Zum Inhalt

Die Shwesandaw-Pagode in Pyay lässt sich an einer klaren Abfolge architektonischer Details erkennen: fünf Terrassen, ein zylindrischer Stupa und darauf ein juwelenbesetzter Schirm, der Hti. Hinzu kommt eine Zahnreliquie mit zwei unterschiedlichen Rhythmen im Jahreslauf. Zusammen geben diese Kulturthemen Orientierung, wenn Sie Pyay als Ziel für einen Aufenthalt mit historischem und religiösem Schwerpunkt auswählen.

Pagodenarchitektur in Pyay

Die fünf Terrassen und der zylindrische Stupa bilden die markante Bauform der Shwesandaw-Pagode. Auf dem Stupa steht der juwelenbesetzte Hti. So lassen sich an einem Bauwerk mehrere konkrete Elemente unterscheiden: die gestuften Terrassen, der runde Aufbau und der Schirm an seiner Spitze. Wer sich für Architektur interessiert, kann den Blick auf diese Abfolge richten, statt die Pagode nur als einzelnes Wahrzeichen wahrzunehmen.

Östlich der Shwesandaw-Pagode liegt in Pyay die Hse-htat-gyi Paya. Der Name Shetatgyi bedeutet „zehn Stockwerke“ und bezieht sich auf die große Höhe der dortigen sitzenden Buddhafigur. Die Namensbedeutung und die Figur bilden einen eigenen Zugang zu diesem Bauwerk: Hier steht nicht eine Folge von Terrassen im Vordergrund, sondern die Höhe der sitzenden Gestalt, auf die der Name verweist.

Zahnreliquie: jährliche Entnahme und Prozession

Eine weitere Besonderheit der Shwesandaw-Pagode ist die Zahnreliquie, die aus ihrer Kammer in der Pagode geholt wird. Das geschieht jedes Jahr im Monat Dazaungmone des Myanmar-Kalenders, der mit November–Dezember angegeben ist. Davon zu unterscheiden ist die feierliche Prozession durch Pyay: Sie findet alle drei Jahre statt. Die jährliche Entnahme und die dreijährliche Prozession sind also zwei verschiedene Angaben zu Anlass und Rhythmus.

Diese Unterscheidung kann für Ihre Reiseplanung wichtig sein. Wenn Sie Ihren Aufenthalt gezielt an einem der Ereignisse ausrichten möchten, prüfen Sie vorab den konkreten Termin. Für die jährliche Entnahme ist Dazaungmone genannt; die Prozession wird als alle drei Jahre wiederkehrend beschrieben. So bleibt klar, welches der beiden Ereignisse für Ihren geplanten Zeitraum relevant ist, ohne die unterschiedlichen Rhythmen gleichzusetzen.

Antike Pyu-Stadt und Stupa im näheren Umfeld

Etwa fünf Meilen südöstlich von Pyay, in der Bago-Region, liegt Sri Ksetra, auch Thayekhittara genannt. Die antike Pyu-Stadt ist als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Sie eröffnet einen anderen historischen Schwerpunkt als die Pagodenarchitektur in Pyay: Hier geht es um eine alte Pyu-Stadt, deren Name auch unter der Bezeichnung Thayekhittara begegnet. Die ungefähre Entfernung und Richtung helfen, Sri Ksetra als Ziel im näheren Umfeld von Pyay einzuordnen.

Ein weiteres Ziel im näheren Umfeld liegt südlich von Pyay: In Shwe Daung, etwa 14 km entfernt, befindet sich die Shwe Myatman Stupa. Zu ihr gehört ein sitzendes Buddha-Bildnis mit einer goldgerahmten Brille. Dieses auffällige Detail unterscheidet den Ort thematisch sowohl von der antiken Pyu-Stadt Sri Ksetra als auch von den beschriebenen Terrassen und dem Hti der Shwesandaw-Pagode. Die drei Ziele bieten damit unterschiedliche kulturelle Anknüpfungspunkte, ohne dass sie dieselbe Art von Sehenswürdigkeit darstellen.

Den kulturellen Schwerpunkt für Ihren Aufenthalt wählen

Für die Auswahl einer Ferienwohnung ist die genaue Zielangabe hilfreich: Die Shwesandaw-Pagode und die Hse-htat-gyi Paya befinden sich in Pyay; Sri Ksetra und Shwe Daung liegen im näheren Umfeld. Überlegen Sie daher zunächst, ob Ihr Schwerpunkt auf den Bauwerken und dem Reliquienritual in Pyay liegt oder ob Sie auch die antike Pyu-Stadt beziehungsweise die Stupa mit dem Brillenmotiv berücksichtigen möchten. So lässt sich die Suche nach einer Unterkunft in Pyay mit den kulturellen Themen verbinden, die für Sie im Vordergrund stehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Shwedaung, Bago, Pyinbongyi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bago-Division.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.