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Das UNESCO-Welterbe „Røros Mining Town and the Circumference“ erzählt von einer Bergbaustadt und den Kulturlandschaften, die mit ihr verbunden sind. Zum Welterbe zählen die Stadt Røros und ihre industriell-ländlichen Kulturlandschaften, Femundshytta mit der Schmelzhütte und dem zugehörigen Gebiet sowie eine Wintertransportroute. Die Røros Mining Town ist vollständig aus Holz gebaut und mit einer Kulturlandschaft verbunden. So reicht der Blick auf das Erbe über die Stadt hinaus bis zu den Landschaften, die mit dem Bergbau verbunden sind.

Bergbaugeschichte unterwegs erleben

Der geführte Bergstadtrundgang beginnt am Rørosmuseet Smelthytta und endet mit einer Führung durch Røros kirke. Die Kirche verfügt über 1.600 Sitzplätze. Der Rundgang verbindet damit den Museumsbesuch mit einer Führung durch ein markantes Bauwerk der Stadt. Wer sich für die Geschichte des Bergbaus interessiert, kann auch eine Führung durch Nyberget gruve und Olavsgruva einplanen. Zusammen vermitteln die beiden Gruben 300 Jahre Bergbaugeschichte: Nyberget gruve wurde im 17. Jahrhundert betrieben, Olavsgruva im 20. Jahrhundert mit moderneren Methoden.

Bei Storwartz sind viele Denkmäler mit QR-Codes gekennzeichnet. Die Informationen dazu behandeln Gebäude, Bauwerke und die Geschichte des Gebiets; zugleich ermöglichen sie einen Rundgang durch die Kulturlandschaft. Auch auf Wegen und Pfaden in Røros kommen Sie häufig an einem oder mehreren Kulturdenkmälern vorbei. Ihre Geschichte ist mit dem Kupferbergbau und dem Welterbe „Røros Mining Town and the Circumference“ verbunden. Damit lässt sich die Bergbaugeschichte nicht nur an einzelnen Stationen, sondern auch unterwegs in der Landschaft entdecken.

Stadtgeschichte, Literatur und Kultur

Im Pressemuseet Fjeld-Ljom können Zeitungen weiterhin auf traditionelle Weise entstehen: mit Bleilettern, Klischees und aufwendiger Handarbeit. Die Ausstellung „Ti finpussa“ zeigt Festkleidung aus dem Røros des 19. Jahrhunderts. Auf Ratvolden, dem Geburtsort Johan Falkbergets, findet ein großer Teil der Vermittlung seines literarischen Werks statt. Zum Kulturerbe von Røros gehört außerdem die südsamische Kulturgeschichte. Diese unterschiedlichen Themen geben der Stadtgeschichte weitere Perspektiven – von der Druckkunst über Kleidung und Literatur bis zur Kulturgeschichte der Region.

Wege, Wälder und Ausblicke

In Mølmannsdalen können Sie an Seen und eiszeitlichen Kiesrücken in leichtem, zugleich abwechslungsreichem Gelände Rad fahren. Teile von Mølmannsdalslia bestehen aus altem Wald und sind als Naturschutzgebiet geschützt. Für einen Ausblick auf Bergstaden führt der Aufstieg zum Gipfel des Slegghaugan: Von dort bietet sich ein Panorama auf die Stadt. Auch zu Fuß begegnen Ihnen auf Wegen und Pfaden häufig Kulturdenkmäler, deren Geschichte mit dem Kupferbergbau verbunden ist. So können Landschaft und Kulturerbe in Røros nebeneinander Teil Ihrer Entdeckungen sein.

Regionale Küche und Anreise

Eine geführte Wanderung durch Røros vermittelt die Geschichte regionaler Lebensmittel und macht mit Produkten und traditionellen Gerichten der Region bekannt. Sie verbindet Bewegung mit einem Einblick in die Esskultur – eine eigene Möglichkeit, die Region über ihre Speisen kennenzulernen.

Regelmäßige Zugverbindungen nach Røros gibt es von Oslo und Trondheim. Prüfen Sie für Ihren Reisetag die aktuellen Abfahrten. Eine Schiffsroute führt von Elgå in Hedmark nach Synnervika in der Gemeinde Røros; der Ort Røros liegt 30 Kilometer von Synnervika entfernt. Der Schiffsverkehr ist saisonabhängig, daher empfiehlt es sich, die Abfahrten für den geplanten Besuch zu prüfen. Ein Schiff transportiert Wanderer, Paddler und Angler in den Femundsmarka-Nationalpark.

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