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In Niederwaldkirchen reicht die Auswahl zu Fuß von einer 5 km langen Runde bis zu einer 17 km langen Tour zum Hansberg. Weitere Wegthemen sind der Pesenbach, ehemalige Mühlen und Aussichtspunkte. Auch Kleindenkmäler, die Pfarrkirche und der barocke Pfarrhof geben dem Aufenthalt kulturelle Anknüpfungspunkte. Bei der Planung lassen sich Streckenlänge, Landschaftsbezug und Interesse an Geschichte gegeneinander abwägen.

Wandern zwischen kurzen Runden und weiten Wegen

Die Marktrunde (N4) ist 5 km lang und führt mit schönen Ausblicken rund um Niederwaldkirchen. Der Panoramaweg (N3) umfasst 8 km und bietet Abwechslung zwischen dem Pesenbach und Panoramablicken über das Mühlviertel. Im direkten Längenvergleich ist die Marktrunde 3 km kürzer; beim Panoramaweg treten der Pesenbach und die Blicke über das Mühlviertel als Landschaftsbezüge hervor.

Der Mühlenweg Steinbach (N2) ist 7 km lang und führt an mehreren ehemaligen Mühlen im idyllischen Pesenbachtal vorbei. Niederwaldkirchen kann als Ausgangspunkt für diesen Weg dienen; von dort verlängert sich die Wanderstrecke auf etwa 10 km. Die beiden Angaben machen sichtbar, wie sich die Streckenlänge mit dem gewählten Ausgangspunkt verändert.

Die Pesenbach-Hansberg-Runde (N6) ist 17 km lang und führt entlang des Pesenbachtals zum 840 m hohen Hansberg. Von dort reicht der Rundblick vom Böhmerwald bis zu den Alpen. Eine Gedenktafel auf dem Hansberg erinnert an Hans Schnopfhagen. Aussicht und Gedenktafel geben der Route neben ihrer Länge einen Landschafts- und Kulturbezug.

Der Fit- und Kneipp-Wanderweg rund um den Rannastausee ist 6,5 km lang und verfügt über insgesamt 16 Stationen mit einfachen Übungen für Körper und Geist. Neben der Streckenlänge sind hier also auch die Übungsstationen ein konkretes Merkmal der Tour. Einen anderen Maßstab setzt der 2019 eröffnete Weg „Granitpilgern“: Er ist 95 km lang und führt durch zehn Gemeinden, darunter Niederwaldkirchen. Sein gemeindeübergreifender Verlauf unterscheidet ihn von den kürzeren Runden.

Kleindenkmäler und Kirchenbau

Der Marterlweg führt an alten Kreuzsäulen, Bildstöcken und Kapellen vorbei. Die ältesten dokumentierten Kleindenkmäler in Niederwaldkirchen stammen aus der Zeit um 1500. Damit gehören sowohl religiöse Kleindenkmäler als auch ihre lange Geschichte zu den kulturellen Themen des Ortes.

Die Pfarrkirche wurde um 1400 von Hans Krumauer im gotischen Stil erneuert. Sie besitzt einen barocken Hochaltar und gewinnt als Marien-Wallfahrtsort wieder an Bedeutung. Der barocke Pfarrhof von Niederwaldkirchen wurde zwischen 1715 und 1735 errichtet. Zusammen bieten Kirche und Pfarrhof zwei unterschiedliche Zeitbezüge für einen Blick auf die Baugeschichte.

Naturdenkmäler in Steinbach

Zu den Naturdenkmälern in Steinbach gehört eine Linde mit einem Stammumfang von fast 6 m. Ebenfalls dazu zählen Feucht- und Trockenwiesen mit sehens- und schützenswerter Flora und Fauna. Bei der Linde ist der Stammumfang ein greifbarer Bezugspunkt; bei den Wiesen stehen Pflanzen- und Tierwelt im Mittelpunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Altenfelden, Nebelberg, Godersdorf, Oberkappel, Guglwald, Ahorn Im Mühlkreis, Berg Bei Rohrbach, Sankt Peter Am Wimberg

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rohrbach.

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