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Ten Post lässt sich über verschiedene historische Spuren und Wege entdecken: vom Damsterdiep bis zu einem Rundweg, der auf 5,5 Kilometer erweitert werden kann. Das kompakte Dorf wurde 1380 erstmals in Quellen erwähnt und entstand am Damsterdiep, das um 1425 gegraben wurde. Die Daten markieren zwei verschiedene Stationen: die frühe schriftliche Nennung des Ortes und seine Entwicklung am Kanal.

Dorfgeschichte und Bauwerke

1870 erhielt Ten Post zwei Kirchen für die reformierte und die gereformeerde Gemeinde. Die Hervormde Kerk besitzt eine Kanzelwanne aus dem 17. Jahrhundert. Auch das ehemalige öffentliche Schulgebäude an der Eestumerweg 31 hat ein genaues Baudatum: Es stammt aus dem Jahr 1907. Diese Beispiele geben Einblick in unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte, ohne dass dafür ein einzelner Zeitraum im Mittelpunkt stehen muss.

Eine runde steinerne Windmühle mit Galerie an der Eestumerweg 39 wurde vor 1828 als Roggen- und Schälmühle errichtet. Ein weiteres Zeugnis des Alltagslebens ist das Ladenwohnhaus an der Rijksweg 213. Es entstand um 1910 mit Elementen des Jugendstils und bestand aus einem Laden, einer Wohnung und einer angebauten Scheune. Das Gebäude gilt als Beispiel für ein Ladenwohnhaus aus dem ersten Viertel des 20. Jahrhunderts in der Provinz Groningen. Zugleich erinnert es an die Rijksweg als frühere Einkaufsstraße.

Auch Abri 1 verbindet Ortsgeschichte mit einer konkreten Lage am Wasser. Der ehemalige Buswarteunterstand wurde nach der Verlegung der Busroute als Aussichtspunkt und Treffpunkt umgenutzt. Er liegt am Damsterdiep dort, wo der Uferweg am Wasser an der Rijksweg endet. Von hier reicht der freie Blick über Ten Post und seine Umgebung.

Rundwege, Radroute und Wasser

Der Rundweg in Ten Post beginnt an der alten Mühle Olle Widde. Wer eine längere Runde plant, kann ihn mit einer zusätzlichen Schleife entlang Oosterdijkshorn auf 5,5 Kilometer erweitern. In Kröddeburen führt der Rundweg am alten Flussbett der Fivel entlang. Die Schleife und dieser Abschnitt geben der Tour unterschiedliche Anhaltspunkte: eine zusätzliche Wegstrecke und eine historische Flusslandschaft.

Das Ten-Post-Ommetje hat eine andere praktische Besonderheit: Es führt durch Weiden, in denen kein angelegter Weg besteht. An den Toren gibt es Überstiegsmöglichkeiten. Wer dieses Ommetje einplant, sollte die weglosen Weideabschnitte bei der eigenen Wegplanung berücksichtigen. Eine weitere Option auf dem Rad ist „Op Hoogte Gedacht“: Diese Radtour kann in Ten Post an den beiden Friedhöfen beginnen und enden.

Für eine Unternehmung auf dem Wasser führt die 39,1 Kilometer lange Bootsroute 4 durch das Schildmeer und unter anderem an Appingedam, Ten Post und Ten Boer vorbei. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Navigationsbedingungen. Das nahe Hoeksmeer ist am besten über Ten Post und Wittewierum oder über Garrelsweer erreichbar. Im Winter halten sich auf den umliegenden Grasländern des Hoeksmeers stets Gruppen von Gänsen auf. So stehen im Ort unterschiedliche Themen nebeneinander: Wege durch die Landschaft, eine Radroute und ein längerer Abschnitt auf dem Wasser.

Eine Pause bei Olle Widde

„Bij de Molen“ liegt direkt neben der restaurierten Mühle Olle Widde an der Eestumerweg. In den Sommermonaten bietet das Restaurant eine große Terrasse unter der Mühle, auf der Sie essen und trinken können. Dieser saisonale Außenbereich ergänzt die Weg- und Wasseroptionen um einen konkreten Ort für eine Pause.

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