Žadrići gibt Martina einen konkreten Bezug zum ländlichen Kulturerbe. Martina gehört zu den kleinen Dörfern und Weilern eines Gebiets, dessen Siedlungen mit Spuren der Vergangenheit, lokaler Tradition und vergleichsweise unberührter Natur verbunden sind.
Ländliches Kulturerbe in Martina
Žadrići ist innerhalb von Martina als ländliches Kulturerbe-Ensemble ausgewiesen und im Kulturerbeinventar der Gemeinde verzeichnet. Als Kulturgut ist das Ensemble durch Festsetzungen des Raumplans geschützt. Ein weiteres ländliches Kulturerbe-Ensemble, Belini–Činjari–Loškići, ist mit Martina verbunden und ebenfalls durch raumplanerische Festsetzungen geschützt.
Für die räumliche Einordnung ist die Unterscheidung hilfreich: Žadrići ist innerhalb von Martina ausgewiesen; Belini–Činjari–Loškići ist mit dem Ort verbunden. Wer bei der Reisezielwahl auf ländliches Kulturerbe achtet, hat so zwei konkret benannte Bezugspunkte.
Kultur und Landschaft im übergeordneten Reiseziel Općina Mošćenička Draga
Der historische und mythologische Weg Trebišća–Perun vermittelt die religiösen Vorstellungen der ersten slawischen Siedler im Kvarner-Gebiet. Er führt durch erhaltene Weiler in der Schlucht Potoška vala bis zum 880 Meter hohen Gipfel Perun. Als andere Form des Kulturerbes lässt sich der Weg den in Martina genannten Ensembles gegenüberstellen: Hier verbindet eine konkrete Wegführung die Landschaft mit einer mythologischen Deutung.
Der innerhalb der Općina Mošćenička Draga liegende Teil des Naturparks Učka ist geschütztes Naturerbe; dort können touristisch-erholsame Aktivitäten hervorgehoben werden. Der Wildbach Potok ist ein sturzflutartiger Wasserlauf, der bei Mošćenička Draga ins Meer fließt. Als unterschiedliche regionale Schwerpunkte lassen sich der Weg Trebišća–Perun und der Učka-Teil lesen: Der Weg verbindet Mythologie mit erhaltenen Weilern und dem Gipfel; beim Naturpark geht es um geschütztes Naturerbe, und touristisch-erholsame Aktivitäten können dort hervorgehoben werden.
Brseč bewahrt mit seinen Gassen und Durchgängen einen mittelalterlichen Charakter; die meisten Stadthäuser wurden im 17. Jahrhundert errichtet. Aus demselben Jahrhundert stammt die Ölmühle Toš. So stehen das mittelalterliche Gepräge der Gassen und Durchgänge sowie die Bauzeit der meisten Häuser und der Ölmühle in unterschiedlichen zeitlichen Bezügen.
An der Küste des übergeordneten Reiseziels unterscheiden sich die benannten Strandmerkmale. Senjavac ist ein FKK-Strand hinter dem Strand Sv. Ivan. Sipar ist mehrere hundert Meter lang; der Bach Mošćenička Draga brachte den Sand heran, während die Meereswellen die Kiesel formten. Für die Strandwahl ergibt sich ein klarer Gegensatz: Senjavac ist über seine Nutzung eingeordnet, Sipar über Länge und Entstehung.
Das Küstengebiet von Mošćenička Draga kann beim Tauchen mit örtlichen Tauchclubs erkundet werden. Mošćenička Draga verfügt außerdem über einen kleinen Hafen, der von Fischerbooten und kleineren Wasserfahrzeugen genutzt wird.
Weitere Reiseziele entdecken: Sveti Petar, Brseč, Zagore, Donji Kraj, Moscenice, Kalac, Mošćenička Draga, Sveta Jelena
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Mošćenička Draga.