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Der Dobratsch-Rundwanderweg führt in fünf Etappen durch Landschaften mit ehemaligen Hügelgräbern, Schremmstollen, ehemaligen Klosterstätten und alten Römerwegen. Die Spuren verschiedener Zeiten geben dem Weg einen eigenen historischen Rahmen. Weitere Entdeckungen eröffnen Radstrecken über Regionen und Staatsgrenzen, Seen und Aussichtspunkte sowie Museen und kulinarische Erlebnisse.

Radwege über Regionen und Grenzen

Der Drau-Radweg ist vom ADFC als 5-Sterne-Qualitätsroute ausgezeichnet. Grenzüberschreitend führt er von Südtirol über Osttirol und Kärnten nach Slowenien und Kroatien. Die Via Carinzia bietet 162 Kilometer Radstrecke in fünf Tagesetappen zwischen dem Rosental, dem Klopeiner See und dem Lavanttal. Bei der Kärntner Seenschleife ist die Strecke in acht Etappen unterteilt. Damit stehen unterschiedliche Etappenstrukturen nebeneinander: fünf Tagesetappen bei der Via Carinzia und acht Etappen bei der Seenschleife. Die Karnische Höhenroute verläuft auf 155 Kilometern entlang der Grenze zwischen Kärnten und Italien. Wer Routen nach ihrer angegebenen Ausdehnung vergleicht, kann sie dem Südalpen-Panoramaweg gegenüberstellen: Er erstreckt sich über mehr als 200 Kilometer in 17 Tagesetappen.

Seen und weite Blicke

Der Weissensee liegt auf 930 Metern Seehöhe und ist Österreichs höchster Badesee der Alpen. Eine Perspektive auf Orte am Seeufer eröffnet die Wörthersee-Schifffahrt; an Bord wird auch Kulinarik geboten. Für die Planung einer Fahrt lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Fahrplan. Ausblicke auf Villach, die Karawanken und die Julischen Alpen bietet die Villacher Alpenstraße. See, Schiff und Straße setzen so jeweils eigene Akzente für den Blick auf Landschaft und Orte.

Geschichte und grenzüberschreitende Entdeckungen

Der Bamberger Amthof in Feldkirchen entstand im 12. Jahrhundert. Das Amthofmuseum widmet sich der Stadtgeschichte, der Volkskunde und der Baugeschichte. Auch Burgen und Schlösser gehören zum historischen Bild Kärntens: Mehr als 400 sind über das Land verteilt; als Bestandszahl kann die Angabe variieren. Eine andere Größenordnung zeigt der UNESCO Global Geopark Karawanken, der neun Kärntner und fünf slowenische Gemeinden vereint.

In den stillgelegten Stollen der Petzen im Bergwerk Mežica in Slowenien können Sie beim Stollenbiken, Kanufahren oder im Rahmen von Führungen auf Entdeckung gehen. Im Geo.Dom lädt eine Lounge mit Ausblick dazu ein, in das „NatureGame“ einzutauchen. Diese Erlebnisse setzen unterschiedliche Schwerpunkte: unterirdische Stollen auf der einen, ein Spielangebot im Geo.Dom auf der anderen Seite.

Regionale Küche und kulinarische Erlebnisse

Die Kärntner Alpen-Adria-Küche ist seit Jahrhunderten von Einflüssen aus Österreich, Italien und Slowenien geprägt. Ein typisches Kärntner Germgebäck ist der Reindling, gefüllt mit Zucker, Rosinen und Zimt. Im Gurktaler Nudelhaus bereiten Besucherinnen und Besucher ihre eigenen Kärntner Kasnudeln zu, verkosten sie vor Ort und nehmen zehn Nudeln mit nach Hause. Das Erlebnis ist auf Anfrage buchbar. Slow Food Travel in Kärnten umfasst Workshops und Führungen mit heimischen Produzenten und kulinarischen Erlebnissen. So begegnen Ihnen regionale Küche und ihre Produzenten in verschiedenen Formaten: als Gebäck, beim gemeinsamen Zubereiten oder im Rahmen von Workshops und Führungen.

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