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Stokkum liegt am Fuß des Hulzenbergs, der zum Bergherbos gehört. Der Staickheimerpad führt durch hügeliges Umland, Wald und an kulturhistorischem Erbe vorbei. Eine 2,4 km lange Hin- und Rückwanderung verläuft durch Heide zum Aussichtsturm. Damit unterscheiden sich die beiden Wanderoptionen sowohl in ihrer Länge als auch in den Landschaften, die sie berühren.

Hulzenberg und Bergherbos

Auf den Hängen des Hulzenbergs liegen die Stokkumse zandbulten; das Dorf selbst liegt am Fuß des Berges. Der Bergherbos bietet Lebensraum für Baummarder, Dachse und Wespenbussarde. Diese Naturbezüge ergänzen den Blick auf Stokkum: Neben der Lage des Ortes und den Hängen des Hulzenbergs ist auch der Wald als Lebensraum Teil der Umgebung.

Wanderungen in verschiedenen Längen

Der Staickheimerpad ist in Varianten von 9, 11 und 16 km verfügbar. Er beginnt am Restaurant - Terras ’t Klaphek, ’s-Heerenbergseweg 2 in Stokkum. Die 9-km-Variante ist die kürzeste, die 16-km-Variante die längste; die 11-km-Option liegt dazwischen. So können Sie die Streckenlänge konkret in Ihre Tourenplanung einbeziehen. Der Verlauf führt durch den Bergherbos, über sanft ansteigende Äcker und durch das hügelige Umland.

Beachten Sie die aktuelle Routenführung: Der Abschnitt des Staickheimerpads an der Eltenseweg wurde dauerhaft geändert. Gedruckte Faltblätter zeigen noch den alten Verlauf. Verwenden Sie daher die aktuelle Karte auf der Website oder in der Klompenpaden-App.

Die kürzere Hin- und Rückwanderung beginnt am Parkplatz Hulzenberg an der Eltenseweg in Stokkum und führt durch ein Heidegebiet zum Aussichtsturm auf der Hulzenberg. Bis zur Aussichtsplattform führen 104 Stufen. Von dort blicken Sie über die Achterhoek, die Liemers und die deutsche Grenzregion. Beziehen Sie die Stufen in Ihre Entscheidung für diese Tour ein.

Kulturgeschichte und Ortsbild

Düffels Möll wurde 1861 an einer erhöhten Stelle außerhalb des Dorfes errichtet. Nach einer erfolgreichen Restaurierung 1986 ist sie seit 1988 wieder in Betrieb. Das Hagelkruis in Stokkum wurde bereits 1624 erwähnt und gehört zum Liemers-Typ. Solche datierten und benannten Bezüge geben Ihrer Erkundung eine konkrete historische Spur, ohne dass sie dieselbe Geschichte erzählen.

Auch das Möllepaedje verweist auf die frühere Nutzung der Wege: Es verbindet Molenbult und Gildestraat und ist einer der alten Kirchenpfade, die Stokkum früher hatte. Die St.-Suitbertus-Kirche wurde 1915 unter Pfarrer G. van Sonsbeeck erbaut. Jac. van Gils und Joh. van Dongen werden als Architekten genannt. Ihr Grundriss ist kreuzförmig und hat kurze Arme.

Stokkum wurde 1240 erstmals unter dem Namen Stokhem in schriftlichen Quellen erwähnt. Bodenfunde deuten darauf hin, dass die Wälder in der Umgebung bereits vor 2.500 Jahren bewohnt waren. Damit stehen die schriftliche Erwähnung des Ortes und die Hinweise auf frühere Besiedlung der umliegenden Wälder für unterschiedliche historische Perspektiven.

Zwischen Stokkum und Elten

Für eine grenzüberschreitende Verbindung gibt es eine Fahrrad- und Fußgängerquerung zwischen Stokkum und Elten. Sie führt über die deutsche A3 und durch die Wälder des Montferlands. Damit lässt sich neben den Wanderungen am Hulzenberg auch eine Verbindung zwischen den beiden Orten in die Reiseplanung einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Braamt, Vethuizen, Montferland, Didam, 'S-Heerenberg, Zeddam.

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