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Ein Reisfeld mit zwei Anbauphasen und ein historischer Wasserlauf geben Hamura einen klaren saisonalen und kulturellen Schwerpunkt. Am Reisfeld Negaramimae wechseln Reis- und Tulpenanbau im Jahreslauf; der Tamagawa Josui führt von seinem Ausgangspunkt am Hamura Intake Weir bis nach Yotsuya-Ōkido in Shinjuku. Für Ihre Planung stehen damit zwei konkrete Fragen im Vordergrund: Welche Jahreszeit passt zum Feld, und an welchem Tag ist eine Besichtigung des Wasserturms möglich?

Reisfeld Negaramimae im Jahreslauf

Vom Frühsommer bis zum Herbst wird am Reisfeld Negaramimae Reis angebaut, vom Herbst bis zum Frühjahr Tulpen. In diesen Phasen ist das Feld ein touristischer Anziehungspunkt. Das Tulpenfeld umfasst etwa 59.000 Quadratmeter und rund 350.000 Tulpenzwiebeln. Die Zahl der Zwiebeln kann von Jahr zu Jahr variieren.

Das Tulpenfest findet im April statt. Wenn Sie es besuchen möchten, prüfen Sie vor der Anreise die konkreten Veranstaltungstage. Für die Planung hilft der Unterschied zwischen dem Festtermin im April und der längeren Tulpenanbauphase vom Herbst bis zum Frühjahr: Das eine ist an einen Monat gebunden, das andere erstreckt sich über einen größeren Teil des Jahres.

Tamagawa Josui und Hamura Intake Weir

Der Tamagawa Josui wurde 1653 von der heutigen Stadt Hamura bis nach Yotsuya-Ōkido in Shinjuku auf einer Länge von etwa 43 Kilometern angelegt. Das Hamura Intake Weir ist sein Ausgangspunkt. Die genannten Endpunkte und die ungefähre Länge geben dem Wasserlauf einen klar umrissenen historischen Verlauf.

Am Wehr wird auch ein Detail seiner Hochwasserfunktion deutlich: Die quer liegenden Hölzer, Nagi genannt, können bei Hochwasser entfernt werden, damit das Wehr nicht weggespült wird. So verbindet das Bauwerk den Ausgangspunkt des Wasserlaufs mit einer konkreten Schutzmaßnahme seiner Konstruktion.

Erster Wasserturm: Besichtigung planen

Auf dem Gelände des Wasseramts in Hamura steht der Erste Wasserturm. Er ist etwa 34 Meter hoch; von oben lässt sich die Aussicht genießen. Besichtigt werden kann der Turm am ersten Tag jedes Monats, außer samstags, sonntags und an Feiertagen. Richten Sie Ihre Planung nach dieser Monatsregel und bestätigen Sie die Besichtigungsmöglichkeit vor der Anreise.

Museum und kulturelles Erbe

Das Hamura Folk Museum wurde im April 1985 eröffnet. Als Lernort erforscht es Hamuras Natur, Landschaft, Geschichte und Kultur und vermittelt die Ergebnisse durch Ausstellungen, Studienveranstaltungen und Veröffentlichungen. Diese Themen eröffnen neben dem Wasserbau einen weiteren Blick auf die Landschaft und Geschichte des Ortes. Die verschiedenen Vermittlungsformen geben Ihnen zugleich mehrere Zugänge zu den Forschungsgebieten des Museums.

Auch das Hamura Matsuri Bayashi ist als immaterielles Volkskulturgut ausgewiesen. Damit ergänzt ein benanntes Kulturgut die Themen Landschaft, Wasserbau und lokale Geschichte. Zusammen bieten diese unterschiedlichen Schwerpunkte Anhaltspunkte dafür, ob Sie Ihre Reisezeit eher nach dem saisonalen Wechsel am Reisfeld oder nach den Besichtigungsmöglichkeiten und kulturellen Themen ausrichten möchten.

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