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Wanderungen im Nationalpark Hohe Tauern, ein Naturdenkmal und Kirchen geben einem Aufenthalt in Mörtschach unterschiedliche Schwerpunkte. Dazu kommen Wege mit konkreten Planungsangaben, bäuerliches Handwerk und Einblicke in das frühere Leben auf dem Land.

Wandern und Natur in Mörtschach

Mörtschach ist ein Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Wanderungen im Nationalpark Hohe Tauern. Im Astental liegt das Astner Moos, ein Naturdenkmal. Der Naturlehrweg Astner Moos ist als Rundweg angelegt und beginnt am Sadnighaus. Für die Runde können Sie etwa eine Stunde und ungefähr 100 Höhenmeter einplanen; die Wegbedingungen können sich saisonal ändern.

In Mörtschach gibt es außerdem ungefähr acht Kilometer barrierefreie Wanderwege vom Sadnighaus bis zum Glocknerblick. Für die Planung sind das unterschiedliche Angaben: Beim Naturlehrweg stehen Rundform, ungefähre Dauer und Höhenmeter im Vordergrund, bei den barrierefreien Wanderwegen die ungefähre Länge und die genannten Endpunkte. Auch hier können sich die Wegbedingungen saisonal ändern.

Auf der Wanderung am Pirkachberg führt der Weg am Pritschitzbach an einem Wasserfall vorbei und erreicht anschließend einen Talbereich mit zwei Seen. So umfasst die beschriebene Tour Bach, Wasserfall und einen See-Bereich im Tal – andere konkrete Orientierungspunkte als beim Naturlehrweg Astner Moos.

Radfahren, Reiten und Wintertouren

Der Glocknerradweg verläuft durch Mörtschach; der durch die Gemeinde führende Abschnitt ist vollständig asphaltiert. Direkt an der Bushaltestelle Mörtschach befindet sich bei der Eni-Tankstelle ein Fahrradverleih. Die Servicedetails können sich ändern, erkundigen Sie sich daher vorab nach dem aktuellen Stand.

Ein Hof in der Gemeinde Mörtschach im Mölltal lädt auf seiner Anlage sowie auf Wiesen und in Wäldern zum Reiten und zur gemeinsamen Zeit mit Mensch und Tier ein. Die Asten gilt im Winter als Eldorado für Skitourengeher. Damit ist die Jahreszeit ein klarer Unterschied bei der Wahl des Schwerpunkts: Wandern, Radfahren und Reiten stehen neben dieser ausdrücklich winterlichen Tourismuscharakterisierung.

Kirchen und bäuerliches Erbe

Maria in den Auen ist eine Wallfahrtskirche und Filialkirche. Die Pfarrkirche St. Leonhard wurde 1516 erbaut. Die beiden Orte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für kulturinteressierte Reisende: Bei Maria in den Auen sind die kirchlichen Funktionen benannt, bei St. Leonhard das Baujahr.

Das Schmutzerhaus ist eines der ältesten Gebäude der Gemeinde Mörtschach. Im Haus befindet sich unter anderem ein Bauern-Handwerksladen, in dem Sie regionales Handwerk sowie Woll- und Naturprodukte besichtigen und kaufen können. Die Produktverfügbarkeit kann variieren.

Das kleine private Bauernmuseum Privatmusem Fleißner Anselm gibt Einblick in das frühere Bauernleben, bewahrt Schätze der letzten zwei Jahrhunderte und zeigt das Leben und Schaffen der Vorfahren. Wenn Sie eine Führung wünschen, nehmen Sie zuvor Kontakt auf.

In der Wallner-Tenne gibt es eine von Lorenz Ebner aus Stranach 8 erstellte Ausstellung über seine Heimat Mörtschach. Da sich die Ausstellungsarrangements ändern können, informieren Sie sich vor dem Besuch über den aktuellen Stand.

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