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Ein rund 486 Meter langer Kofun, ein 33 Meter hoher Wasserfall und Festwagen von mehr als vier Tonnen: Die Präfektur Ōsaka bietet sehr unterschiedliche Entdeckungen. Die kulturellen Anker reichen von der UNESCO-Welterbestätte Mozu-Furuichi Kofun Group bis zu einem Danjiri-Festival mit einer Geschichte von ungefähr 300 Jahren. Museen, Gärten und Wege eröffnen weitere Perspektiven auf Geschichte und Natur.

Kofun und Museen: Geschichte in vielen Maßstäben

Die Mozu-Furuichi Kofun Group wurde im Juli 2019 als UNESCO-Welterbestätte eingetragen. Die Mozu Kofun Group umfasst 44 erhaltene Kofun: schlüsselloch- und muschelschalenförmige sowie runde und quadratische Grabhügel. Der Nintoku-tenno-ryo, auch Daisenryo Kofun genannt, ist ungefähr 486 Meter lang. Die Vielfalt der Formen und dieses ungefähre Maß geben zwei konkrete Anhaltspunkte, wenn Sie sich für die Gestalt solcher Grabhügel interessieren.

Auch der heutige Hauptturm des Osaka Castle Museum verbindet Geschichte mit einem Einblick in die Baugeschichte: Er wurde 1931 errichtet und ist als materielles Kulturgut von nationaler Bedeutung eingetragen. Der rekonstruierte Hauptturm ist vollständig barrierefrei. Wenn diese Eigenschaft für Ihre Reiseplanung wichtig ist, prüfen Sie die Zugangsinformationen vor dem Besuch noch einmal.

Im Expo Commemorative Park befindet sich das National Museum of Ethnology. Es widmet sich Kulturanthropologie und Folklore und verfügt über mehr als 340.000 Sammlungsmaterialien sowie über 10.000 ausgestellte Objekte. Von der Station Bampaku-Kinen-Koen der Osaka Monorail sind es ungefähr 15 Minuten zu Fuß zum Museum. Die Zeit ist eine Orientierung; prüfen Sie vor der Reise die örtlichen Transportbedingungen.

Der Expo'70 Commemorative Park wurde auf dem ehemaligen Gelände der Weltausstellung Japan World Exposition 1970 angelegt. Besucher können den Tower of the Sun betreten und die Ausstellungen im Inneren besichtigen; prüfen Sie vorab die aktuellen Betriebsbedingungen. Der Japanese Garden bietet eine jahreszeitlich wechselnde Landschaft. Im Osaka Municipal Museum of Fine Arts umfasst die Sammlung mehr als 8.500 Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerksobjekte aus Japan und China. Die Tennoji Gallery veranstaltet regelmäßig öffentliche Ausstellungen verschiedener Kunstorganisationen. Da sich das Ausstellungsprogramm ändert, lohnt ein Blick auf die Termine Ihres Besuchs.

Gärten und der Weg zum Minoh Waterfall

Der Osaka Municipal Nagai Botanical Garden erstreckt sich über ungefähr 24,2 Hektar, beherbergt etwa 1.200 Pflanzenarten und umfasst elf Spezialgärten. Das ganze Jahr über blühen dort Pflanzen; dazu gehören saisonale Blumen und Wasserpflanzen am großen Teich. Die Angaben zu Fläche und Pflanzen machen den Garten zu einem konkreten Ziel für alle, die sich für botanische Vielfalt interessieren, während die wechselnde Landschaft den Blick auf unterschiedliche Jahreszeiten lenkt.

Der Minoh Waterfall ist 33 Meter hoch, liegt im Meiji no Mori Minoh Quasi-National Park und gehört zu Japans Top 100 Waterfalls. Der Minoh Waterfall Trail führt von der Hankyu-Station Minoh zum Wasserfall; zu Fuß dauert die Strecke ungefähr 40 Minuten in eine Richtung. Die Zeitangabe gilt für den Hinweg. Planen Sie die Rückkehr gesondert ein und prüfen Sie vor der Tour die Wegbedingungen.

Lokale Traditionen und Ramen-Geschichte

Ikeda City gilt als Geburtsort von Instant-Ramen: Dort erfand Momofuku Ando 1958 Chicken Ramen. Im Cup Noodles Museum Osaka Ikeda können Besucher in der My Cup Noodle Factory ein eigenes, individuelles Cup-Noodle-Produkt herstellen. Der Ramen Tunnel des Museums zeigt ungefähr 800 Verpackungsdesigns. Verfügbarkeit des Erlebnisses und Reservierungsverfahren können sich ändern; prüfen Sie diese Angaben vor Ihrem Besuch.

Das Kishiwada Danjiri Festival ist eine traditionelle Kultur Kishiwada Citys mit einer Geschichte von ungefähr 300 Jahren. Beim Yarimawashi werden mehr als vier Tonnen schwere Danjiri-Festwagen mit hoher Geschwindigkeit gezogen und ohne Geschwindigkeitsverlust rechtwinklig abgebogen. Jedes Jahr am ersten Sonntag im September findet ein Probelauf statt; das genaue Datum variiert von Jahr zu Jahr. Wenn Sie das Fest einplanen, gleichen Sie die Termine für das jeweilige Jahr ab. Der heutige Burgturm von Kishiwada Castle wurde 1954 wiederaufgebaut und umfasst Ausstellungen sowie einen Aussichtsturm. Der Hachijin Garden im Kishiwada Castle ist als National Place of Scenic Beauty ausgewiesen.

Für die Auswahl Ihrer Reiseinteressen stehen damit verschiedene Schwerpunkte nebeneinander: die Formen und Dimensionen der Kofun, Museums- und Gartenbesuche, ein Weg zum Wasserfall oder die Festtradition von Kishiwada. Die ungefähren Gehzeiten, wechselnden Ausstellungsprogramme und jahresabhängigen Festtermine helfen dabei, einzelne Besuche konkret zu planen.

Weitere Reiseziele entdecken: Ōsaka, Izumiōtsu, Toyonaka, Suita, Yao, Sakai, Kaizuka, Yamashiro, Kishiwada, Kanan, Ikeda, Tannowa, Moriguchi, Takatsuki, Sennan, Hirakata, Kawachinagano, Higashiōsaka, Takaishi, Tondabayashi, Minoo, Daito, Habikino, Misaki, Izumi, Hannan, Neyagawa, Shijonawate, Ibaraki und Ōsakasayama.

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