Zum Inhalt

Das kulturelle Bild von Orebić lässt sich an sehr unterschiedlichen Spuren ablesen: an einer Höhle, die in der Eisenzeit als illyrisches Heiligtum genutzt wurde, und an einem Museum, das die Erinnerung an Kapitäne und Seeleute bewahrt. Dazu kommen geschützte Ortsensembles, ein Franziskanerkloster am Sv. Ilija und Wanderwege mit verschiedenen geografischen Bezügen.

Höhle, Heiligtum und geschützte Ensembles

In Nakovanj befindet sich das archäologische Fundgebiet Špilja Spila Nakovana, ein geschütztes Kulturgut. Die Höhle wurde während der Eisenzeit, im 3. bis 4. Jahrhundert v. Chr., als illyrisches Heiligtum genutzt. Für kulturhistorisch Interessierte verbindet der Ort damit eine konkrete Datierung mit der Deutung seiner früheren religiösen Nutzung.

Der geschützte kulturhistorische Komplex „Povijesni prostor Nakovana“ umfasst Gornja und Donja Nakovana. In Viganj liegt mit „Povijesna ruralna cjelina Viganj“ ein weiterer geschützter kulturhistorischer Komplex. So lässt sich die Höhle als einzelner Fundort von den geschützten Komplexen unterscheiden; die Bezeichnungen führen von der archäologischen Geschichte Nakovanas zum ländlichen Ensemble Viganjs.

Eine weitere konkrete Spur führt nach Kuna Pelješka: Dort wurde die Kirche Gospe od Loreta – Delorita 1681 zu Ehren der seligen Jungfrau Maria von Loreto erbaut. Örtlich ist sie als Gospa od Delorite bekannt. Das Baudatum und der lokale Name geben zwei Orientierungspunkte für die Kirche: ihre Widmung und ihre örtliche Bezeichnung.

Maritime Erinnerung und Kloster

Das Pomorski muzej Orebić bewahrt die Erinnerung an Kapitäne und Seeleute. Zu seinen Beständen gehören archäologische und maritime Sammlungen sowie historische Buchsammlungen. Die Zusammenstellung rückt die Seefahrt neben archäologische und schriftliche Perspektiven auf die Geschichte.

Das Franziskanerkloster wurde im 15. Jahrhundert auf dem Berg Sv. Ilija auf 150 Metern Höhe errichtet. Es beherbergt das Votivmuseum mit einem Mariengemälde, das der Überlieferung nach im 15. Jahrhundert an das Ufer von Orebić gespült worden sein soll. Die Erzählung über das Bild bezieht sich damit auf dasselbe Jahrhundert wie die Errichtung des Klosters, bleibt aber eine Überlieferung. Hinter der Franziskanerkirche befindet sich der Kapitänsfriedhof mit dem Mausoleum der Familie Mimbelli.

Sv. Ilija und der Blick auf die Halbinsel

Orebić liegt auf der einen Seite am Berg Sv. Ilija und auf der anderen am Pelješac-Kanal. Der Berg ist auch ein Bezugspunkt für Wanderungen: Der steilste Wanderweg zum Sv. Ilija, Ruskovići (04), beginnt in Orebić. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen, denn diese können sich ändern.

Im größeren regionalen Zusammenhang der Halbinsel Pelješac führen vier der sechs Wanderwege zum höchsten Gipfel des Sv. Ilija oberhalb von Orebić. Diese Angabe beschreibt das Wegenetz der ganzen Halbinsel; die Ruskovići-Route ist dagegen ausdrücklich durch ihren Startpunkt in Orebić gekennzeichnet. So bleiben die konkrete Startangabe und der breitere Blick auf die Halbinsel voneinander unterschieden.

Weintouren in Orebić

Auch Weintouren zu den Weingütern und Weinkellern von Orebić sind eine Möglichkeit für Besucherinnen und Besucher. Konkrete Touren und Anbieter können sich ändern; prüfen Sie daher vor der Planung die aktuellen Möglichkeiten.

Weitere Orte entdecken: Loviste, Orebic, Podobuce, Kuciste, Potomje, Donja Banda, Trstenik, Kuna Pelješka, Oskorušno, Nakovanj.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Peljesac.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.