Stiegl liegt am Nordufer des Ossiacher Sees. Seeufer, Radweg und Kirchenkunst bieten unterschiedliche Ansatzpunkte für die Reiseplanung: Sie können die Unterkunft an einer konkreten Lage oder einem benannten Radweg ausrichten und kulturelle Details als eigenen Schwerpunkt ergänzen. Die Kirchen in Stiegl und Tschöran setzen mit ihrer Architektur und Ausstattung einen weiteren Akzent.
Unterkunft zwischen Seeufer und Radweg
Seecamping Hoffmann befindet sich in Stiegl 12, direkt am Ossiacher See. Das Angebot umfasst 20 Stellplätze und moderne Mobilhomes mit hochwertigen Terrassen aus Lärchenholz. Damit stehen zwei unterschiedliche Unterkunftsformen zur Auswahl; die Terrassen sind ein besonderes Detail der Mobilhomes. Wer eine direkt am See gelegene Unterkunft sucht, findet hier einen konkreten Ortsbezug.
Für Radreisende ist der Ossiacher See Radweg R2 ein weiterer Orientierungspunkt: Er führt direkt am Appartementhaus Hänsel & Gretel am Uferweg 67 in Stiegl vorbei.
Eine andere Aktivität bietet die Bergwanderung „From Stiegl to Gerlitzen“. Sie ist als mittelschwere Route mit einer Länge von 11,3 km ausgewiesen. Der R2 führt direkt am Appartementhaus vorbei; bei der Wanderung können Sie 11,3 km und den mittleren Schwierigkeitsgrad für Ihre Tourenplanung berücksichtigen. Die Routeneinstufung dient der Orientierung; prüfen Sie die aktuellen Wegverhältnisse vor dem Aufbruch.
Für eine Mahlzeit gibt es einen konkreten Hinweis am See: Auf der Seeterrasse des Seehotel Hoffmann werden Menüs aus frischen, saisonalen und regionalen Zutaten angeboten. Die saisonale Ausrichtung ist dabei ausdrücklich Teil des Angebots.
Kirchenkunst und Baugeschichte
In Stiegl besitzt die Josefkirche einen barocken Hochaltar in Form eines Säulenaltars aus dem 17. Jahrhundert.
Die Alte katholische Pfarrkirche hl. Josef (in Tratten) und ihr Kirchhof an der Sankt-Josefs-Straße 20 sind in der am 21. Juni 2016 veröffentlichten Kärntner Liste der unbeweglichen und archäologischen Denkmale verzeichnet. Diese Liste ist rechtlich nicht verbindlich. Der Eintrag umfasst sowohl die Kirche als auch den Kirchhof.
Die evangelische Kirche in Tschöran entstand 1803 als Saalkirche mit eingezogenem Chor und Westturm. Eine Saalkirche ist durch einen längsgerichteten Hauptraum geprägt; der eingezogene Chor setzt sich gegenüber diesem Raum zurück. Der Westturm ergänzt die Beschreibung um die Lage des Turms am westlichen Ende des Kirchenbaus.
Auch die Ausstattung des Tschöraner Kirchenraums ist konkret beschrieben: Der Kanzelaltar wurde nach 1780 gefertigt und stammt ursprünglich aus der Burgkapelle von Landskron. In den oben halbkreisförmig abgeschlossenen Brüstungsfeldern des Kanzelkorbs sind die vier Evangelisten sowie eine Salvator-Mundi-Darstellung abgebildet. Salvator Mundi bedeutet „Erlöser der Welt“. Die genannten Motive befinden sich auf den Brüstungsfeldern des Kanzelkorbs.
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