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In Nikko begegnen Ihnen religiöse Baukunst und eine bewusst gestaltete Berglandschaft. Das Welterbe Shrines and Temples of Nikko umfasst 103 religiöse Gebäude innerhalb von zwei Shintō-Schreinen und einem buddhistischen Tempel in der Präfektur Tochigi. Viele der Gebäude entstanden im 17. Jahrhundert und wurden an Berghängen angeordnet, um unterschiedliche visuelle Wirkungen zu erzeugen. So gehören die Bauwerke und ihre Lage gemeinsam zum Charakter dieses Ortes.

Nikko: Tempel, Schreine und Wanderwege

Die 103 Bauwerke verteilen sich auf drei Komplexe, die leicht zu Fuß voneinander erreichbar sind. Die Schreine und Tempel werden weiterhin aktiv für religiöse Zwecke genutzt. Beim Erkunden treffen Sie deshalb auf einen Ort, der sowohl für seine historische Architektur als auch für seine fortdauernde religiöse Nutzung steht. Viele der Gebäude stammen aus dem 17. Jahrhundert; ihre Anordnung an Berghängen setzt unterschiedliche visuelle Akzente.

Auch die Landschaft rund um Nikko lässt sich zu Fuß entdecken: Der Nationalpark bietet Wanderwege für Menschen aller Erfahrungsstufen. Damit können Sie in der Region unterschiedliche Interessen verfolgen – von religiösen Bauwerken in drei fußläufig erreichbaren Komplexen bis zu Wanderwegen im Nationalpark. Die beiden Seiten des Reiseziels stehen für verschiedene Arten, sich mit Baukunst und Landschaft zu beschäftigen.

Ein ehemaliger Steinbruch als Museum

Eine ganz andere Entdeckung erwartet Sie im unterirdischen Oya History Museum. Teile des stillgelegten Oya-Steinbruchs wurden zu diesem Museum umgestaltet, das eine besondere Erkundung des ehemaligen Steinbruchs ermöglicht. Der unterirdische Steinbruch erstreckt sich über mehr als 20.000 Quadratmeter, ist 30 Meter tief und reicht an seiner tiefsten Stelle 60 Meter unter die Erde. Flächenausdehnung und Tiefe geben dabei unterschiedliche Einblicke in die Dimensionen des Ortes.

Das Museum wird häufig als Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen, Shows und Nō-Aufführungen genutzt. So steht die Erkundung des ehemaligen Steinbruchs neben einer kulturellen Nutzung des Museumsraums. Für die Anfahrt können Sie etwa 30 Minuten Busfahrt vom Bahnhof Utsunomiya einplanen; von der Haltestelle Shiryokaniriguchi sind es anschließend drei Minuten zu Fuß. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Verbindungen.

Ashikaga Gakko: Geschichte und Ritual

Ashikaga Gakko gilt als die älteste Schule Japans und wurde 1439 gegründet. Ihre Gestalt aus der Edo-Zeit wurde rekonstruiert. Die Schule ist für Besucher geöffnet, die dort besichtigen können, wie die Schüler damals lernten. In der Sammlung befinden sich mehr als 18.000 Bücher sowie einige der ältesten historischen Dokumente Japans. Der Ort verbindet damit die Geschichte der Schule mit einer umfangreichen Sammlung.

Ein wiederkehrender Anlass ist das Ritual Shikiten: Es findet jedes Jahr am 23. November in Ashikaga Gakko statt. Wenn Sie Ihre Reise auf dieses Datum ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Veranstaltungsinformationen. Für einen Besuch zu einem anderen Zeitpunkt bieten die rekonstruierte Gestalt der Schule und die Möglichkeit, das damalige Lernen nachzuvollziehen, einen eigenen Zugang zur Geschichte des Ortes. Prüfen Sie außerdem vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten.

Utsunomiya-Gyoza und Erdbeeren aus Tochigi

Auch die Esskultur der Präfektur bietet Unterschiede, die sich konkret vergleichen lassen. Utsunomiya-Gyoza gibt es gebraten, frittiert und gedämpft. Von Restaurant zu Restaurant variieren außerdem die Zutaten, die Größe der Teigtaschen, die Beschaffenheit des Teigs und die Dipsauce. Wer sich für die Speise interessiert, kann daher auf mehr als die Zubereitungsart achten: Auch Teig, Füllung und Sauce unterscheiden sich.

Eine weitere Möglichkeit, Tochigi kulinarisch zu entdecken, bieten Erdbeerfarmen, auf denen Besucherinnen und Besucher Erdbeeren aus Tochigi selbst pflücken können. So stehen zwei verschiedene Erlebnisse nebeneinander: die Varianten einer regional benannten Speise und das eigene Pflücken auf einer Farm. Wählen Sie danach, ob Sie sich eher für Unterschiede bei Zubereitung und Zutaten oder für eine Aktivität rund um Erdbeeren interessieren.

Mit der Nasu Ropeway am Mount Chausu

Die Nasu Ropeway verbindet ihre Talstation in etwa vier Minuten mit der neunten Station des Mount Chausu. Diese kurze Fahrtdauer beschreibt die Verbindung zwischen den beiden Stationen; der Betrieb kann saisonal variieren. Prüfen Sie deshalb vor Ihrer Fahrt die aktuellen Betriebszeiten. Zusammen mit den Wanderwegen rund um Nikko zeigt die Seilbahn eine weitere Möglichkeit, Landschaft in Tochigi zu erleben – mit einer konkreten Verbindung am Mount Chausu statt eines Wanderwegs im Nationalpark.

Weitere Reiseziele entdecken: Sano, Utsunomiya, Nikkō, Oyama, Ashikaga, Kanuma, Nasu-Yumoto, Nasu, Mooka, Nasushiobara, Mashiko, Yaita, Tochigi, Ōtawara.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Japan.

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