Die Groppensteinschlucht und Obervellachs historische Bauwerke stehen für unterschiedliche Entdeckungen am Ort. Obervellach liegt mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Bei der Suche nach einem Hotel können Sie überlegen, ob Schlucht und Bewegung, Geschichte oder Esskultur den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen.
Schlucht und Wanderungen einordnen
Der Schluchtweg durch die Groppensteinschlucht ist 2,5 Kilometer lang. Steiganlagen und Brücken führen entlang von Stromschnellen und Wasserfällen, deren Fallhöhe bis zu 30 Meter beträgt. Damit bietet die Schlucht einen konkreten Anhaltspunkt für alle, die ihren Aufenthalt mit einer Wanderung verbinden möchten.
Die Einstiegsstelle befindet sich in Raufen an der B106; dort stehen Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Die Wanderung Groppensteinschlucht–Rabischschlucht dauert 1,5 bis 2,5 Stunden und verläuft teilweise steil.
Auch der Alpe-Adria-Trail führt durch die Gemeinden Obervellach und Reißeck. Die Etappen 7, 8 und 9 gehören zu diesem Verlauf. So stehen neben der konkreten Wanderung zwischen Groppenstein- und Rabischschlucht weitere benannte Etappen als Wanderbezug für Obervellach und die Nachbargemeinde Reißeck.
Marktplatz, Kunst und Schlossgeschichte
Im Zentrum Obervellachs liegt der historische Marktplatz, der von geschichtsträchtigen Gebäuden umgeben ist. Der Glocknerradweg R8 führt direkt über den historischen Hauptplatz. Dieser stammt aus der Blütezeit des Goldbergbaus. Bei der Ortsgeschichte sind damit zwei Aspekte verbunden: der Platz als historischer Ort und seine Rolle im Verlauf des Radwegs.
In der Pfarrkirche St. Martin ist ein Triptychon von Jan van Scorel in einen Barockaltar integriert. Das Kunstwerk lässt sich so innerhalb eines konkreten Bauzusammenhangs einordnen: Es ist Teil des Altars und nicht lediglich ein unabhängig davon ausgestelltes Gemälde.
Auch Schloss Trabuschgen erzählt von mehreren Bauphasen. Die Grafen von Khuenburg errichteten den ältesten Teil während der Blütezeit des Metallbergbaus im 15. Jahrhundert. Ende des 16. Jahrhunderts kaufte Adam Stampfer das Schloss und baute es zu einem repräsentativen barocken Familiensitz mit prächtiger Fassade um. Schloss Trabuschgen befindet sich in Privatbesitz. Die zeitliche Abfolge unterscheidet den älteren Bauteil von der späteren Umgestaltung; beide gehören zur Geschichte des Schlosses.
Bewegung, Schrothkur und Esskultur
Der Motorikpark® Mölltal verfügt über rund 30 Stationen. Sie dienen ganzjährig dem Training von Koordination, Motorik und Geist; die Nutzung ist kostenlos. Damit gibt es neben den Wanderungen eine weitere Möglichkeit, Bewegung zum Thema des Aufenthalts zu machen, ohne dafür eine Route mit bestimmter Gehzeit anzusetzen.
In Obervellach kann man sich seit fast 200 Jahren der sogenannten Schrothkur unterziehen. Sie umfasst gesunde Ernährung, Massagen und Dunstwickel. Die Verbindung dieser Bestandteile macht die Schrothkur zu einem eigenen Schwerpunkt neben den Wander- und Kulturthemen.
Als Slow Food Village setzt sich Obervellach für einheimische Lebensmittel sowie eine gesunde und wertvolle Esskultur ein. Das ergänzt die Orts- und Baugeschichte um einen kulinarischen Blick auf den Ort: Lokale Lebensmittel und die damit verbundene Esskultur bilden einen eigenständigen Teil des Profils. Wer eine Unterkunft in Obervellach sucht, kann diese unterschiedlichen Interessen als Orientierung für die eigene Auswahl heranziehen.
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