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Kumejima vereint Naturthemen, die sich konkret unterscheiden: Der Präfektur-Naturpark umfasst nahezu die gesamte Insel und die umliegenden Gewässer; dazu kommen ein als Ramsar-Gebiet registrierter Wald und ein Naturdenkmal an der Küste. Aussicht, Kulturorte und lokale Küche setzen weitere Akzente für die Planung.

Naturpark, Wald und Küstenfelsen

Die Gesamtfläche des Präfektur-Naturparks beträgt 11.868 Hektar. Davon entfallen 6.125 Hektar auf Landfläche und 5.743 Hektar auf Meeresfläche. Die Zahlen zeigen, wie sich das ausgewiesene Schutzgebiet auf Land und umliegendes Meer verteilt.

Der Nibuchi-Wald bewahrt weitgehend unberührte, grüne Natur mit zahlreichen Pflanzen und auf Kumejima heimischen Lebewesen. Er ist als Ramsar-Gebiet registriert. Damit stehen dort Wald und heimische Pflanzen- und Tierwelt im Blick, während Tachijami als einzelne Felsformation an der Küste einen anderen Naturakzent setzt.

Tachijami ist ein 40 Meter hoher Felsen und Naturdenkmal der Stadt Kumejima. Sie erreichen ihn nach einem Abstieg über etwa 250 Stufen. Sein Name bedeutet in der lokalen Sprache „Tategami“. Die Stufenzahl ist eine konkrete Angabe für die Planung; die Höhe beschreibt die Felsformation selbst.

Burgruine, spiritueller Ort und Höhlenbesichtigung

Die Ruine der Burg Uegusuku ist eine von vier bedeutenden Burgruinen, die auf Kumejima noch erhalten sind. Von der Ruine aus bietet sich ein 360-Grad-Blick über ganz Kumejima und das Meer rund um die Insel. So verbindet sich die historische Bedeutung des Ortes mit einer weiten Aussicht. Im Vergleich dazu ist Tachijami vor allem durch den Felsen an der Küste geprägt.

Mifuga ist ein heiliger Naturort auf Kumejima, der mit Gebeten um Kindersegen verbunden ist. Dieser Bezug gibt dem Ort einen spirituellen Schwerpunkt, der sich von den Burgruinen und der Höhlenbesichtigung unterscheidet.

Die geführte Besichtigung der als Kulturgut der Stadt Kumejima ausgewiesenen Yajiyagama-Höhlenruinen dauert etwa eineinhalb Stunden und führt durch eine 800 Meter lange unterirdische Höhlenruine. Prüfen Sie vorab die aktuellen Führungstermine, da sich der Zeitplan ändern kann.

Kuruma-Ebi und Süßspeisen

Das auf Kumejima erzeugte Kuruma-Ebi wird mit Setzlingen aus Tiefseewasser in großen Aufzuchtteichen gezüchtet, in einem warmen, naturreichen Umfeld. Für die Garnele werden Sashimi, Grillen mit Salz oder Frittieren empfohlen. So stehen sowohl die lokale Aufzucht als auch verschiedene Zubereitungsarten im Mittelpunkt.

Lokale Restaurants und Hotels auf Kumejima bieten Kuruma-Ebi als Sashimi, mit Salz gegrillt oder als Shrimp-Dog an. Für das lokal erzeugte Kuruma-Ebi werden außerdem frittierte Zubereitungen empfohlen. Das Angebot variiert je nach Saison und Lokal.

Bei einem Kochkurs auf Kumejima können Sie Sata-andagi, also Okinawa-Donuts, und weitere mit braunem Zucker zubereitete Süßspeisen selbst herstellen und sich dabei unterhalten. Anders als bei den genannten Garnelengerichten steht hier das eigene Zubereiten süßer Speisen im Mittelpunkt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Okinawa.

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