Zum Inhalt

Hachijo ist als Reiseziel eng mit der Vulkanlandschaft von Hachijō Jima verbunden. Die Insel gehört zum Fuji-Vulkangürtel und besteht geographisch aus zwei Bergen: Mihara liegt im Südosten, Hachijō Fuji im Nordwesten. Die Namen helfen auch, Landschaft und Aktivität zuzuordnen: Kurozuna befindet sich am Außenrand des Mihara, während es am Hachijō Fuji einen Wanderweg zum Aufstieg gibt. Darüber hinaus reichen die Themen von botanischen und historischen Orten bis zu Küstenaktivitäten. Bei der Auswahl können Sie zuerst überlegen, ob Pflanzen und Vögel, Inselgeschichte oder Erlebnisse im Freien den Ausschlag geben sollen.

Vulkanlandschaft und botanische Vielfalt

Der Hachijō Botanical Park umfasst mehr als 20 Hektar. Dort stehen tropische und subtropische Pflanzen im Mittelpunkt; außerdem gibt es zahlreiche Vögel. Für Naturinteressierte bildet der Park damit einen anderen Schwerpunkt als die vulkanisch geprägten Küstenlandschaften. Kurozuna ist eine Düne aus schwarzer Skoria am Außenrand des Mihara. Sie liegt an steilen Meeresklippen und bietet Ausblicke auf Kashitate und Otochiyogahama. Wenn Sie zwischen botanischer Vielfalt und einer markanten geologischen Form wählen, finden Sie hier unterschiedliche Schwerpunkte: Pflanzen und Vögel im Park, Gesteinsform und Küstenausblicke bei Kurozuna.

Geschichte und Aufführungstraditionen

Die Hattori Residence ist das ehemalige Anwesen der Familie Hattori, die während der Edo-Zeit die Schiffe des Shogunats verwaltete. Mit der Residence sind Vorführungen des Kashitate-Tanzes und des Hachijō-Taiko verbunden. Historische Familienrolle und benannte Aufführungstraditionen eröffnen damit zwei unterschiedliche Perspektiven auf den Ort.

Das Hachijō History and Folklore Museum nutzt das 1939 errichtete ehemalige Gebäude des Hachijō-Zweigamts der Präfektur Tokio. Im Unterschied zum Familienanwesen steht hier die frühere Verwaltungsfunktion eines Präfektur-Zweigamts im Zentrum. So lassen sich ein ehemaliges Familienanwesen mit Bezug zur Edo-Zeit und ein früheres Verwaltungsgebäude als unterschiedliche historische Orte einordnen.

Berg und Küste erleben

Am Hachijō Fuji gibt es einen Wanderweg zum Aufstieg auf den Berg. Da sich die Bedingungen der Route ändern können, prüfen Sie sie vor dem Besuch. Hachijō Jima verfügt außerdem über Surfspots. Otochiyogahama verfügt über Becken und kleine Teiche, die zum Spielen an der felsigen Küste genutzt werden. Ein Küstenabschnitt in Ōgagō gilt als guter Platz zum Angeln an der felsigen Küste und bietet Ausblicke auf Hachijō Kojima sowie besondere Sonnenuntergänge. Die beiden Küstenorte setzen unterschiedliche Akzente: Otochiyogahama ist mit Spielen an Becken und Teichen verbunden, der Abschnitt in Ōgagō mit Angeln, Ausblicken und Sonnenuntergängen.

Der landwirtschaftliche Betrieb Umi-kaze Shiitake ergänzt diese Natur- und Kulturthemen um Besichtigungen und Ernteerlebnisse. Sie können zwischen diesen beiden Angebotsformen wählen; für beides ist eine vorherige Reservierung erforderlich.

Weitere Reiseziele entdecken: Hino, Meguro, Akishima, Chōfu, Chiyoda, Machida, Musashino, Koganei

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tokio.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.