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Valthe bietet mehrere Einblicke in seine Vergangenheit: Die Hunebedden unterscheiden sich in Lage und Erhaltungszustand, und ein benannter Spaziergang führt durch das Valtherbos zu einem Ort mit Kriegsgeschichte. Auch die Radrouten setzen eigene Akzente. Wenn Sie eine Unterkunft in Valthe suchen, können diese unterschiedlichen Themen helfen, den Ort für Ihren Aufenthalt einzuordnen.

Hunebedden mit eigenen Merkmalen

Beim Hunebed D34 liegen die Steine auffallend niedrig über dem Boden. Das Monument ist unvollständig, weil Steinräuber Steine entfernt haben. Die geringe Höhe und die fehlenden Steine beschreiben zwei verschiedene Merkmale: das Erscheinungsbild des Hunebeds und seine erhaltene Form. Direkt gegenüber liegt Eppiesbarchien, das als größter Grabhügel in Drenthe gilt.

Zum Hunebed D34 führt die Anfahrt von Odoorn über die Valtherweg in Richtung Valthe und anschließend rechts über die Hunebedweg. Das Hunebed D35 liegt am nördlichen Rand des Valtherbos. Aus Richtung Klijndijk gelangt man über die Melkweg und einen rechts abzweigenden Sandweg dorthin. Die beiden Orte bieten damit unterschiedliche Orientierungspunkte: Beim D34 stehen seine niedrigen Steine und Eppiesbarchien gegenüber im Blick, beim D35 der Rand des Waldes und die Anfahrt über den Sandweg.

Die Hunebedden D36 und D37 liegen nur wenige Meter voneinander entfernt auf einem großzügigen Gelände mit großen Bäumen. Gemeinsam werden sie auch „De Valther Tweeling“ genannt. Das Gelände befindet sich am Rand des Tälchens Kampervenen. Im Vergleich zum niedrigen D34 prägen hier vor allem die Nähe der beiden Monumente und ihr gemeinsames Gelände den Eindruck.

Spaziergang und Geschichte im Valtherbos

Der Spaziergang „Kids in het spoor van de mammoet“ führt durch das uralte Valtherbos zum Onderduikershol, einem Ort mit bewegender Kriegsgeschichte. Unterwegs führt die Route auch an den Hunebedden D35, D36 und D37 vorbei. So stehen auf dieser Strecke steinerne Monumente und ein Ort der jüngeren Geschichte nebeneinander.

Im Onderduikershol Valtherbos hielten sich während des Zweiten Weltkriegs insgesamt sechzehn jüdische Menschen versteckt, und zwar in wechselnder Zusammensetzung. Auch das Valtherbos selbst hat eine Geschichte des Wandels: Früher war das Gebiet Heide; im Rahmen der Arbeitsbeschaffung wurden dort in den 1930er-Jahren Bäume gepflanzt. Der Wald und die Orte, zu denen der Spaziergang führt, geben dem Ausflug damit mehrere historische Bezugspunkte.

Valthe mit dem Fahrrad

Zwei benannte Radrouten setzen unterschiedliche Akzente. Die Randje-Drenthe-Route 7 Valthe beginnt und endet an der Sporthalle in Valthe und führt durch Valthe, ein Brinkdorf. Routendetails können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor der Tour die aktuelle Streckenführung. Die Flinten-Fahrradroute führt ebenfalls durch Valthe, dessen Brink und alte sächsische Bauernhöfe zum Ortsbild gehören. Während die Route 7 durch ihren Start- und Endpunkt gekennzeichnet ist, rückt die Flinten-Route die Merkmale des Dorfes in den Vordergrund.

Von der Valtherbrug zur Moorstraße

Valthe wurde 1818 durch die Entdeckung der aus der Römerzeit stammenden Valtherbrug bekannt. Mit der Valtherbrug verbunden ist eine hölzerne Moorstraße zwischen Ter-Apel und Valthe, die wahrscheinlich bereits vor etwa 5.000 Jahren angelegt wurde. Die Zeitangaben betreffen unterschiedliche Dinge: 1818 bezeichnet die Entdeckung der Brücke, während das Alter der Moorstraße nur ungefähr und als wahrscheinlich angegeben ist.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Borger-Odoorn.

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