Zwei Rundwege von jeweils gut vier Kilometern setzen in Hollabrunn unterschiedliche Schwerpunkte. Der Walderlebnisweg führt zu interaktiven und multisensorischen Stationen; der Kellerkatzenweg vermittelt die Welt der Kellergasse und ihre Entwicklung. So können Sie bei der Planung nicht nur auf die Länge, sondern auch auf die Themen der Wege achten.
Kellergassenwege und Erlebnisstationen
Der Hollabrunner Walderlebnisweg ist ein etwa 4,4 km langer Rundweg. Seine interaktiven und multisensorischen Stationen richten sich an Schulkinder verschiedener Altersgruppen und Familien. Der 4,15 km lange Kellerkatzenweg verläuft als Rundweg durch die Sitzendorfer Kellergasse in Hollabrunn und den angrenzenden Naturraum. An 24 Stationen geht es um die Erlebniswelt Kellergasse und ihre Entwicklung in einem städtischen Umfeld. Die beiden Wege sind also ähnlich lang, unterscheiden sich aber in ihrem inhaltlichen Zugang.
Auch weitere Angebote greifen die Kellerwirtschaft auf. In der Erlebniswelt Kellergasse sind vier Erlebnisstationen in Kellern eingerichtet. Den Zutritt erhalten Sie mit einer Chipkarte, die beim Check-in gegen eine Kaution von 5 Euro ausgegeben wird. In Cattis Keller können Kinder drei traditionelle Arbeitstechniken der Kellerwirtschaft ausprobieren. Diese Angebote haben jeweils einen eigenen Schwerpunkt; sie sollten daher nicht mit den Stationen des Kellerkatzenwegs gleichgesetzt werden.
Stadtgeschichte, Kirche und Museum
Die Alte Hofmühle zählt zum ältesten und interessantesten Baubestand der Stadt und wird als vielseitige Veranstaltungslocation genutzt. Die Pfarrkirche Hollabrunn wurde im 12. Jahrhundert errichtet und enthält viele neugotische Elemente. Beide Orte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen kulturorientierten Aufenthalt: die Hofmühle als Veranstaltungsort und die Kirche mit ihrer langen Baugeschichte und Architektur.
Eine Dauerausstellung im Stadtmuseum Hollabrunn beschreibt die politische, kirchliche, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Stadt. Daneben umfasst die Habaner-Sammlung des Museums 33 Keramiken aus Werkstätten und von selbstständigen Handwerkern des 17. Jahrhunderts und des beginnenden 18. Jahrhunderts, vornehmlich aus dem westslowakischen Raum. Während die Dauerausstellung einen breiten Blick auf die Stadtentwicklung wirft, gibt die Sammlung einen konkreten Einblick in einen bestimmten Zeitraum, die Herstellung und den Herkunftsraum der Keramiken.
Koliskowarte und Aussicht
Die Koliskowarte ist ein Aussichtsturm im Hollabrunner Kirchenwald. Vom Ausgangspunkt beim Hubertusdenkmal ist sie über zwei Hollabrunner Wanderwege in etwa 30 Minuten leicht erreichbar. Von der Warte reicht der freie Rundumblick bis zum Schneeberg und zum Ötscher. Damit ist sie ein eigener Ausflugsschwerpunkt neben den thematischen Stationen der Rundwege.
Die Angaben zur Gehzeit sind ungefähr; außerdem können die Wegverhältnisse den Zugang beeinflussen. Informieren Sie sich daher vor dem Aufbruch über den aktuellen Zustand der Wege. So lässt sich die Koliskowarte in die Planung einordnen, ohne die ungefähre Gehzeit als feste Zusage zu behandeln.
Anreise und passende Schwerpunkte
ÖBB nennt am Bahnhof Hollabrunn kostenlose Parkmöglichkeiten am Bahnhofplatz 8, in der Lastenstraße 3 und in der Anton-Ehrenfriedstraße. Prüfen Sie die Parkinformationen vor der Anreise direkt bei ÖBB.
Die beschriebenen Angebote unterscheiden sich nach Thema und Art des Erlebnisses; die Wahl eines passenden Ausgangspunkts beginnt daher mit Ihren Interessen.
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