Schönbach liegt genau im Quellgebiet des Kleinen Kamp. Gut beschilderte Wanderwege, markante Felsformationen und Orte mit einer ausgeprägten Handwerkstradition geben einem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte. Für Ihre Planung lohnt es sich, vorab zu überlegen, ob Sie vor allem wandern, Kirchenkunst entdecken oder sich mit traditionellem Handwerk beschäftigen möchten.
Wandern zwischen Felsformationen und Wegzielen
Auf den Wanderwegen rund um Schönbach gibt es Schalensteine und mächtige Felsformationen. Diese markanten Landschaftsformen begleiten die Wege und geben dem Wandern einen konkreten Bezug zur Umgebung. Der Hieronymusweg ist 10,9 Kilometer lang; die angegebene Gehzeit beträgt drei Stunden. Er beginnt am Infopoint – Wurzelsepp in Schönbach. Wenn Sie diese Tour für Ihren Tag einplanen, können Sie die Gehzeit als Orientierung nehmen und Pausen nach Ihrem eigenen Rhythmus ergänzen.
Eine Wanderung durch typisch Waldviertler Landschaftsformen führt an zahlreichen Einzelhöfen vorbei, darunter der Vogelwaidhof, und endet an der Wallfahrtskirche Maria Rast in Schönbach. Ein besonders für Kinder interessanter Weg führt durch Wälder und Wiesen, vorbei an einem Fischteich und einem Haustiergatter sowie entlang von Granitformationen zurück nach Schönbach. Die beschriebenen Ziele und Landschaftselemente machen deutlich, wie unterschiedlich sich die Wege thematisch ausrichten.
Der Lohnbachfallweg führt durch die beeindruckende Schlucht des Lohnbaches zum Steinernen Bründl. Der Lohnbachfall ist ein Naturdenkmal im Europaschutzgebiet „Waldviertler Teich-, Moor- und Heidelandschaft“. Damit gehören neben den Wanderwegen auch ein benanntes Naturdenkmal und sein Schutzgebiet zu den landschaftlichen Themen Schönbachs. Als andere Freizeitmöglichkeit ist der Beachvolleyballplatz in Schönbach frei zugänglich.
Handwerk, Wallfahrt und Museen
Die Kloster-Schul-Werkstätten Schönbach befinden sich im ehemaligen Kloster zu Schönbach. Bei Führungen werden Korbmacherei und Seifensiederei erklärt und vorgeführt. Im Erlebnismuseum zeigen mehrere Stationen traditionelles Handwerk: Spinnen, Weben, die Verwendung von Flachs, die Herstellung von Dachschindeln und Drechseln. Die Werkstätten und die Museumsstationen bieten so verschiedene Einblicke in handwerkliche Tätigkeiten und ihre Materialien.
In der Wallfahrtskirche Maria Rast bildet die Gnadenstatue „Maria Rast“ das eigentliche Zentrum der Kirche und der Wallfahrt. Die Wallfahrt zu „Unserer Lieben Frau Maria Rast“ wurde bereits 1421 erwähnt. Zur Ausstattung der Kirche gehören außerdem drei gotische Flügelaltäre. Wer sich für religiöse Geschichte und Kirchenkunst interessiert, findet hier sowohl einen historischen Bezug als auch konkrete Ausstattungsmerkmale.
Das Wäschepflegemuseum Schönbach zeigt Waschmaschinen aus Holz und Bügeleisen aus dem vorigen Jahrhundert. Im Klosterhof findet unter anderem der traditionelle Kriecherlkirtag statt. Wenn Sie Ihren Besuch auf dieses Fest ausrichten möchten, prüfen Sie die Veranstaltungstermine vorab.
Den Aufenthalt passend ausrichten
Für die Suche nach einem Hotel in Schönbach hilft es, den eigenen Schwerpunkt festzulegen: Möchten Sie Ihre Zeit vor allem mit Wandern verbringen, interessieren Sie sich für den Lohnbachfall als Naturdenkmal oder stehen Handwerk, Wallfahrt und Kirchenkunst im Vordergrund? So richtet sich die Entscheidung an den Schönbacher Erlebnissen aus, die Sie besonders ansprechen.
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