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Der Sopot-Wasserfall nahe Zajci ist ein saisonabhängiges Naturziel. Das übergeordnete Reiseziel Općina Pićan ergänzt die Reiseplanung um eine eigenständige Bau- und Kulturgeschichte.

Sopot-Wasserfall und Wegorientierung

Der Sopot-Wasserfall ist etwa 25 Meter hoch und bildet einen türkisfarbenen See. Am Wasserfall gibt es zwei Aussichtspunkte und Sitzgelegenheiten für Picknicks; außerdem bestehen Verbindungen zu den Wanderwegen St. Rochus und St. Simon. Der steile Abstieg wird durch Seile unterstützt. Die Wasserführung ist saisonal: In trockenen Sommermonaten kann Wasser fehlen oder der Wasserfall ausbleiben. Planen Sie den Zeitpunkt entsprechend, wenn die Wasserführung für Ihren Besuch wichtig ist.

Für die Anfahrt kann die Straße von Pazin nach Labin genutzt werden: Bei Zajci biegen Sie in Richtung des Wasserfallgebiets ab und folgen den Schildern Richtung Jakomići und Švići. Die Autozufahrt setzt sich ab Floričići fort. Straßenbedingungen und Beschilderung können sich ändern; prüfen Sie die Wegweisung vor der Abfahrt.

Das übergeordnete Reiseziel Općina Pićan

Die Gemeinde Pićan liegt im zentralen Istrien, im Gebiet Labinština. Sie umfasst 51 Quadratkilometer und ist von Feldern und Weinbergen umgeben. Die historische Stadt Pićan ist Sitz der Gemeinde und liegt auf einem markanten Kalksteinhügel westlich des Čepićko polje. Zwischen Gračišće und Pićan erstreckt sich eine geschützte Landschaft von 570 Hektar mit ungewöhnlichen geologischen Merkmalen.

Stadttor, Kirchen und historische Details

Das monumentale Stadttor Pićans stammt aus dem 14. Jahrhundert; 1613 wurde es für Bischof Antonio Zara restauriert. Der Glockenturm aus weißem Kalkstein wurde 1872 erbaut und ist 48 Meter hoch. An seinem Fuß steht noch ein historisches Steinmaß, mit dem die Abgaben der Untertanen gemessen wurden. Die Pfarrkirche Mariä Verkündigung erhielt durch den Umbau von 1753 ihre heutige äußere Form; ihr Inneres wurde unter Bischof Piccardia barockisiert.

Die einschiffige romanische Kirche des heiligen Michael aus dem 13. Jahrhundert steht auf einem benachbarten Hügel nördlich des Pićaner Zentrums. Sie ist für Wandmalereien aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts bemerkenswert. Die Kirche des heiligen Rochus liegt nahe dem Park; sie wurde während einer großen Pestepidemie gegründet, und Bischof Gašpar Bobek legte den Grundstein.

Ausblicke und Wege in Pićan

Durch einen kleinen Durchgang gelangen Sie in Gärten, von denen aus der am besten erhaltene Teil der Stadtmauer zu sehen ist. Der Aussichtspunkt Franz Ferdinand bietet einen Blick auf die hügelige Landschaft Zentralistriens. St. Helena liegt am anderen Ende der historischen Siedlung Pićan und ist nach einer Kirche benannt, die dort einst stand. Am natürlichen Aussichtspunkt bei der Kirche des heiligen Michael ergänzt die Skulptur „Die Familie“ von Nane Zavagno aus dem Jahr 1999 den Ort. Der Weg des heiligen Rochus 702 beginnt in Pićan und führt durch den Wald bis zur Quelle des heiligen Nicephorus.

Kultur und Veranstaltungen

Gegenüber der Pfarrkirche steht das Geburtshaus von Matko Brajša Rašan. 1912 komponierte er zu einem Text von Ivan Cukon die heutige offizielle istrische Hymne „Krasna zemljo“. Das CENKI – Zentrum für die immaterielle Kultur Istriens des Ethnografischen Museums Istriens wurde 2011 in Pićan gegründet. Es widmet sich der Erforschung, Dokumentation, Pflege und Vermittlung der immateriellen Kultur Istriens.

PetiVina findet am ersten Juniwochenende in Pićan statt und bringt Winzer, Weinliebhaber, lokale Produkte und hausgemachtes Kunsthandwerk zusammen. Termine und Programm können sich ändern; prüfen Sie aktuelle Angaben, wenn das Fest Teil Ihrer Planung ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Pican, Sveta Katarina, Krbune, Grobnik

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Pićan.

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