Zum Inhalt

San Felipe Usila verbindet die historische Bezeichnung „Antigua Capital de la Chinantla“ – alte Hauptstadt der Chinantla – mit einer chinantekischen Textiltradition. Die traditionelle Kleidung der Gemeinschaft wird am Rückengurtwebstuhl hergestellt; in San Felipe Usila entsteht außerdem Festtagskleidung, die besonders bei traditionellen Festen und Feiern getragen wird. Auch feine Huipiles gehören zum Textilhandwerk: Sie werden auf lokalen Märkten und auf Märkten im Bundesstaat verkauft. Caldo de Piedra ergänzt diese kulturellen Themen um eine lebendige Esskultur. Für die Reiseplanung stehen damit Textilien, gemeinschaftliche Traditionen und Natur als unterschiedliche Schwerpunkte zur Auswahl.

Textiltradition und Festtagskleidung

San Felipe Usila ist als „Antigua Capital de la Chinantla“, als alte Hauptstadt der Chinantla, bekannt. Diese Bezeichnung gibt dem Blick auf den Ort einen historischen und kulturellen Rahmen. Die traditionelle Kleidung der chinantekischen Gemeinschaft wird am Rückengurtwebstuhl gefertigt. Für Reisende mit Interesse an Textilien ist damit nicht nur das fertige Kleidungsstück ein Thema, sondern auch die handwerkliche Herstellung. Die Huipiles aus Usila sind fein und arbeitsaufwendig gefertigt und werden auf lokalen Märkten sowie auf Märkten im Bundesstaat verkauft. So stehen beim Textilhandwerk sowohl die Webtechnik als auch die Ausführung und der Verkauf der Huipiles im Blick.

Daneben wird in San Felipe Usila Festtagskleidung hergestellt, die besonders bei traditionellen Festen und Feiern getragen wird. Das erweitert den Blick auf Textilien um ihren festlichen Gebrauch. Wer sich für das Kulturerbe des Ortes interessiert, findet so verschiedene Aspekte: die Herstellung traditioneller Kleidung am Rückengurtwebstuhl, fein gearbeitete Huipiles und Festtagskleidung im Zusammenhang mit Feiern.

Caldo de Piedra und Natur

Caldo de Piedra hat in Usila eine große Tradition und wird weiterhin in Familien oder gemeinsam mit der Gemeinschaft an Flussufern zelebriert. Der kulinarische Bezug ist damit familiär und gemeinschaftlich geprägt und ergänzt die textilen Themen um einen weiteren lokalen Brauch. Für Reisende, die kulturelle Interessen miteinander abwägen, lässt sich der Unterschied gut fassen: Bei den Textilien stehen Herstellung und Kleidung im Mittelpunkt, bei Caldo de Piedra eine Esskultur, die im familiären oder gemeinschaftlichen Rahmen fortbesteht.

Die Naturattraktion Manantial Arroyo Mondongo bietet einen weiteren thematischen Anknüpfungspunkt. In der Gemeinde fließt neben San Antonio del Barrio ein Fluss, in dem Schwimmen und Angeln möglich sind. Dort lassen sich außerdem Flora und Fauna des mittleren Regenwaldökosystems beobachten. So stehen einem benannten Naturziel konkrete Aktivitäten und Naturbeobachtungen am Fluss gegenüber. Wenn Sie Ihre Interessen für den Aufenthalt ordnen, können Sie zwischen kulturellen Themen, einem Naturziel und Aktivitäten am Fluss unterscheiden.

Unterkunft und Angebote in der Gemeinde

In San Felipe Usila gibt es zwei Gästehäuser. Da sich ihre Zahl ändern kann, prüfen Sie die Verfügbarkeit vor Ort. Zu weiteren dort angebotenen Dienstleistungen fragen Sie im Palacio Municipal nach.

Zur Gemeinde San Felipe Usila gehört auch Santa Cruz Tepetotutla. Dort bietet das Centro Ecoturístico Comunitario Unterkunft, Verpflegung und geführte Rundgänge. Das Zentrum befindet sich in Santa Cruz Tepetotutla, nicht im Ort San Felipe Usila. Achten Sie bei der Suche daher auf den jeweiligen Ortsnamen: Die Gästehäuser sind San Felipe Usila zugeordnet, das Zentrum mit Unterkunft, Verpflegung und Rundgängen Santa Cruz Tepetotutla.

Weitere Reiseziele entdecken: Santa María Chimalapa, Santa María Colotepec, Puerto Escondido, La Luz, Santa María Tonameca, Cacaotepec, San Miguel Amatlán, Asunción Nochixtlán

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oaxaca.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.