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Römergeschichte, jüngere Ortsgeschichte und Aktivitäten am Wasser markieren unterschiedliche Seiten von Zwentendorf an der Donau. Das Haus der Geschichte reicht in seiner Präsentation von den Ausgrabungen des Römerkastells bis zu Ereignissen der Gegenwart; Kirchenbau, Donauradweg und Badeplätze ergänzen die Themen. Für einen Aufenthalt können Sie Kultur, Radfahren und Baden nach eigenen Interessen gewichten.

Römerkastell und Ortsgeschichte

Seit 2021 gehört das archäologische Bodendenkmal des Römerkastells Asturis im Gemeindegebiet von Zwentendorf zum UNESCO-Welterbe Donaulimes; es steht zudem unter Denkmalschutz.

Das Haus der Geschichte Zwentendorf – Römermuseum ASTURIS zeigt die Ausgrabungen des Römerkastells anhand von Modellen, Fotografien und Funden. Darüber hinaus reicht die Präsentation von den römischen Ausgrabungen über die Industrialisierung mit der Pulverfabrik und das Atomkraftwerk bis zu Ereignissen der Gegenwart. Das macht die Ausstellung auch für Reisende interessant, die sich nicht ausschließlich auf die Römerzeit konzentrieren möchten. Asturis als Bodendenkmal und die Museumsschau bieten zwei unterschiedliche Blickwinkel: das geschützte archäologische Erbe im Gemeindegebiet und die Darstellung der Ausgrabungen.

Das AKW Zwentendorf nahm nie den Betrieb auf und erzeugte nie Strom aus Kernenergie. Die EVN-Besucherinformation vom 26. Juni 2026 nennt Führungen, bei denen Besucherinnen und Besucher Räume der Anlage betreten können. Prüfen Sie vor der Planung, ob ein passender Führungstermin angeboten wird.

Kirchen mit eigener Baugeschichte

Die Pfarrkirche Zwentendorf war ursprünglich eine frühgotische Wehrkirche und wurde später zu einer gotischen Kirche mit Kassettendecke und Spitzbogenfenstern umgebaut. Damit lässt sich ihre Baugeschichte als Wechsel von der ursprünglichen Wehrkirche zur späteren gotischen Ausgestaltung lesen; Decke und Fenster sind konkrete Merkmale dieser späteren Phase.

Die Wallfahrtskirche Maria Ponsee entstand im Gemeindegebiet aus einer Kapelle des 12. Jahrhunderts. Von 1716 bis 1726 wurde sie nach Plänen von Jacob Prandtauer vergrößert und barockisiert. Im Vergleich der beiden Kirchen steht bei Zwentendorf der Umbau einer frühgotischen Wehrkirche im Vordergrund, bei Maria Ponsee die Erweiterung und Barockisierung eines älteren Kapellenursprungs.

Baden und Radfahren

Mitten in Zwentendorf liegt der Badeplatz an der Donau, ein Naturbadestrand. Direkt daneben befindet sich ein Beachvolleyballplatz. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuelle Nutzbarkeit, da saisonale Bedingungen variieren können.

Im Gemeindegebiet, in Dürnrohr, liegt die „Bagger“: ein Badeteich in einer Schottergrube zum Schwimmen und für sommerliche Freizeitgestaltung. Der Vergleich ist konkret: In Zwentendorf erwartet Sie ein Naturbadestrand mitten im Ort, in Dürnrohr ein Badeteich in einer Schottergrube. Prüfen Sie die aktuelle Nutzbarkeit beider Badeziele vor dem Besuch, da saisonale Bedingungen variieren können.

Der Donauradweg verläuft durch Zwentendorf. Beim Donauhof in der Pappelallee steht eine Schnellladestation für E-Bikes zur Verfügung. Wenn Sie auf die Ladestation angewiesen sind, prüfen Sie ihre Verfügbarkeit vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Wilfersdorf, Ollern, Grafenwörth, Frauendorf An Der Au, Dörfl, Hütteldorf, Mitterstockstall, Fels Am Wagram.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tulln.

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