Zum Inhalt

Musashino bietet mehrere unterscheidbare Anlässe für einen Aufenthalt: Werke des Bildhauers Kitamura Seibō im Skulpturengarten, eine Ausstellung zur Universitätsgeschichte, kommunal ausgewiesene Kultur- und Naturdenkmäler sowie den Inokashira-Park mit seinem Teich und wechselnden Jahreszeiten. Wenn Sie Kultur und Landschaft in Ihrer Reiseplanung unterschiedlich gewichten möchten, finden Sie sowohl einzelne Kunst- und Geschichtsbezüge als auch einen Park und einen Spielort für Kinder. Die Orte vertreten verschiedene Interessen; die Auswahl lässt sich nach dem gewünschten Schwerpunkt ordnen.

Skulpturen und Universitätsgeschichte

Im Skulpturengarten zeigt die Präsentation etwa 200 Werke des Bildhauers Kitamura Seibō im Freien sowie in den Skulpturenhallen A und B und im Ateliergebäude. Wenn Sie sich für Bildhauerei interessieren, ist das ein klarer Schwerpunkt, der sich von der Ausstellung zur Universitätsgeschichte unterscheidet.

Die Ausstellung im Museum der Nippon Veterinary and Life Science University richtet den Blick auf institutionelle Geschichte: Sie behandelt die Universität von ihrer Gründung als private Veterinärschule bis zur Gegenwart und nutzt dafür Museumsmaterialien und Fotografien. Damit steht nicht ein einzelnes Werk, sondern die Entwicklung der Universität im Mittelpunkt. Für die Kultur-Auswahl ergibt sich so ein eigener Zugang neben der Bildhauerei.

Orte mit eigenem Kulturerbe

Bei Kannon-in steht ein einzelnes Zeugnis im Zentrum: der älteste Steinbuddha in Musashino, eine 1682 errichtete Amitabha-Buddha-Statue. Die Stadt weist die Statue als materielles Kulturgut aus. Auf dem Gelände von Kizuki Taisha befindet sich ein Mini-Fuji, der als historisches Denkmal der Stadt Musashino ausgewiesen ist. Ebenfalls auf dem Gelände steht die Senbon-Ginkgo, die als Naturdenkmal der Stadt ausgewiesen ist. Die beiden Merkmale auf dem Gelände von Kizuki Taisha tragen damit verschiedene Bezeichnungen, obwohl sie am selben genannten Ort liegen: ein historisches Denkmal und ein Naturdenkmal. Zusammen mit der Statue von Kannon-in zeigt das unterschiedliche Formen kommunal ausgewiesenen Erbes. Wenn Sie gezielt nach örtlichem Kulturerbe suchen, können Sie zwischen einer Statue, einem Mini-Fuji und einem Baum unterscheiden.

Parklandschaft und Spielen

Der Inokashira-Park der Präfektur Tokio setzt einen landschaftlichen Gegenpol. Ein naturreicher Teich prägt den Park; zu jeder Jahreszeit bietet er wechselnde Landschaften. Während die Kulturorte einzelne Kunstwerke oder ausgewiesene Zeugnisse in den Vordergrund rücken, steht hier die Teichlandschaft mit ihrem jahreszeitlichen Wandel im Zentrum. Wenn Sie bei der Reiseplanung neben Kultur auch Natur berücksichtigen möchten, ist der saisonale Charakter ein konkreter Gesichtspunkt für die Wahl des Aufenthaltszeitraums.

Der Musashino Playpark ist ein Spielort, an dem Kinder naturbezogen spielen und selbst gestalten. Zu den Aktivitäten gehören Baumklettern und das Bauen mit Werkzeugen nach eigenen Vorstellungen. Die Beispiele unterscheiden Bewegung und eigenes Gestalten; damit steht hier eine andere Art von Aktivität im Mittelpunkt als bei Ausstellungen und Denkmälern. Wenn Sie bei Ihrer Auswahl auch Aktivitäten für Kinder berücksichtigen möchten, bilden Spielen und Bauen einen eigenen Schwerpunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Suginami, Bunkyō, Hamura, Tachikawa, Toshima, Chiyoda, Nakano, Nozawa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tokio.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.