Eine mahlfähige Getreidemühle aus dem Jahr 1787, eine Kirche mit Baukern von 1652 und eine ausgeschilderte Stadtwanderung von drei Kilometern geben Hoogeveen konkrete Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Wer sich für Stadtgeschichte interessiert, findet Bauwerke, Erzählangebote und einen Treffpunkt mit langer Tradition. Für die aktive Planung helfen klar ausgewiesene Routenlängen: Sie reichen von der Stadtwanderung bis zu längeren Wander- und Radstrecken.
Stadtgeschichte an konkreten Orten
Die Getreidemühle „De Zwaluw“ wurde 1787 von Roelof Steenbergen van de Velpamp erbaut. Die mahlfähige Mühle liegt mit einem umfangreichen Geschäft im Zentrum von Hoogeveen. Donnerstags und samstags ist sie von 9:30 bis 12:30 Uhr geöffnet; im Mühlenladen werden Mehlprodukte verkauft. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch lokal, wenn Sie den Laden einplanen.
Auch die Grote Kerk bietet einen langen Zeitbogen: An ihrem heutigen Standort steht seit fast ebenso langer Zeit wie Hoogeveen selbst eine Kirche; der Baukern der Grote Kerk stammt aus dem Jahr 1652. Der Alte Friedhof in Hoogeveen wurde 1829 angelegt und ergänzt diese datierten Bezugspunkte. Der Hoogeveense Markt ist seit früheren Zeiten ein kultureller Begegnungsort und sozialer Treffpunkt für Menschen aus Hoogeveen und den umliegenden Dörfern.
Museum und historische Erzählungen
Die Verhalenwerf erzählt die Geschichte von Hoogeveen anhand ausgewählter Stücke aus der Museumssammlung. Dazu gehören Skulpturen, Fotografien, Erinnerungen und Multimedia: Unterschiedliche Formen des Erinnerns kommen hier zusammen. Die Ausstellung und die Wechselausstellung können während der Öffnungszeiten der Bibliothek ohne Termin besichtigt werden. Da sich diese Öffnungszeiten ändern können, informieren Sie sich am besten vorab. Zum Programm der Verhalenwerf gehören außerdem Vorträge, Führungen, Tischgespräche und weitere Angebote; einzelne Veranstaltungen wechseln.
Die mobile Erlebnisroute „Hoogeveen: vaart door de tijd“ behandelt das verschwundene Kruis, die großen Märkte der Stadt und die Zeit der Pullevaarders. Für Gruppen organisiert die Historische Kring Hoogeveen geführte Stadtwanderungen entlang historischer Gebäude und Denkmäler. Eine geführte Wanderung der Historische Kring beginnt am historischen Kreuz der Wasserwege Hoofdstraat, Haagje, Alteveerstraat und Schutstraat und endet an der Hoogeveense Kei am heutigen Beginn der Hoofdstraat.
Wandern, Radfahren und Waldwege
Die ausgeschilderte Stadtwanderung Hoogeveen ist drei Kilometer lang. Die Van-Gogh-Wanderroute „Nieuw begin“ umfasst zwölf Kilometer und beginnt in Hoogeveen. Mit 50 Kilometern ist die Fahrradroute „Vincents Aankomst“ deutlich länger; ihr Startpunkt ist der Bahnhof Hoogeveen. So lassen sich die ausgewiesenen Strecken nach Länge und Fortbewegungsart unterscheiden. Entlang der Fahrradroute informieren Tafeln über Vincent van Gogh und seine Zeit in Drenthe; an einigen Orten gibt es Durchblicktafeln und Hörgeschichten.
Der Spaarbankbos ist ein über hundert Jahre altes, artenreiches Naturgebiet mit Eichen- und Buchenalleen, dunklen Nadelwäldern und geschwungenen Waldwegen. Über Straßen und Wanderwege ist der Wald frei zugänglich; hindurch führt eine Route mit violetten Markierungen. Im nahen Umfeld beginnt der ausgeschilderte Wanderweg „Oude Diep“ am Bahnhof Hoogeveen. Er führt durch den Spaarbankbos und das Naturgebiet Boerenveensche Plassen.
Auch die Hoogeveensche Vaart lässt sich über konkrete Punkte einordnen: Sie besitzt drei Schleusen, die Rogatsluis, die Ossesluis und die Nieuwebrugsluis. Wer vor Ort Routen und Sehenswürdigkeiten weiter erkunden möchte, findet Tourist Info Hoogeveen in der zentralen Halle des Theaters De Tamboer. Dort gibt es Informationen zu Routen, Sehenswürdigkeiten, Tagesausflügen und Veranstaltungen. Verkauft werden Fahrradkarten und Routen, Wanderwege- und Knotenpunktkarten sowie der Drenthepad-Führer und Van-Gogh-Fahrrad- und Wanderführer.
Weitere Reiseziele entdecken: Fluitenberg, Nieuwlande, Stuifzand, Nieuweroord, Tiendeveen, Elim, Pesse, Hollandscheveld.
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