Plum verbindet zwei unterschiedliche Themen: den Strand der Baie de Plum und die Chapelle de Plum, eines der letzten historischen Zeugnisse des Pazifikkriegs in Neukaledonien. Die Kapelle ist derzeit für Besuche geschlossen. Ihr schlichtes Gebäude und ihre historische Bedeutung geben dem kulturellen Blick auf den Ort einen eigenen Schwerpunkt.
Strand und Kapelle in Plum
Der Strand der Baie de Plum erstreckt sich über 800 Meter. Sein Sand ist braun, und der Strand liegt der Bucht zugewandt. Die Chapelle de Plum ist aus leichten Materialien gebaut, darunter Holz; Glocken und Ausschmückung fehlen. So stehen in Plum eine konkrete Küstenlandschaft und ein schlicht gestaltetes historisches Zeugnis als unterschiedliche Themen nebeneinander. Wer den Ort für einen Aufenthalt auswählt, kann diese beiden Seiten auseinanderhalten: Der Strand beschreibt die Landschaft, während die geschlossene Kapelle für die Geschichte des Pazifikkriegs in Neukaledonien steht.
Plum als Station einer Kulturroute
Der Circuit des Eglises du Grand Sud ist eine selbstständig mit dem Auto oder Motorrad zu unternehmende Kulturroute. Sie reicht über Plum hinaus; die Chapelle Américaine de Plum (Jeanne d’Arc) ist als eine ihrer Stationen aufgeführt. Damit ist der Rundweg eine regionale Option und nicht allein auf Plum ausgerichtet. Die Route eignet sich als Orientierung für alle, die ihr Interesse an der Kapelle in einen größeren kulturellen Zusammenhang stellen möchten. Die Nennung als Station ändert nichts daran, dass die Chapelle de Plum derzeit für Besuche geschlossen ist.
Geschichte im übergeordneten Reiseziel Le Mont-Dore
Im übergeordneten Reiseziel Le Mont-Dore zeugt das Village de Prony von der Geschichte der Strafkolonie Neukaledoniens. Dort sind der ehemalige Brotofen, das Pulvermagazin, der Schlitten für den Holztransport und das Quartier der Offiziere des früheren Camp Sébert erhalten. Regelmäßig werden Führungen mit einem Kulturdenkmalführer organisiert; prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Modalitäten. Der Sentier de la Pénitentiaire führt zum Village de Prony und zu historischen Überresten aus der Zeit der Strafkolonie am Anfang des 20. Jahrhunderts. Eine andere Spurengeschichte bietet der Sentier de l’îlot Casy: Zu den dortigen Überresten gehören eine ehemalige Anbaufläche und ein Friedhof mit einigen Gräbern.
Wege und Landschaften in Le Mont-Dore
Im übergeordneten Reiseziel Le Mont-Dore bieten die Sentiers du Mont-Dore Ausblicke über den Grand Sud und Nouméa. Am Aussichtspunkt beim Leuchtturm des Cap N’Dua reicht der Blick über die südliche Lagune; bei klarem Wetter ist in der Ferne auch die Île des Pins zu sehen. Einen weiteren Panoramablick bietet der Aussichtspunkt Crève-Coeur am Col de Prony, von dem aus das Champ de bataille und die Baie de la Somme zu sehen sind. Die Sentiers des Bois du Sud verlaufen dagegen durch einen ehemaligen Forstwirtschaftsstandort mit feuchtem Wald. Dort kommen unter anderem Chêne-gomme, Houp und Kaori vor. Für die Höhenlagen der Bois du Sud sollten Sie Wasser mitnehmen, da es dort keine Wasserstelle gibt.
Saisonale Naturerlebnisse
Im übergeordneten Reiseziel Le Mont-Dore können Buckelwale bei Prony oder am Cap N’Dua von Mitte Juli bis Mitte September beobachtet werden; die Zeitspanne kann sich von Jahr zu Jahr verschieben. Der Anlegesteg an der Baie de la Somme dient in diesem Zeitraum als Ausgangspunkt für Walbeobachtungen und Fahrten zum Îlot Casy. Prüfen Sie vor der Reise die Termine und den Zustand des Stegs. Auch der Creek Pernod steht in Le Mont-Dore mit Mountainbike-Aktivitäten und den Boucles de Netcha in Zusammenhang.
Weitere Reiseziele entdecken: Yate, Vao, Dumbéa, Bourail, Nouméa, La Tontouta, Bouloupari, Sarraméa
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