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Moosham lässt sich über drei konkrete Themen erschließen: einen benannten Wanderweg, den Münzschatz und Landschaftsformen aus der Riß-Eiszeit. Für die Planung eines Aufenthalts ist diese Mischung hilfreich, weil sie unterschiedliche Schwerpunkte bietet: Bewegung, Kulturgeschichte oder Natur. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie zunächst entscheiden, welche dieser Fragen Ihren Aufenthalt prägen soll, und darauf die übrige Reiseplanung abstimmen.

Wandern in Moosham

Der 1a Wanderweg Moosham ist 8,80 km lang und im kommunalen Wanderwegeverzeichnis aufgeführt. Die Länge gibt Ihnen eine konkrete Größe für die Reiseplanung: Sie können die Strecke als eigenen Wanderschwerpunkt einordnen und mit Ihren Vorstellungen für einen Tag im Freien abgleichen. Als benannter Weg setzt er einen klaren örtlichen Bezugspunkt für Gäste, die Bewegung in den Mittelpunkt stellen.

Münzgeschichte: Fund und Verbergung

1963 wurde in Moosham, heute Münzfeld, ein Münzschatz gefunden. Er umfasste 1.200 Münzen aus der ausklingenden Babenbergerzeit und war um 1250 vergraben worden. Die drei Zeitangaben ordnen den Fund unterschiedlich ein: Die ausklingende Babenbergerzeit bezeichnet die Münzen, um 1250 die Verbergung und 1963 die Entdeckung. Objekte des Münzschatzes können im Kammerhofmuseum in Gmunden besichtigt werden. Damit stehen Fundort und Ort der Besichtigung als zwei unterschiedliche Bezugspunkte nebeneinander: Moosham für die Entdeckung, Gmunden für die Museumsobjekte.

Riß-Eiszeit und Landschaftsformen

Der Höhenrücken von Baumgarten über Steinbichl bis Moosham gehört zur Landschaft der Riß-Eiszeit. Unterhalb des Weilers Moosham bis zum Lehenbauer sind Reste von Hochterrassen erhalten; sie bestehen aus Schotterbildungen des Schmelzwasserabflusses der Riß-Eiszeit. Die geologische Einordnung hat damit zwei konkrete Anknüpfungspunkte: einen benannten Höhenrücken und Terrassenreste samt ihrer Ablagerungen. Wer die Gegend über ihre geologische Geschichte verstehen möchte, kann beides in den Blick nehmen. Höhenrücken und Hochterrassen stehen dabei für unterschiedliche Landschaftsformen: einen Zug, der von Baumgarten über Steinbichl bis Moosham reicht, und erhaltene Terrassenreste unterhalb des Weilers Moosham bis zum Lehenbauer.

Teich, Moor und Buchenwald

Nördlich von Moosham liegt ein Teich mit rund 580 m² Fläche, der für lokale Amphibienpopulationen von Bedeutung ist. In einem Restbereich des Grafinger Moores nördlich von Moosham wurden bei Feldbegehungen 2001 insgesamt 72 Pflanzensippen erfasst. In Gschwandt an der Grenze zu Laakirchen weist das Grafinger Moor nur noch kleine Reste von Feuchtwiesen und Feuchtgebüschen auf. Westlich von Moosham befindet sich an einem Terrassenabhang ein kleiner, schwach wärmebeeinflusster Buchenwald mit Orchideenarten. Die Lage hilft, diese Naturmerkmale räumlich auseinanderzuhalten: Teich und Moorbereich liegen nördlich, der Buchenwald westlich von Moosham. Für Naturinteressierte bieten die Angaben verschiedene Blickwinkel: Der Teich ist über Fläche und Amphibienbedeutung beschrieben, Moor und Wald über Pflanzen- und Habitatmerkmale.

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