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Traun lässt sich über seine Schlossgeschichte und regionale Kunst ebenso entdecken wie über Wasser- und Grünflächen. Für die Wahl Ihres Aufenthaltsschwerpunkts bietet die Stadt damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Ausstellungen und Museum setzen kulturelle Akzente, während Spazierwege, Badesee und Waldlehrpfad andere Interessen ansprechen.

Schlossgeschichte, Kunst und Sammlung

Schloss Traun basiert auf einer Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert. In seiner Ringmantelanlage befindet sich eine frei zugängliche Ausstellung zur Schloss- und Adelsgeschichte. Eine Ausstellung im Spitzboden zeigt die Geschichte der Familie Abensperg-Traun und des Schlosses. So stehen dort sowohl die Geschichte des Bauwerks als auch die mit ihm verbundene Familie im Blick.

Im Raum der Kunst werden Ausstellungen der regionalen Kunstszene gezeigt. Schloss Traun dient außerdem als Aufführungsort für klassische Konzerte. Wer sich für Kunst und Kultur interessiert, findet damit verschiedene Themen: regionale künstlerische Positionen ebenso wie Schlossgeschichte und klassische Musik.

Eine andere Perspektive auf die Vergangenheit bietet das Museum im Steinhumergut. Dort sind über 3.000 Exponate untergebracht. Die Sammlung umfasst bäuerliche Geräte, Hausrat, Dokumente, Urkunden und Fotos. Die unterschiedlichen Gegenstände und Schriftstücke geben der Sammlung eine breite Ausrichtung: Sie reicht vom alltäglichen Hausrat bis zu dokumentarischen Zeugnissen. Für Ihre Auswahl bedeutet das einen eigenen Schwerpunkt neben den Ausstellungen im Schloss.

Badesee, Bewegung und Grünflächen

Der Badesee Oedt in Traun ist ein 99.000 Quadratmeter großer Grundwassersee mit einer Tiefe von bis zu sechs Metern. An seinem Ufer lädt eine Promenade zu langen Spaziergängen ein. Die Größenangabe beschreibt die Wasserfläche, während die Promenade einen eigenen Zugang zum Aufenthalt am See bietet. Im Badezentrum gibt es außerdem ein Freibad mit einem 50-Meter-Becken in L-Form und einer angrenzenden Nichtschwimmerbucht.

Für Bewegung steht der Renata Hönisch Motorikpark® der Bevölkerung kostenlos zur Verfügung. Er besteht aus vier Gerätegruppen und ist als Trainingsareal für Jung und Alt gedacht. Damit unterscheidet er sich von den Spazierwegen: Hier liegt der Schwerpunkt auf den Gerätegruppen und dem Training, während die Uferpromenade zum Gehen einlädt.

Rund um das Trauner Schloss bietet die Parkfläche mitten im Zentrum Grünflächen, alten Baumbestand und den Wassergraben des Schlosses als Erholungsfläche. Eine weitere beschriebene Parkanlage liegt in Alt-St. Martin direkt am Mühlbach. Sie ist rund 2,5 Hektar groß und umfasst hundertjährigen Baumbestand, Kieswege, Parkbänke, Spielgeräte und Grünflächen zum Spazieren und Verweilen. Die beiden Parkbeschreibungen setzen unterschiedliche Akzente: einmal die Lage am Schloss im Zentrum, einmal die Verbindung von Mühlbach, Wegen und Grünflächen.

Der Waldlehrpfad verbindet Information mit waldpädagogischen Stationen. Rund 40 neu gestaltete Tafeln informieren über verschiedene Baum- und Straucharten, den Wald und seine Bedeutung für den Menschen. An den neuen Stationen lässt sich der Wald mit allen Sinnen erleben. Wer Natur lieber auf dem Fahrrad als zu Fuß erkundet, kann auch den Römerradweg in die Auswahl einbeziehen: Er führt seit 2009 durch Traun.

Bei der Wahl Ihrer Unterkunft in Traun können Sie sich zunächst an Ihrem bevorzugten Schwerpunkt orientieren: Schloss- und Sammlungsgeschichte, regionale Kunst oder Bewegung und Grünflächen. Die Angebote unterscheiden sich in Thema und Form, sodass Sie die Stadt nach dem auswählen können, was Ihren Aufenthalt prägen soll.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Linz-Land.

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