Großriedenthal vereint Weinlandschaft, markante Lössformationen, Wanderwege und historische Orte. Für Ihre Planung lohnt sich eine erste Entscheidung: Soll die Reise vor allem Aussicht und Landschaft, Bewegung oder die Geschichte des Ortes in den Mittelpunkt stellen? Wer den eigenen Schwerpunkt festlegt, kann anschließend gezielter nach einem Hotel für den Aufenthalt in Großriedenthal suchen.
Lösslandschaft, Wein und Aussicht
Auf der Riede Eisenhut, einem der höchsten Punkte am Wagram, steht die Aussichtsplattform Eisen.Hut. Von dort reicht der Rundblick über die Weingärten und das Tullnerfeld bis zur Donau. Gut markierte Wander- und Radwege wie der „Tut-Gut-Weg“ führen zur Plattform. Damit können Sie den Aussichtspunkt sowohl bei der Planung einer Wanderung als auch bei einer Radtour berücksichtigen.
Die Lösswand „Neun Mauna“ setzt einen anderen Akzent: Ihre Lössformationen erreichen bis zu 25 Meter Höhe, und die Wand wurde 1979 zum Naturdenkmal erklärt. Spaziergänge durch die ruhigen Rieden und romantischen Lößgräben bieten Gelegenheit, ungewöhnliche Pflanzen und Gräser zu beobachten. So reicht das Landschaftserleben vom weiten Rundblick an der Plattform bis zur Beobachtung von Pflanzen und Gräsern unterwegs.
Großriedenthal ist Teil des Weinbaugebiets Wagram. Das milde Klima und der Lößboden bringen sowohl alkoholarme, fruchtige als auch vollmundige, sehr hochwertige Weine hervor. Wein bildet damit einen eigenen Zugang zur Landschaft neben Aussicht und Spazierwegen: Klima und Boden gehören ebenso zum lokalen Charakter wie die Weingärten, die den Blick von der Plattform prägen.
Wandern oder Rad fahren
Der „Tut gut!“-Wanderweg Großriedenthal, Route 2, bietet einen konkreten Wegverlauf. Er führt vom Reithergraben über das Diebsnest und den Eisenhut, bergab in Richtung Steingrube, weiter über den Goldberg und durch die Kellergasse Wolfsgrube. Über einen Hohlweg geht es zurück zur Kirche Großriedenthal. Die Folge der benannten Stationen und der Rückweg zur Kirche geben dem Wanderweg einen klaren Verlauf, an dem Sie Ihre Ausflugsplanung ausrichten können.
Als Radangebot führt die „Kellergassen Tour“ an der Lössformation „Neun Mauna“ vorbei. Die hügelige Radtour ist 38 Kilometer lang und verläuft durch die terrassenförmig angelegten Weingärten rund um Großriedenthal. So können Sie nach der gewünschten Aktivität wählen: zu Fuß auf einer Route mit benannten Stationen und Rückkehr zur Kirche oder mit dem Rad auf einer hügeligen Tour durch die Weingärten.
Ortsgeschichte und historische Orte
Das Museum der einfachen Dinge befindet sich in einem ehemaligen Rittergut. Dieses wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance umgestaltet und später als Großbauernhof geführt. Im Museum werden historische Objekte des bäuerlichen Alltags gezeigt. Gebäude und Sammlung eröffnen unterschiedliche Blickwinkel: Das frühere Rittergut hat eine wechselvolle Nutzungsgeschichte, während die Objekte den Alltag auf dem Land in den Mittelpunkt rücken.
Die römisch-katholische Pfarrkirche Großriedenthal ist dem heiligen Laurentius geweiht und wurde zwischen 1768 und 1771 erbaut. Auf dem Hausberg von Großriedenthal befinden sich weiterhin Erdställe, also unterirdische Bunker. Zusammen mit dem Museum stehen damit unterschiedliche Themen für einen Besuch zur Wahl: bäuerlicher Alltag, kirchliche Architektur des 18. Jahrhunderts und unterirdische Strukturen.
Wenn Sie ein Hotel in Großriedenthal suchen, kann die Auswahl des Reisethemas ein hilfreicher Ausgangspunkt sein: Aussicht und Landschaft, Wandern, Radfahren, Wein oder Ortsgeschichte. Die Ziele zeigen verschiedene Interessen, die Ihren Aufenthalt prägen können, ohne dass Sie alle in einen einzigen Ausflugsplan legen müssen.
Weitere Reiseziele entdecken: Ottenthal, Fels Am Wagram, Königsbrunn Am Wagram, Dörfl, Mitterstockstall, Hütteldorf, Absdorf, Preuwitz.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tulln.