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Braunsdorf verbindet Schlossgeschichte mit barocken Bildwerken und Radweg-Angaben. Für Ihre Planung ist beim Schloss eine klare Grenze wichtig: Es befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Die Ortsgeschichte, die Bildstöcke und das Radfahren bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um Braunsdorf als Reiseziel einzuordnen. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie überlegen, welche dieser Perspektiven Ihren Aufenthalt am stärksten prägen soll.

Schloss Braunsdorf und seine Geschichte

Schloss Braunsdorf ist ein großes, dreistöckiges Gebäude. Von dort reicht der Blick über den gesamten Ort bis zum weit im Westen liegenden Manhartsberg. Das Schloss steht in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Seine Entstehung reicht ungefähr bis ins Jahr 1200 zurück: Es ging aus einem Gebäude hervor, das ursprünglich als Vierkanthof errichtet worden war und das Mengo Ritter von Praunstorff erwarb. Ein Vierkanthof ist eine Hofanlage, deren Gebäude einen viereckigen Innenhof umschließen. Diese frühe Bauform gibt der Schlossgeschichte einen konkreten Ausgangspunkt.

Marienstatue und Bildstöcke

Die Marienstatue „Maria Immaculata 1712“ steht an einer Feldweggabelung in den Marchäckern bei Goldberg. Das barocke Stuckwerk zeigt Maria betend auf einer Weltkugel; ein Fuß steht auf einer Schlange. Standort und Darstellung geben diesem Denkmal ein klar umrissenes Motiv.

Der Bildstock „Christus in der Rast“ liegt nordöstlich von Braunsdorf in den Feldern des Verlorenen Tals. Der barocke Bildstock aus Sandstein weist noch Reste seiner ursprünglichen Bemalung auf. An der Kreuzung der B 2 mit der L 1145, der Abzweigung nach Braunsdorf, steht ebenfalls ein barocker Bildstock aus Sandstein. In ihn ist ein Kreuzigungsrelief eingraviert. Die drei Darstellungen unterscheiden sich in Motiv und Ausführung: von der betenden Maria mit Weltkugel und Schlange über „Christus in der Rast“ bis zum Kreuzigungsrelief.

Kirche und Bauzeiten

Die Pfarrkirche „Zu den hll. Peter und Paul“ in Braunsdorf ist ein spätbarocker Bau, errichtet von 1787 bis 1792. Ihre Bauzeit liegt viele Jahrhunderte nach dem Ursprung des Schlosses um 1200. Dieser zeitliche Abstand bietet einen einfachen roten Faden für die Ortsgeschichte: Schloss und Pfarrkirche stehen für unterschiedliche Epochen und Bauaufgaben. Zusammen mit den Bildstöcken ergänzen sie die Geschichte um eigenständige sakrale Bau- und Kunstformen.

Radfahren: Wegabschnitt und Tour

Für die Radplanung sind zwei Angaben auseinanderzuhalten. Ein rund 250 Meter langer Geh- und Radweg verläuft entlang der L 1145 vom Ortszentrum Braunsdorfs bis zum östlichen Ortsende beim Friedhof. Der Weg ist direkt an die regionale Radroute „Riesling“ angebunden. Die Weinerlebnistour Schmidatal NORD eignet sich für Trekkingräder, Mountainbikes und Gravelbikes.

Damit beantworten die beiden Radtour-Angaben unterschiedliche Fragen: Der kurze Wegabschnitt ist über Länge, Verlauf und Endpunkte bestimmt; bei der Weinerlebnistour geht es um die geeigneten Fahrradtypen. Wenn Sie Braunsdorf als Reiseziel erwägen, lässt sich so zwischen Ortsgeschichte, sakralen Bildwerken und Radfahren als möglichen Schwerpunkten abwägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Oberthern, Großmeiseldorf, Alberndorf Im Pulkautal, Wullersdorf, Rohrendorf An Der Pulkau, Hollenstein, Guntersdorf, Göllersdorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hollabrunn.

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