Brunn im Felde verbindet die Gestalt eines Straßendorfs mit Ortsgeschichte, Wein und einer Wanderung zum Emmauskreuz. Für die Suche nach einer Ferienwohnung in Brunn im Felde geben konkrete Interessen eine Richtung vor: historische Orte, persönliche Weinverkostungen beim Mantlerhof oder eine Wanderung, die im Ort beginnt.
Dorfgestalt und Ortsgeschichte
Als Straßendorf besitzt Brunn im Felde einen rechteckigen Anger mit einem Teich in der Mitte. Diese Form beschreibt nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern den Aufbau des Dorfes: Die zentrale Fläche und der Teich gehören zum Ortsbild. Wer sich für die Gestalt eines Ortes interessiert, findet hier einen klaren Anhaltspunkt neben den historischen Gebäuden.
Für das Jahr 1114 ist Brunn im Felde durch Anselm von Hetzmannsdorf-Brunn belegt, der in einer Urkunde des Stifts Klosterneuburg als Zeuge genannt wird. Damit lässt sich die Ortsgeschichte an einer konkreten Person und einem bestimmten Dokument einordnen. Der Admonterhof erzählt von einer anderen historischen Funktion: Er war der ehemalige Wirtschaftshof des Stifts Admont.
Die katholische Pfarrkirche ist dem heiligen Jakobus dem Älteren geweiht und steht per Verordnung unter Denkmalschutz. Ihre Widmung und ihr Schutzstatus bieten einen eigenen Zugang zur Ortsgeschichte. Beim Admonterhof wiederum steht die frühere wirtschaftliche Funktion im Vordergrund. Zusammen zeigen die beiden Bauwerke unterschiedliche Aspekte des historischen Erbes, ohne dass sie dieselbe Geschichte erzählen.
Ein späterer Zeitabschnitt wird durch den Dorfbrunnen greifbar. 1996 beschloss die Dorfgemeinschaft „Brunnen Aktiv“, den alten Dorfbrunnen von Brunn im Felde wieder zu reaktivieren. Daraufhin errichtete man etwa drei Meter vom alten Brunnen entfernt einen neuen Holzschöpfbrunnen. Der Beschluss zur Reaktivierung und der Bau des neuen Brunnens sind zwei Schritte in dieser Geschichte; der neue Brunnen war nicht der alte, sondern entstand in dessen Nähe.
Wein und Wanderung
Der Mantlerhof ist eines der ältesten Gebäude der Gemeinde Gedersdorf und bietet in Brunn im Felde persönliche Weinverkostungen an. Damit verbindet sich eine historische Einordnung des Gebäudes mit einem konkreten kulinarischen Anlass. Wenn die Verkostung für Ihre Planung wichtig ist, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsinformationen des Mantlerhofs.
Die Wanderung von Brunn im Felde zum Emmauskreuz beginnt an der dem heiligen Jakobus dem Älteren geweihten Pfarrkirche. Die Kirche ist damit zugleich ein Bezugspunkt für die Ortsgeschichte und der Startpunkt der beschriebenen Route. Der Weg bietet eine andere Art, den Aufenthalt zu planen als die Beschäftigung mit Höfen, Kirche und Dorfbrunnen: Hier steht eine konkrete Wanderung im Mittelpunkt, nicht eine weitere historische Station.
Zu den öffentlichen Verkehrspunkten für diese Wanderung zählen der Bahnhof Gedersdorf und die Bushaltestelle Brunn im Felde – Kapelle. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Auch die Wegverhältnisse sollten Sie vor dem Start überprüfen. So lassen sich die Ortsgeschichte, eine Weinverkostung und die Wanderung als unterschiedliche Schwerpunkte berücksichtigen, ohne eine bestimmte Reihenfolge oder Aufenthaltsdauer vorauszusetzen.
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