Ein Aufenthalt in Sankt Magdalen lässt sich nach drei Interessen ausrichten: Baden am Magdalenensee, Sport am actionbeach / Silbersee oder Kirchenkunst in der Filialkirche St. Magdalen-Villach. Für die Wahl des eigenen Schwerpunkts ist der Unterschied konkret: Am Magdalenensee ist Baden für die ganze Familie kostenlos; am actionbeach ist Baden ebenfalls kostenlos, zusätzlich werden dort vier Sportarten angeboten. Die Kirche bringt mit ihrem Baualter und den Altären einen historischen Akzent ein. Vor der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie deshalb überlegen, ob Wasser, Bewegung oder Kultur Ihren Aufenthalt prägen soll.
Baden und Sport am Wasser
Am Magdalenensee ist Baden für die ganze Familie kostenlos. Den freien Seezugang erreichen Sie am besten zu Fuß oder mit dem Rad. An der relaxbeach am See gibt es einen Kinderspielbereich und eine Boccia-Bahn. So lässt sich der Badeausflug nach einem klaren Schwerpunkt planen: Schwimmen, Spielbereich oder Boccia. Welche Ergänzung für Sie wichtig ist, hängt von Ihren Interessen ab. Die Angaben zur Ausstattung können sich ändern; prüfen Sie sie vor der Reise lokal.
Am actionbeach / Silbersee in Villach-St. Magdalen ist das Baden ebenfalls kostenlos. Zum Angebot gehören Tennis, Tischtennis, Boccia und Beachvolleyball. Kostenloses Baden ist somit beiden Badeoptionen gemeinsam; bei den ergänzenden Freizeitdetails unterscheiden sie sich: Für die relaxbeach am Magdalenensee werden Spielbereich und Boccia-Bahn genannt, am actionbeach stehen mehrere Sportarten im Mittelpunkt. Das erleichtert die Wahl, wenn Sie neben dem Schwimmen gezielt eine Aktivität suchen. Die Sportangebote können sich ändern; prüfen Sie vor der Reise lokal, welche davon bereitstehen.
Kirchenkunst in St. Magdalen
Die heutige Filialkirche St. Magdalen-Villach wurde um 1800 errichtet. Außen misst sie 15,30 m in der Länge und 7,70 m in der Breite; der Baukörper ist damit annähernd doppelt so lang wie breit. Die Angaben zum Hochaltar und zum linken Seitenaltar erschließen anschließend zwei verschiedene Aspekte der Kirchenkunst: ein Bildmotiv und eine Marienwidmung.
Der barocke Hochaltar zeigt die heilige Magdalena als Büßerin vor einer Höhle. Ein Totenkopf und ein Salbgefäß liegen zu ihren Füßen. Die Kombination aus Figur, Höhle und Gegenständen gibt dem Motiv einen konkreten Rahmen. Für kunstinteressierte Reisende ist das ein präziser Anknüpfungspunkt: Die Darstellung ist nicht allein über den Namen der Heiligen erkennbar, sondern auch über ihre Rolle als Büßerin und die sie begleitenden Attribute.
Der linke Seitenaltar stammt aus dem Jahr 1696 und ist der heiligen Maria geweiht. Die beiden Jahresangaben beziehen sich auf unterschiedliche Dinge: Um 1800 wurde die heutige Filialkirche errichtet, während 1696 den linken Seitenaltar datiert. Inhaltlich unterscheidet er sich ebenfalls vom Hochaltar: Dort steht die Darstellung der heiligen Magdalena im Mittelpunkt, hier die Widmung an Maria. So erhalten Sie zwei getrennte Anknüpfungspunkte für einen kulturhistorischen Aufenthalt, ein konkretes Altarbild und die Weihe eines weiteren Altars.
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