Zum Inhalt

Wer sich für Izumi interessiert, findet in der zugehörigen Gemeinde Izumi-shi unterschiedliche Kulturthemen: alte Kunst, lokale Geschichte und archäologische Stätten. Dazu kommt der Kurotoriyama-Park mit saisonalen Blüten. Im weiteren Reisegebiet prägt außerdem der Komyo-Teich die regionale Landschaft. So lassen sich Museumsbesuche, historische Orte und ein saisonaler Parkbesuch nach dem eigenen Interesse gewichten.

Kunst und lokale Geschichte in den Museen

Das Kuboso Memorial Museum of Arts in der Gemeinde Izumi-shi widmet sich alter orientalischer Kunst. Seine Sammlung wird mit rund 12.000 Werken beziffert; dazu zählen zwei Nationalschätze und 29 wichtige Kulturgüter. Jährlich sind vier bis fünf Ausstellungen mit Werken aus der Sammlung sowie eine eigene Sonderausstellung vorgesehen. Prüfen Sie vor dem Besuch das aktuelle Programm, um Ihre Museumsplanung an den gezeigten Ausstellungen auszurichten.

Das Geschichtsmuseum Izumi-no-kuni in der Gemeinde Izumi-shi setzt einen anderen Schwerpunkt: Seine Dauerausstellung zeigt archäologische Funde, örtliche historische Dokumente und Volkskundematerialien. Mehrmals im Jahr finden Sonder- und Wechselausstellungen statt. Für die Auswahl zwischen den Häusern ist daher das Thema entscheidend: Im Kuboso steht alte Kunst im Mittelpunkt, während Izumi-no-kuni Funde, lokale Dokumente und Volkskunde zusammenführt. Auch dort lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Ausstellungen vor dem Besuch.

Zwei unterschiedliche archäologische Zeugnisse

Die Ikegami-Sone-Stätte in der Gemeinde Izumi-shi ist eine große Siedlung der Yayoi-Zeit mit umlaufendem Graben. Ihr Zentrum liegt im Stadtteil Ikegami-chō in der Gemeinde Izumi-shi; die Stätte ist als historische Stätte Japans ausgewiesen. Das archäologische Thema ist hier die Form einer Siedlung und ihre umgrenzte Anlage.

Anders geartet ist der Izumi Koganezuka Kofun in Uedaichō, in der Gemeinde Izumi-shi. Der 94 Meter lange Schlüsselloch-Grabhügel stammt aus der späten ersten Hälfte der Kofun-Zeit und ist ebenfalls als historische Stätte Japans ausgewiesen. Zusammen zeigen die beiden Orte zwei verschiedene archäologische Formen: eine Siedlung mit Graben und einen Grabhügel. Wenn Sie historische Stätten nach ihrem Thema auswählen, lässt sich so zwischen Siedlungsgeschichte und Grabarchitektur unterscheiden.

Saisonale Blüten und regionaler Landschaftsbezug

Im Kurotoriyama-Park in der Gemeinde Izumi-shi gibt es Blumenbeete mit saisonalen Blüten, ein Deck am Wasser und ein nach Kirschblüten gestaltetes Kombinationsspielgerät. Während der Kirschblütenzeit ist der Park jedes Jahr ein vielbesuchter Ort für Hanami und zugleich ein Erholungsort für Einwohner. Wer den Park für diese Saison einplant, sollte den Besucherandrang als Teil der Wahl berücksichtigen; die Blütenbeete bieten darüber hinaus einen saisonalen Bezug, der nicht allein an die Kirschblüte gebunden ist.

Im übergeordneten Reisegebiet wurde die Landschaft rund um den Komyo-Teich 1989 in die Auswahl „Osaka Green 100“ aufgenommen. Im übergeordneten Reisegebiet wurde der Komyo-Teich 1936 fertiggestellt; er bewässert etwa 250 Hektar Reisfelder in Izumi-shi, Sakai, Izumiotsu und Takaishi. Sein Speichervolumen beträgt 3,7 Millionen Tonnen und zählt zu den größten in der Region Kansai. Im übergeordneten Reisegebiet bildet die regionale Wasser- und Agrarlandschaft rund um den Teich neben Museen und archäologischen Stätten einen eigenen Themenbereich.

Weitere Reiseziele entdecken: Tannowa, Yao, Ikeda, Kaizuka, Kanan, Moriguchi, Kishiwada, Takatsuki.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Ōsaka.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.