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Buinen verbindet eine lange Ortsgeschichte mit markanten Spuren in der Landschaft. Hunebed D28 bei Buinen, die 1938 gepflanzte Prinses Beatrix-eik und die Pingoruinen in den Wäldern zwischen Ees, Buinen und Exloo eröffnen unterschiedliche Zugänge: archäologisches Erbe, ein genau datierter Anlass und eine eiszeitliche Landschaftsform. Hinzu kommen Zeugnisse aus der Eisenbahn- und Wasserbaugeschichte. Wer Buinen als Reiseziel auswählt, kann daher zwischen Ortsgeschichte, Landschaft und einer Reitroute verschiedene Schwerpunkte setzen.

Hondsrug und eiszeitliche Landschaft

Buinen liegt am östlichen Hang der Hondsrug. In den Wäldern zwischen Ees, Buinen und Exloo liegen zahlreiche Pingoruinen. Sie entstanden während der letzten Eiszeit, als Eislinsen im gefrorenen Untergrund wuchsen. Diese Entstehung eröffnet eine andere zeitliche Perspektive als die mittelalterliche Ortsgeschichte: Hier geht es um geologische Prozesse, nicht um die Entwicklung der Siedlung. Die Hondsrug-Lage verortet Buinen; die Pingoruinen gehören zur Waldlandschaft zwischen Ees, Buinen und Exloo.

Ortsgeschichte in mehreren Zeitabschnitten

Das Hunebed D28 bei Buinen wird von Het Drentse Landschap als archäologisches Denkmal verwaltet. Im Mittelalter entstand Buinen als Eschdorf und Tochtersiedlung von Borger. Diese Bezugspunkte erzählen verschiedene Kapitel: D28 steht für archäologisches Erbe, während die Siedlungsentstehung Buinens historische Beziehung zu Borger benennt.

Ein weiterer, viel späterer Zeitmarker ist die Prinses Beatrix-eik. Sie wurde 1938 anlässlich der Geburt von Prinzessin Beatrix gepflanzt, der späteren Königin Beatrix. Denkmal, Siedlungsursprung und Baumpflanzung reichen damit vom Mittelalter bis zu einem konkret datierten Ereignis des 20. Jahrhunderts.

Eisenbahn- und Wasserbaugeschichte

Auch die Eisenbahngeschichte hat einen klaren zeitlichen Bezug: Die Noord-Ooster Lokaal Spoorwegmaatschappij eröffnete 1905 in Buinen einen Bahnhof an der Strecke Zwolle–Stadskanaal. Die Spoorstraat ist ein erhaltenes Zeugnis der früheren Eisenbahngeschichte von Buinen. Die Bahnhofseröffnung und das erhaltene Zeugnis der Spoorstraat ergänzen die ältere Siedlungsgeschichte um einen späteren Abschnitt.

Auch die Gewässer erzählen unterschiedliche Geschichten. Östlich von Buinen fließt weiterhin der Bach Achterste Diep; zusammen mit dem Voorste Diep geht er in die Hunze über. Beim Voorste Diep kommt eine Veränderung durch Wasserbau hinzu: Zwischen 1926 und 1930 wurde er beim Bau des Kanaal Buinen-Schoonoord teilweise kanalisiert. Damit erhält die Wasserlandschaft zwei zeitliche Perspektiven: den weiterhin fließenden Achterste Diep und die partielle Kanalisierung des Voorste Diep beim Kanalbau von 1926 bis 1930.

Reitroute und Wanderwege

Für eine aktive Tour ist die Ruiterroute Hondsrug Buinen ein eigener Schwerpunkt. Sie führt durch die Wälder zwischen Borger, Buinen und Exloo und ist mit hellbraunen quadratischen Schildern mit einem weißen Hufeisen gekennzeichnet. Folgen Sie den Markierungen im Gelände. Am Spoordok wurden 2005 bei einer erneuten Ausgrabung Wanderwege angelegt. So lassen sich die Aktivitätsformen unterscheiden: Reiten auf der Ruiterroute oder Wandern auf den am Spoordok angelegten Wegen.

Für die Ruiterroute gibt es bei Manege Les Chevaux in Buinen einen Stellplatz für Pferdeanhänger. Ein vorheriger Anruf ist erwünscht. Wenn Sie mit Pferdeanhänger unterwegs sind, berücksichtigen Sie diesen Anruf vor der Tour.

Weitere Reiseziele entdecken: Valthe, Tweede Exloërmond, Eesergroen, Drouwen, Valthermond, Odoornerveen, Borger, Ees.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Borger-Odoorn.

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