Im Langhaus der Pfarrkirche „Hl. Margareta“ zeigen Deckenmalereien die Apostel; darunter veranschaulichen Kartuschen jeweils ihr Martyrium. Zusammen mit dem Moserhof, der im Ortszentrum liegt, bieten diese Bauwerke zwei unterschiedliche Zugänge zur Kulturgeschichte von Sankt Margarethen Im Lavanttal: figürliche Malerei im Kirchenraum und ein Ensemble aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden. Die konkreten Bild- und Baudetails geben Ihrer Reiseplanung einen greifbaren thematischen Anker.
Deckenmalereien in der Pfarrkirche
Die Malereien entstanden 1753 und stammen von Johann Sattler. Der Bildaufbau verknüpft die Apostel mit den jeweils darunter dargestellten Martyrien in Kartuschen. So stehen nicht nur Künstler und Entstehungsjahr fest; auch das Verhältnis der Motive zueinander lässt sich nachvollziehen. Wenn Sie sich für sakrale Kunst interessieren, können Sie bei diesem Werk auf zwei Ebenen achten: auf die Apostel im Langhaus und auf die ihnen zugeordneten Szenen darunter. Das Bildprogramm verbindet diese Motive, statt sie als einzelne Darstellungen nebeneinanderzustellen. Damit lässt sich das Werk sowohl zeitlich als auch über seinen konkreten Aufbau einordnen.
Der Moserhof im Ortszentrum
Der Moserhof setzt einen anderen architektonischen Akzent. Über dem Eingang des straßenseitigen Wohnhauses steht die Jahreszahl 1776; an drei Seiten schließen Wirtschaftsgebäude an. Ihre gestalteten Stadelfenster geben dem Ensemble ein weiteres bauliches Detail. Der Hof befindet sich im Ortszentrum von Sankt Margarethen Im Lavanttal. Für die Betrachtung ist daher nicht nur die Jahreszahl interessant, sondern auch, wie Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude als Ensemble angeordnet sind. Im Vergleich zur Pfarrkirche stehen hier keine Bildmotive im Mittelpunkt, sondern die Gliederung eines Hofes und die Gestaltung seiner Fenster. Wer sich für Bauformen interessiert, findet so einen anderen Blickwinkel als bei den Deckenmalereien.
Mühle und Studio Kunstmühle/Art Mill
Ein weiterer Kunstbezug verbindet sich mit der Mühle von Schloss Schmelzhofen. Sie wurde 1856 errichtet; eine Beschreibung aus dem Jahr 2020 bezeichnet sie als Atelier von Pepo Pichler. Im Schloss gründeten Pepo Pichler und Anita Naz das Studio Kunstmühle/Art Mill. Baujahr, Atelierbezeichnung und Studio-Gründung stehen dabei für unterschiedliche Aspekte: Die Jahreszahl markiert die Errichtung der Mühle, während die beiden weiteren Angaben den Kunstbezug zu Pepo Pichler sowie die Gründung des Studios im Schloss benennen. So treffen an einem benannten Bauwerk Architekturgeschichte und künstlerische Zusammenhänge aufeinander.
Anreise zum OptimaMed Gesundheitsresort Weissenbach
Das OptimaMed Gesundheitsresort Weissenbach erreichen Sie mit dem Auto über die Südautobahn A2 in Richtung Klagenfurt bis zur Ausfahrt Wolfsberg. Anschließend führt die Anfahrt etwa 6 km über die Weissenbacher Landesstraße; diese Distanz bezieht sich auf den Straßenabschnitt nach der Ausfahrt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen Sie über die Südbahnstrecke zum Hauptbahnhof Wolfsberg/Busbahnhof und fahren von dort mit dem Bus weiter nach Weissenbach. Prüfen Sie die Bahn- und Busverbindungen vor Ihrer Reise. Für die Planung unterscheiden sich die Wege vor allem durch Verkehrsmittel und Anschlussfolge: Autofahrt über die A2 und Landesstraße oder Bahn bis Wolfsberg mit anschließender Busfahrt.
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