Langenstein liegt etwa 15 km östlich von Linz, in ruhiger Lage zwischen den Hügeln des Mühlviertels und den Donauauen. Der Ort vereint Landschafts- und Naturthemen mit archäologischen Orten und einer Gedenkstätte. Für die Wahl eines Reiseziels können Sie zunächst abwägen, ob Wanderwege, Radfahren und Gewässer oder eher Geschichte und Erinnerung im Mittelpunkt stehen sollen. Über die Donau-Bundesstraße ist Langenstein erreichbar.
Wanderwege, Radfahren und Gewässer
Die Spilbergrunde ist ein 4 km langer Wanderweg in Langenstein. Der R 28 Gusentalradweg ist ein Radweg im Ort. So bietet Langenstein unterschiedliche Ansätze für die Aktivitätsplanung: eine Wanderoption mit bezifferter Länge und eine Radwegoption. Im Gemeindegebiet befindet sich außerdem das Fischereigebiet Donau C; Hauptgewässer ist die Donau, Nebengewässer die Gusen. Wenn Sie sich eher für Gewässer als für eine Wegstrecke interessieren, können Sie diesen Schwerpunkt getrennt von Wander- oder Radplänen betrachten.
Biotop und Auenlandschaft
1991 wurde in der Ortschaft Langenstein ein in eine Aulandschaft eingebettetes Biotop geschaffen, um den Lebensraum der dort lebenden Tiere zu erhalten. Schautafeln am Biotop zeigen diese Tiere und die heimischen Pflanzen. Der Natur-Schwerpunkt richtet sich damit sowohl auf die Auenlandschaft als auch auf Tier- und Pflanzenwelt. Das ergänzt die Wege und Gewässer um den Blick auf einen Lebensraum und seine Arten.
Archäologische Orte und Geschichte
Das „Berglitzl“ am Seyerberg in der Gemeinde Langenstein ist eine Ausgrabungs- und Opferstätte, die bis in die Altsteinzeit zurückreicht. In der Ortschaft Frankenberg erinnert das „Frankenberger-Kircherl“ als Bauernkriegsdenkmal an einen anderen Abschnitt der Gemeindegeschichte.
Eine ehemalige Wasserburg wurde 1149 erstmals urkundlich erwähnt und vermutlich von den Herren von Machland erbaut. Heute befindet sie sich im Besitz der Familie Krassay und liegt im Augebiet Schlossau nahe dem nördlichen Donauufer. Das Berglitzl und die Wasserburg stehen für unterschiedliche historische Bezüge: eine bis in die Altsteinzeit zurückreichende Stätte und eine Wasserburg mit erster urkundlicher Erwähnung im Jahr 1149.
Gedenkstätte Gusen und Rundgänge 2026
Die KZ-Gedenkstätte Gusen wurde am 8. Mai 1965 eingeweiht. Bei der Gedenkstätte wurde 2004 ein Besucherzentrum eröffnet; dort ist eine historische Dauerausstellung zu besichtigen. Im Jahr 2026 finden jeden Sonntag von Juni bis Oktober öffentliche Rundgänge auf Deutsch von 10:00 bis 12:00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Infoportal im Besucher*innenzentrum, Georgestraße 5+7, 4222 Langenstein. Prüfen Sie den Termin vor Ihrem Besuch. Das Zeitfenster für die Rundgänge umfasst zwei Stunden.
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