Zum Inhalt

Slano bietet zwei konkrete Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung: die Franziskaneranlage mit ihren frühchristlichen Funden und benannte Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. Wenn Sie nach Hotels in Slano suchen, können Sie zuerst überlegen, ob Kulturgeschichte oder Wege Ihren Aufenthalt stärker prägen sollen.

Franziskanische Anlage und frühe Geschichte

Die Franziskaneranlage des heiligen Hieronymus in Slano umfasst Kirche, Kloster und Lapidarium. Die Kirche wurde 1461 vollendet. Im Garten befinden sich steinerne Werke und frühchristliche archäologische Reste. Zum Bestand des Lapidarium-Gartens gehören vier frühchristliche Sarkophage und zwei Gräber. Die Funde stehen im Zusammenhang mit einer frühchristlichen Nekropole des 5. Jahrhunderts.

Damit treffen an diesem Ort unterschiedliche Zeitschichten aufeinander: die im 15. Jahrhundert vollendete Kirche und Zeugnisse frühchristlicher Bestattungskultur. Für Reisende mit Interesse an Kirchenbau und Archäologie ergibt sich so ein klarer kultureller Schwerpunkt, den Sie bei der Wahl Ihres Aufenthaltsorts berücksichtigen können.

Wander- und Radwege mit Bezug zu Slano

Zu den mit Slano verbundenen Möglichkeiten gehören die Route Banići–Slano–Banići, die Via Franciscana und der thematische Radweg Stećci Dubrovačkog primorja. Die Namen zeigen verschiedene inhaltliche Anknüpfungspunkte: eine Route mit Slano im Verlauf, einen weiteren Weg und einen ausdrücklich thematischen Radweg. Für Wander- und Radwege zwischen Banići, Slano und Majkovi gibt es eine interaktive Karte.

Im übergeordneten Reiseziel Općina Dubrovačko Primorje

Für die regionale Einordnung lohnt ein eigener Blick auf das übergeordnete Reiseziel Općina Dubrovačko Primorje. In der Bucht Bistrina im Malostonski-Kanal werden traditionell Austern der Art Ostrea von hervorragender Qualität erzeugt. Ein weiterer kultureller Bezug ist der Tanz Linđo aus Dubrovačko primorje: Er wurde am 19. Oktober 2011 als immaterielles Kulturgut anerkannt. Diese regionalen Themen ergänzen die auf Slano bezogenen Hinweise um kulinarische Tradition und immaterielles Kulturerbe.

Auch Bau- und Grabdenkmäler bieten konkrete Unterschiede. Die Fundstätte „Vlaško greblje“ in Smokovljani umfasst vier Stećci: einen kastenförmigen und drei giebelartige Grabsteine. An ihnen sind halbkreisförmige Blendarkaden sowie Weinranken- und Seilfriese zu erkennen. In Ošlje steht die Rotonda, ein Rundbau mit acht außen und innen angeordneten Apsiden. Sie zählt zu den zwei Bauwerken dieser Art in Kroatien. Hier stehen die Details der Grabsteinverzierungen neben einer ungewöhnlichen Bauform als zwei eigenständige kulturgeschichtliche Themen.

Für Landschaft und Aussicht kommen Gajina und Neprobić in den Blick. Der Aussichtspunkt Gajina in Gornji Majkovi liegt auf 420 Metern und bietet Ausblicke auf die Halbinsel Pelješac, den Nationalpark Mljet, die Elaphiten und die Straße von Otranto. Am besten erreicht man ihn zu Fuß oder mit dem Fahrrad; in der Nähe gibt es einen Rastplatz und einen Fahrrad-Selbstbedienungsservice. Da sich diese Einrichtungen ändern können, prüfen Sie ihren Zustand vor dem Besuch. Der Gipfel Neprobić liegt 963 Meter über dem Meeresspiegel. Von dort reichen die Ausblicke auf die Bucht von Slano, die Elaphiten, Mljet, Pelješac und die herzegowinischen Berge.

Weitere regionale Themen verbinden Natur und lokale Produkte: Lokve in Majkovi wurden zum ersten herpetologischen Reservat Kroatiens erklärt, um die Flussschildkrötenpopulation zu schützen. Im House of Honey in Majkovi können Besucher verschiedene Honigsorten und Bienenprodukte verkosten sowie eine Bienenkolonie beobachten. So lassen sich bei der Planung kulturelle Orte, Aussichtspunkte und Natur- oder Lebensmittelthemen als unterschiedliche Interessen berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Banići, Majkovi, Doli, Štedrica, Ošlje, Mravinca, Topolo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Dubrovačko Primorje.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.