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Auf dem Hügel Grad in Nakovanj lag eine antike illyrische Befestigungsanlage mit Wällen und Mauern. In der nahe gelegenen Höhle Spila Nakovana befand sich ein illyrisches Fruchtbarkeitssanktuar. So stehen zwei historische Themen nebeneinander: die Befestigung auf dem Hügel Grad und die religiöse Nutzung der nahe gelegenen Höhle Spila Nakovana.

Illyrische Spuren und archäologische Funde

Funde aus Spila bei Gornja Nakovana erweitern den Blick auf den Ort um alltagsnahe und rituelle Aspekte. Feine hellenistische Keramik wurde zum Aufbewahren und Trinken von Wein verwendet; weitere Funde stehen mit rituellen Festmahlen und Votivgaben in Verbindung. Zu den Funden gehört auch ein Teil eines Knochen-Zodiakkreises, der mit einem Astrologentisch in Verbindung gebracht und auf etwa 100 v. Chr. datiert wird.

Im übergeordneten Reiseziel Orebić gilt das archäologische Fundgebiet Špilja Spila Nakovana in Nakovanj als geschütztes Kulturgut. Die Höhle Spila Nakovana wurde im 3. bis 4. Jahrhundert v. Chr. als illyrisches Heiligtum genutzt. Diese zeitliche Einordnung unterscheidet sich von der Datierung des Zodiakkreises auf etwa 100 v. Chr. Für den historischen Überblick lohnt es sich daher, Befestigungsanlage, Heiligtumsnutzung und Funde als verschiedene Aspekte zu betrachten.

Zu Fuß durch das verlassene Steindorf

Ein Wanderweg in Richtung Gipfel des Sv. Ilija führt durch Nakovanj. Die verlassene steinerne Dorfkulisse gibt der Wanderung einen ruhigen, kulturhistorischen Charakter. Damit ergänzt der Weg die archäologischen Themen um eine Wanderung durch das historische Dorf. Wenn Sie diese Strecke einplanen, prüfen Sie vorab die Wegbedingungen, denn sie können sich ändern.

Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Orebić

Im übergeordneten Reiseziel Orebić gibt es außerdem den geschützten kulturhistorischen Komplex „Povijesni prostor Nakovana“, der Gornja und Donja Nakovana umfasst. Das Pomorski muzej Orebić bewahrt die Erinnerung an Kapitäne und Seeleute und verfügt über archäologische, maritime und historische Buchsammlungen. Auf dem Berg Sv. Ilija wurde im 15. Jahrhundert auf 150 Metern Höhe ein Franziskanerkloster errichtet. Es beherbergt das Votivmuseum mit einem Mariengemälde, das im 15. Jahrhundert ans Ufer von Orebić gespült worden sein soll. Hinter der Franziskanerkirche befindet sich der Kapitänsfriedhof mit dem Mausoleum der Familie Mimbelli.

Orebić liegt auf der einen Seite am Berg Sv. Ilija und auf der anderen am Pelješac-Kanal. Bei der Wanderplanung sind die jeweiligen Ortsangaben hilfreich: Ein Weg in Richtung Gipfel führt durch Nakovanj; der steilste Wanderweg zum Sv. Ilija, Ruskovići (04), beginnt in Orebić. Achten Sie bei Ihrer Auswahl auf die konkrete Routenangabe.

Im übergeordneten Reiseziel Orebić sind auch Weintouren zu den Weingütern und Weinkellern ein Besucherangebot. Konkrete Anbieter und Termine sollten Sie vorab prüfen.

Die Unterkunft passend zum Schwerpunkt suchen

Suchen Sie anschließend gezielt nach einer Unterkunft am gewünschten Ort. Bei einer Wanderung sollten die aktuellen Wegbedingungen, bei einer Weintour die konkreten Termine Teil Ihrer Planung sein.

Weitere Reiseziele entdecken: Oskorušno, Kuciste, Orebic, Donja Banda, Kuna Pelješka, Loviste, Podobuce, Trstenik

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Orebić.

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