Arbesbach lässt sich über unterschiedliche Schwerpunkte entdecken: Bärenbeobachtung im BÄRENWALD, Granit und Wasser am Höllfall sowie historische Bauwerke und Wege. Die Ziele reichen vom ausschließlich zu Fuß erreichbaren Naturziel bis zur Aussichtswarte und einer funktionsfähigen Hammerschmiede. Für die Planung ist deshalb weniger eine einzige Route entscheidend als die Frage, ob Landschaft, Bewegung, Tierbeobachtung oder Ortsgeschichte den Aufenthalt prägen soll.
Landschaft und Wege
Am Höllfall bahnen sich kleine Wasserfälle über und zwischen tausenden Granitblöcken ihren Weg. Das Gebiet ist sowohl als Naturdenkmal als auch als Europaschutzgebiet ausgewiesen. Der Höllfall ist ausschließlich zu Fuß über den fünf Kilometer langen Rundwanderweg Höllfallweg erreichbar; dieser beginnt in Pretrobruck bei Arbesbach. Damit gehören die Art des Zugangs und der Startort ebenso zur Ausflugsplanung wie die Wasserfälle und Granitformationen.
Eine andere Landschaftsperspektive bieten die Langlaufloipen bei Arbesbach. Sie führen durch Wälder, Streusiedlungen und weiträumiges offenes Gelände und eröffnen weite Ausblicke auf typische Landschaftsformen des Waldviertler Hochlandes. Der Nord-Süd-Weitwanderweg und der Vier-Märkteweg führen ebenfalls durch Arbesbach. Für Radfahrende ist der Ort an die Rad- und Bikeregion Waldviertel sowie an den Mühlviertler Radweg angeschlossen. So unterscheiden sich die Streckenbezüge: Loipen, Wege durch den Ort und Radverbindungen setzen jeweils eigene Schwerpunkte.
Bärenbeobachtung im BÄRENWALD
Der BÄRENWALD Arbesbach ist eine Auffangstation der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN für Bären in Not. Besucher können dort Bären beobachten. Der Bärentrail beginnt und endet am BÄRENWALD Arbesbach – ein klarer Bezugspunkt für alle, die Tierbeobachtung und eine Route gemeinsam in die Planung aufnehmen möchten.
Bauwerke und Ortsgeschichte
Die Burgruine Arbesbach ist der erhaltene Turmrest einer ehemaligen Kuenringerburg. Der 25 m hohe Turmrest wurde zu einer Aussichtswarte umfunktioniert und bietet einen Rundblick auf typische Landschaftsformen des hohen Waldviertels. An diesem Ort treffen bauliche Vergangenheit und der Blick auf die regionale Landschaft zusammen.
Die Hammerschmiede in Kamp bei Arbesbach ist noch voll funktionsfähig. Sie setzt einen anderen Akzent als die Burgruine: Hier steht die volle Funktionsfähigkeit im Vordergrund, dort der erhaltene Turmrest. Auch die Kirche in Arbesbach führt in die Ortsgeschichte. Nach dem Großbrand von 1756 wurde sie von Baumeister Georg Rueff zwischen 1761 und 1772 neu errichtet.
Der Steinkreuzweg ist ein Kreuzweg unter freiem Himmel mit 14 Stationen und als Rundwanderweg angelegt; sein Startpunkt liegt am Hauptplatz von Arbesbach. Die Stationen sind auf natürlichen Blocksteingebilden angebracht. Das Gestein ist damit direkt Teil der Gestaltung, während der Rundweg eine Abfolge von Stationen bietet.
Badeteich Arbesbach
Am Badeteich Arbesbach gehören Liegewiese, Buffet, Sandplatz, Karussell und Seilbahn zur Ausstattung. Mit diesen unterschiedlichen Einrichtungen bildet der Badeteich einen eigenen Schwerpunkt neben den Wegen, Landschaftszielen und Bauwerken.
Weitere Reiseziele entdecken: Bernreith, Friedersbach, Bärnkopf, Schoberhof, Kottes, Griesbach, Bad Traunstein, Schwarzenau
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zwettl.