Zum Inhalt

Nasu bietet unterschiedliche Anlässe für einen Aufenthalt: Im Nasu Heisei-no-Mori lässt sich der Wald selbstständig erkunden, während geführte Spaziergänge eine vorherige Reservierung erfordern. Kulturelle Wege, Onsen und Ausblicke am Mount Chausu setzen weitere Schwerpunkte. Für Ihre Reiseplanung können Sie zuerst überlegen, welche dieser Seiten Nasu Sie besonders interessiert.

Wald zwischen Selbstständigkeit und Führung

Der Wald Nasu Heisei-no-Mori umfasst 560 Hektar und wurde 2008 vom Kaiserhaus der Öffentlichkeit geschenkt. Sie können das Waldgebiet selbstständig erkunden. In der Forest Learning Zone des Nasu Heisei-no-Mori Field Center werden außerdem geführte Spaziergänge mit einer Naturfachkraft angeboten. Dafür ist eine vorherige Reservierung erforderlich; prüfen Sie bei der Planung das aktuelle Reservierungsverfahren. So können Sie zwischen einer Erkundung auf eigene Faust und einem vorab zu reservierenden Spaziergang mit fachlicher Begleitung wählen.

Das Field Center bietet auch kreative Aktivitäten an. Dabei werden unter anderem Schlüsselanhänger, Kleiderbügel und Handcreme hergestellt. Damit kommt zum Erkunden und Beobachten eine praktische Beschäftigung hinzu, die einen anderen Zugang zum Aufenthalt im Wald eröffnet.

Für die barrierefreie Orientierung ist die genaue Zone wichtig: Die Wege in der Forest Recreation Zone am Eingang des Nasu Heisei-no-Mori Field Center sind vollständig rollstuhlgerecht; mehrere führen zum Komagome-Wasserfall. Prüfen Sie die Angaben zur Barrierefreiheit vor Ihrer Reise, damit sie zu Ihrer Planung passen.

Literarische Orte und lokale Überlieferung

Der The Yugyo Willow Tree and Sessho Seki Trail verbindet den Nasu Yuzen-Schrein mit Sessho Seki und führt zu Orten, die mit Matsuo Basho verbunden sind. Der Weg bietet damit einen kulturellen Bezugspunkt neben den Naturerlebnissen des Reiseziels. Sessho Seki ist außerdem in der lokalen Folklore mit einem neunschwänzigen Fuchs verbunden. Wer sich für Literatur und Erzähltraditionen interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als bei einem Aufenthalt, der vor allem auf Waldwege ausgerichtet ist.

Onsen und Anreise

Das Nasu Hot Spring Village umfasst Onsen, die angeblich aus dem 8. Jahrhundert stammen und zu den ältesten in Japan zählen. Die überlieferte Datierung gibt dem Ort einen historischen Bezug. Von Tokio aus erreichen Sie das Nasu Hot Spring Village mit dem Hochgeschwindigkeitszug und anschließend mit einem Bus vom Bahnhof Nasushiobara. Prüfen Sie die aktuellen Verkehrsverbindungen vor der Fahrt, denn die beschriebene Anreise kann sich ändern.

Herbstwege und Ausblicke am Mount Chausu

Im Gebiet des Nasu Hot Spring Village gibt es Waldwege und im Herbst Möglichkeiten zum Trekking durch Täler. Die saisonalen Bedingungen können variieren. Eine weitere Option ist die Nasu-Seilbahn: Sie verbindet ihre Talstation in etwa vier Minuten mit der neunten Station des Mount Chausu. Der Betrieb kann saisonal variieren; prüfen Sie vor dem Besuch, ob die Seilbahn fährt.

Von der Nasu-Seilbahn aus bietet sich ein Blick auf die Nasu-Ebene. Bei klarer Sicht sind vom Gipfel des Mount Chausu außerdem der Mount Bandai, die Nikko-Berge, die Kanto-Ebene und der Mount Tsukuba zu sehen. Die Aussicht vom Gipfel ist damit ausdrücklich an klare Sicht gebunden.

Gleichen Sie die konkrete Lage einer Unterkunft anschließend mit Ihren Vorhaben und den aktuellen Verkehrsverbindungen ab. Das ist besonders relevant, wenn Sie die reservierungspflichtige Führung oder die saisonal betriebene Seilbahn einplanen.

Weitere Reiseziele entdecken: Oyama, Yaita, Tochigi, Mashiko, Sano, Mooka, Ōtawara, Nasushiobara

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Tochigi.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.