden sind.

Weitere Reiseziele entdecken: Atsugi, Iwa, Kawasaki, Fujisawa, Yokohama, Manazuru, Kamakura, Hiratsuka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Kanagawa.

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