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Mattig und Schwemmbach prägen mehrere der beschriebenen Wegverläufe in Burgkirchen. Daneben laden die Pfarrkirche Burgkirchen und die Filialkirche in St. Georgen an der Mattig dazu ein, den Blick von den Wegen auf Baugeschichte, Kunst und Brauchtum zu lenken. So stehen für Ihre Auswahl sowohl Bewegung als auch lokale Kulturgeschichte zur Verfügung.

Wegstrecken und Parcours

Der Familien-Erlebniswanderweg ist 2 km lang und führt mit 15 Stationen entlang der Mattig. Er beginnt bei der Filialkirche in St. Georgen an der Mattig. Länge, Verlauf am Wasser und benannter Startpunkt geben der Route einen klar umrissenen Rahmen.

Der Mattigtaler Motorikpfad besteht aus drei unterschiedlichen Parcours. Die konkrete Geräteausstattung kann sich ändern; wenn bestimmte Elemente für Ihre Planung wichtig sind, prüfen Sie die aktuelle Konfiguration vor dem Besuch. Daneben ist die Rad- und Wanderstrecke der Gemeinden Burgkirchen, Mauerkirchen und Uttendorf knapp 5 Kilometer lang. Im direkten Längenvergleich ist sie länger als der Erlebniswanderweg – eine hilfreiche Orientierung, wenn Sie den gewünschten Streckenumfang auswählen.

Auch der Triftweg führt durch Burgkirchen. Auf dem Verlauf von Burgkirchen nach Mauerkirchen liegt er entlang des Schwemmbachs und der Mattig. Wer diesen Weg einplant, sollte die Bedingungen vor dem Besuch prüfen, da sie sich ändern können.

Kirchen und Kunstgeschichte

Die Pfarrkirche Burgkirchen ist ein gotischer Bau mit Mauerwerk aus Tuffstein. Urkundlich erwähnt wurde sie um 1130. Die historische Erwähnung und die Angaben zu Baustil und Material bieten unterschiedliche Anhaltspunkte für die Beschäftigung mit der Kirche: ihre zeitliche Einordnung einerseits, ihre bauliche Gestalt andererseits.

Zur Ausstattung der Pfarrkirche gehören eine Kreuzigungsgruppe von Martin Zürn und Stuckarbeiten von J. M. Vierthaler. Die beiden Zuschreibungen benennen verschiedene künstlerische Aspekte des Bauwerks und ergänzen die gotische Einordnung um konkrete Details.

Eine weitere Baugeschichte begegnet Ihnen bei der Filialkirche St. Georgen an der Mattig: Sie ist eine barockisierte gotische Kirche. Die Bezeichnung verbindet den gotischen Charakter mit der barocken Überformung. In der Filialkirche befindet sich außerdem Österreichs ältester Opferstock. Im direkten Vergleich zeigt die Pfarrkirche ihre gotische Bauform und das Tuffsteinmauerwerk, während die Filialkirche in St. Georgen gotische und barocke Gestaltung verbindet; die beiden Bauwerke setzen damit unterschiedliche architektonische Akzente.

Umrittbrauchtum in historischer Perspektive

Zum früheren Umrittbrauchtum in Burgkirchen gehörten Oster- und Stephaniritt. Die Ortsgeschichte verbindet den am 24. April als Georgiritt bezeichneten Umritt mit den Jahreszahlen 1926 beziehungsweise 1950. Diese historische Einordnung ergänzt die Kirchen und Wege um einen eigenen Bezug zur örtlichen Tradition.

Weitere Reiseziele entdecken: Maria Schmolln, Sankt Pantaleon, Neukirchen An Der Enknach, Auerbach, Moosdorf, Überackern, Lengau, Kirchberg Bei Mattighofen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Braunau Am Inn.

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