Zu jedem eigentlichen Haus in Unterstinkenbrunn gibt es im Kellerdorf Loamgrui ein kleines Miniatur-Pendant. Dieses Detail eröffnet einen anschaulichen Blick auf den Ort und seine Baugeschichte. Loamgrui stammt aus der Blütezeit des Weinbaus in der Region, noch vor der Reblausplage zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Wer Unterstinkenbrunn für einen Aufenthalt auswählt, findet hier einen besonderen Schwerpunkt auf Ortsbild und Kulturerbe; Aussicht, Wanderwege und Freibad setzen andere Akzente.
Loamgrui und die Weinbaugeschichte
Loamgrui ist um einen zentralen Platz angelegt. Eigene Gassen, Hohlwege und zahlreiche kleine Häuser sind wie ein archetypisches Dorf angeordnet. Die Miniaturhäuser stellen einen direkten Bezug zu den eigentlichen Häusern in Unterstinkenbrunn her. So lässt sich das Kellerdorf über zwei Maßstäbe betrachten: über die Anordnung von Platz, Gassen und Häusern und über das kleine Gegenstück zu jedem Haus im Ort.
Besucher können die Kellergasse entdecken und dort gekelterte Weine genießen. Die Keller selbst sind nur bei Veranstaltungen oder Führungen geöffnet. Prüfen Sie vor dem Besuch, wann solche Gelegenheiten stattfinden. Eine Führung im Land um Laa ist ein regionales Weinangebot mit Weingarten- und Kellerbesichtigung, Weinverkostung und kleinem Imbiss. Im Land um Laa öffnen Winzer bei Veranstaltungen und Verkostungen ihre Keller und geben Einblicke in ihre Arbeit. Prüfen Sie Termine vor der Reise.
Schloss, Kirche und Ortsgeschichte
Schloss Unterstinkenbrunn wurde um 1630 als Jagdschloss und Wirtschaftsobjekt um- und ausgebaut. Es befindet sich in Privatbesitz. Die römisch-katholische Pfarrkirche Hll. Petrus und Paulus steht auf einer kleinen Anhöhe an der Hauptstraße und ist weithin sichtbar. Erbaut wurde sie 1861 bis 1863 im neugotischen Stil. Die beiden Baugeschichten ordnen unterschiedliche historische Bezugspunkte zeitlich ein: den Umbau des Schlosses um 1630 und die Errichtung der Kirche im 19. Jahrhundert.
Auch eine natürliche Besonderheit prägt den Ort: In seiner Mitte entspringt eine wasserreiche, eisenhaltige Quelle, die nach Schwefel riecht und den Ortsnamen erklärt. Am Aussichtspunkt Blauen Kreuz reicht der Blick über die Ebene des Laaer Beckens bis weit nach Tschechien. Zwei von Loamgrui ausgehende Hohlwege verbinden das Kellerdorf direkt mit Unterstinkenbrunn und stehen unter Naturdenkmalschutz. Wanderwege stehen in Unterstinkenbrunn ebenfalls zur Verfügung. Quelle, Fernblick und geschützte Hohlwege eröffnen verschiedene Zugänge zur Umgebung.
Freibad und unterschiedliche Aufenthaltsschwerpunkte
Das Freibad Unterstinkenbrunn verfügt über zwei solarbeheizte Becken: ein Sportbecken und ein Kinderbecken. Dazu kommen eine Wasserrutsche und ein Beachvolleyballplatz. Damit bietet das Freibad einen anderen Schwerpunkt als die historischen Gassen und Hohlwege. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie zunächst überlegen, ob Sie vor allem Loamgrui und die Ortsgeschichte, Wege und Aussicht oder das Freibad in den Mittelpunkt Ihres Aufenthalts stellen möchten.
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