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Coevorden lässt sich über seine sternförmige Festungsanlage und ihre Spuren im heutigen Stadtzentrum entdecken. Museen, ein Stadtrundgang entlang historischer Gebäude und ein grüner Stadtpark ergänzen diesen Schwerpunkt um unterschiedliche Themen. Für die Wahl einer Unterkunft kann die Stadtgeschichte als roter Faden dienen; die 61 Kilometer lange Radroute bietet eine eigenständige Ergänzung. Vom Bahnhof Coevorden erreichen Sie das Stedelijk Museum Coevorden in etwa sieben Minuten zu Fuß.

Festung und Stadtgrundriss

Die Festung von Coevorden wurde als siebenzackiger Stern errichtet. Zu ihren Verteidigungsanlagen gehörten Bastionen und doppelte Wassergräben. Zusammen machen diese Elemente die charakteristische Form als Teil einer konkreten Festungsstruktur verständlich. Auch der kreisförmige Straßenplan, der innerhalb der Festung angelegt wurde, ist im Stadtzentrum noch deutlich erkennbar. Die historische Anlage lässt sich damit nicht nur als einzelnes Bauwerk, sondern auch an der Form des heutigen Zentrums nachvollziehen. Wer sich für Stadtplanung interessiert, findet hier eine Verbindung zwischen Festung und Stadtraum. Das Kasteel van Coevorden ergänzt diesen Blick als Schlossbau; es ist das einzige Schloss in Drenthe.

Gebäude, Wasserwege und lokale Geschichte

Die Historische Gebouwenwandeling, auch Bouwstijlenwandeling genannt, führt als Stadtrundgang durch Coevorden entlang von 36 markanten Gebäuden. Sie lenkt den Blick auf mehrere Bauwerke statt auf ein einzelnes historisches Wahrzeichen. Eine Broschüre für den Rundgang ist bei der Tourist Info im Het Arsenaal erhältlich. So können Sie einen Besuch entlang der Gebäude als eigenen Schwerpunkt der Stadtplanung und Architektur betrachten.

Auch die Wasserwege verbinden die Festungsgeschichte mit der Region: Der erhaltene Teil des inneren Wassergrabens bildet die Verbindung zwischen dem Coevorden-Almelo-Kanal und dem Stieltjes-Kanal. Beide sind sehr wichtige Wasserwege in Südostdrenthe. Die traditionelle Ganzenmarkt in Coevorden wurde 1962 als folkloristischer Markt wiederbelebt. Dieser historische Bezug ergänzt die baulichen Themen um die Geschichte eines lokalen Brauchs.

Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Das Synagoge museum Coevorden befindet sich seit 2017 in der ehemaligen Synagoge an der Kerkstraat 36. Dort wird die Geschichte des jüdischen Lebens in Drenthe und Umgebung erzählt. Gebäude und Thema greifen ineinander: Die ehemalige Synagoge ist der Ort, an dem die regionale jüdische Geschichte behandelt wird.

Das Museum Thijnhof setzt einen anderen Akzent. Seine ständige Sammlung besteht aus dem Gesamtwerk von Kees Thijn; außerdem finden dort regelmäßig Meet&greets mit Künstlern statt. Die Sammlung gibt dem Museum einen klar benannten künstlerischen Schwerpunkt, während die Treffen den Austausch mit Künstlern als wiederkehrendes Format ergänzen. Zusammen mit dem Stedelijk Museum und dem Synagoge museum eröffnet das unterschiedliche Perspektiven auf die Kulturgeschichte Coevordens und der Umgebung.

Park und Radroute

Die Weeshuisweide ergänzt die gebauten und historischen Themen um einen grünen Stadtpark mit Spazierwegen und Blumenwiese. Ein Berceau – ein Laubengang, der den Park als grüner Tunnel umgibt – ist ein besonderes Gestaltungselement der Anlage.

Als Radoption beginnt und endet die Drenthe Periphery Route 5 am Kreisverkehr Monierweg/Edisonstraat in Coevorden. Die Route ist 61 km lang. Ihr gemeinsamer Start- und Endpunkt macht sie als Rundstrecke planbar; die ausgewiesene Länge gibt Ihnen einen konkreten Anhaltspunkt für die eigene Tagesplanung. Damit stehen die kulturellen Themen im Stadtgebiet und eine Radroute mit klar benannten Eckdaten als unterschiedliche Schwerpunkte zur Auswahl.

Weitere Reiseziele entdecken: Wezup, Oosterhesselen, Wachtum, Zwinderen, Dalen, Wezuperbrug, Meppen, Dalerveen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coevorden.

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