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Wer Naarn Im Machlande auswählt, kann den Aufenthalt nach einem klaren Schwerpunkt planen: Kirchen und Heimathaus für Geschichte, Aulehrpfad und Radroute für Wege, Freizeitanlage und Fischaufstieg für den Bezug zum Wasser. Die konkreten Unterschiede zwischen den Angeboten helfen dabei, passende Themen für die eigene Reise auszuwählen.

Kirchen und Geschichte in Naarn

Die Pfarrkirche Naarn ist dem Heiligen Erzengel Michael geweiht und gehört zu den ältesten Kirchen des Mühlviertels. Errichtet wurde sie um 1070 im romanischen Stil; der barocke Hochaltar stammt aus dem Jahr 1732. Bauzeit und Altar verweisen damit auf zwei unterschiedliche Epochen. Wer sich für Sakralbau interessiert, kann an der Kirche sowohl den romanischen Ursprung als auch ein späteres barockes Gestaltungselement betrachten.

Ein weiterer Sakralbau ist die Wallfahrtskirche Maria Laab. Sie wurde 1092 erstmals urkundlich erwähnt; in der Kirche ist die gotische Plastik „Krönung Mariens“ sehenswert. Die Jahreszahl bezeichnet die erste urkundliche Erwähnung, während die Plastik einen konkreten Kunstschwerpunkt bildet. So stehen hier ein früher historischer Bezug und ein gotisches Werk als unterschiedliche Anknüpfungspunkte nebeneinander.

Auch das Heimathaus Naarn im Machlande hat eine nachvollziehbare Geschichte: Das Gebäude wurde erstmals 1796 erwähnt. Die Marktgemeinde Naarn erwarb es 1989, um darin ein Heimathaus einzurichten. Das Ensemble wurde im Juni 2014 mit einer Ausstellung zu Schiffszügen, der Holzschwemme auf der Aist und der Donauflößerei wiedereröffnet. Die damaligen Ausstellungsthemen reichen damit von der Donau bis zur Aist und beleuchten unterschiedliche Formen des Transports und der Holzbewegung.

Freizeitanlage, Fischaufstieg und Aulehrpfad

Die Freizeitanlage bietet verschiedene Freizeitmotive: Zu ihr gehören ein Badesee und ein Beachvolleyballplatz. An der Donau bei der Anlage eignet sich das Wasser unter anderem zum Zillenfahren. See, Sportplatz und Flussfahrt stehen damit für unterschiedliche Aktivitäten, statt ein und dasselbe Erlebnis zu beschreiben.

Im Ortsteil Au an der Donau befindet sich Österreichs größter Fischaufstieg. Ein Aussichtsturm am Fischaufstieg ermöglicht Einblicke auf die Anlage und weite Ausblicke in die Ebenen des Machlandes. Wer den Besuch nach einem landschaftlichen Blickpunkt ausrichtet, findet hier sowohl den Fischaufstieg selbst als auch die Aussicht über die Ebenen als konkrete Orientierung.

Der Aulehrpfad ist ein Rundweg, der in beide Richtungen begangen werden kann. Je nach Richtung führt er durch die Themen „Lebensräume Machland“ oder „Erlebnisräume Machland“. Die Gehrichtung ist deshalb ein praktischer Unterschied bei der Wahl des thematischen Schwerpunkts. Prüfen Sie die Routendetails vor der Anreise noch einmal.

Radroute und Wege vergleichen

„Ins Machland einischaun“ ist eine alternative Radroute. Sie führt durch das Gemeindegebiet von Naarn und durch die Märkte Au und Naarn, vorbei an typischen Vierkanthöfen und Landgasthäusern sowie durch ein kurzes Stück unberührten Auwaldes, bevor sie wieder den Donauradweg erreicht. Die Strecke verbindet damit mehrere konkrete Landschaftsmerkmale mit einer Rückkehr zum Donauradweg.

Im Vergleich zum Aulehrpfad liegt der Unterschied im Schwerpunkt: Beim Rundweg wechseln die Themen je nach Gehrichtung; auf der Radroute prägen Vierkanthöfe, Landgasthäuser und der kurze Auwaldabschnitt den Weg. Die Schiffer- und Flößerkapelle Au/Donau liegt ebenfalls direkt am Donauradweg.

Weitere Reiseziele entdecken: Au An Der Donau, Ried In Der Riedmark, Dimbach, Saxen, Klam, Rechberg, Langenstein, Baumgartenberg.

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