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Am Lunzer See treffen Badeangebote auf die Kulisse imposanter Berge; dazu kommen Radwege, Wander- und Klettertouren sowie kulturhistorische Orte. Wer eine Unterkunft in Lunz am See sucht, kann die Reise zunächst nach dem Schwerpunkt ausrichten: Zeit am Wasser, Bewegung auf einer Route oder ein Blick in die Geschichte des Ortes.

See und Seebühne

Der smaragdgrüne Lunzer See ist der einzige Natursee Niederösterreichs und liegt am Fuß imposanter Berge. Im Seebad Lunz können Sie im kristallklaren Wasser des Sees baden. Eine weitere Perspektive auf den Aufenthalt am Wasser bietet die Seebühne: Sie ist tagsüber als Sonneninsel für Badegäste zugänglich. Hans Kupelwieser konzipierte die Seebühne 2004; errichtet wurde sie von der Gemeinde Lunz. Baden und Bühnenarchitektur sind damit zwei unterschiedliche Akzente für einen Besuch am See.

Radwege, Wanderungen und Wintersport

Für eine längere Radstrecke bietet sich das 55 Kilometer lange Kernstück des Ybbstalradwegs zwischen Waidhofen an der Ybbs und Lunz am See an. Es folgt der Trasse der ehemaligen Ybbstalbahn, ist völlig eben, verläuft abseits des Autoverkehrs und bleibt stets nahe am Fluss. Das Mostviertler Schienenradl ist eine andere Art, die Gegend auf Schienen zu erkunden: Es startet am Bahnhof in Lunz am See und führt auf schmalen Bahngleisen entlang der Ybbs in Richtung Göstling. Nach knapp fünf Kilometern erreichen Sie die Umkehrstation Klein Großau. Für das Schienenradl gilt ein saisonaler Betriebszeitraum von Mai bis Oktober; prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Termine.

Das Angebot in Lunz am See reicht von gemütlichen Wanderungen über anspruchsvolle Bergtouren bis zu alpinen Klettertouren. Eine konkret benannte Wandermöglichkeit ist die Drei-Seen-Tour. Ihr Startpunkt liegt an Parkplätzen am Lunzer See auf etwa 750 Metern Höhe. Im Skigebiet Maiszinken gibt es 4,5 Pistenkilometer mit Abfahrten in allen Schwierigkeitsgraden.

Haus der Wildnis und Wildnisgebiet

Das UNESCO-Weltnaturerbezentrum Haus der Wildnis bietet mit seiner Ausstellung und moderner Technik Einblicke in den größten Urwald des Alpenbogens im Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal. Für das Wildnisgebiet selbst gelten klare Zugangsbedingungen: Betreten werden darf es nur im Rahmen geführter Wanderungen und entlang markierter Wege. Ausstellung und Wildnisgebiet bieten damit unterschiedliche Zugänge zum Thema Natur – von der Vermittlung im Haus bis zu den geregelten Wanderungen im Gebiet.

Amonhaus und Ortsgeschichte

Das Amonhaus ist ein Herrenhaus aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Meister Ofner ließ es 1551 im Renaissancestil erbauen. Zum Haus gehören eine originale Rauchküche und prunkvolle Räume; beide geben einen Eindruck von der unterschiedlichen Gestaltung der Innenräume. Die Ausstellung des Hammerherrenmuseums Lunz am See vermittelt anhand von Schaustücken, Bekleidung, Bildern und Schriften die Arbeits- und Lebensweise der Hammerherren sowie der Bauern, Köhler und Holzknechte.

Auch die Jahreszahlen erzählen unterschiedliche Teile der Ortsgeschichte: Die „Frauenkirche ze Lunz“ wurde erstmals 1392 erwähnt, während 1551 das Baujahr des Amonhauses ist. Die Ausstellung und die beiden historischen Bezugspunkte ergänzen einander als Einblicke in die Geschichte von Lunz am See, ohne dass sie dieselbe Zeit oder denselben Aspekt behandeln.

Orientierung vor Ort

Direkt vor dem Haus der Wildnis stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Haus über die Bushaltestelle Lunz am See Schulen erreichbar; außerdem führt der Ybbstalradweg am Haus vorbei. Der WasserCluster Lunz veranstaltet alle zwei Jahre einen Tag der offenen Tür für interessierte Besucherinnen und Besucher. Der nächste Termin wird separat bekannt gegeben, planen Sie einen Besuch daher anhand des angekündigten Datums.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Scheibbs.

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