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Raab lässt sich über unterschiedliche Themen erschließen: Die Kellergröppe erzählt von der früheren Eisbewahrung, das Heimathaus von örtlichem Handwerk und Wohnkultur, während Wege und wiederkehrende Veranstaltungen weitere Perspektiven eröffnen. Für Ihre Planung können Sie den Schwerpunkt auf historische Orte, eine Wegstrecke, einen Kulturtermin oder Freizeit im Freibad legen.

Kellergröppe und Besuchsplanung

Die Kellergröppe in Raab lässt sich bis 1620 zurückverfolgen. Im Eiskeller erklärt die museale Darstellung, wie im Winter gewonnenes Eis über Monate erhalten wurde. So rückt eine konkrete frühere Praxis in den Mittelpunkt: die Aufbewahrung des Eises über die Winterzeit hinaus. Für einen Besuch mit Biersandkellermuseum gelten am ersten Samstag jedes Monats von 14:00 bis 16:00 Uhr sowie nach Voranmeldung Besuchsmöglichkeiten. Wenn Sie den Museumsbesuch einplanen, prüfen Sie die Zeiten vorab. Unmittelbar bei der Kellergröppe und im angrenzenden Siedlungsgebiet ist Parken nicht möglich; nutzen Sie die gekennzeichneten Parkplätze.

Heimathaus, Brauereigeschichte und Denkmalschutz

Eine andere historische Perspektive bietet das Heimathaus Raab. Das Gebäude ist mehr als 300 Jahre alt; seine Besitzer lassen sich bis 1644 zurückverfolgen. Das Handwerkermuseum im Heimathaus zeigt traditionelle örtliche Handwerke, darunter Binderei, Zimmerei, Tischlerei und Schuhmacherei. Daneben wird die kleinbürgerliche Wohnkultur früherer Bewohner Raabs dargestellt. Damit stehen handwerkliche Tätigkeiten und häuslicher Alltag als unterschiedliche Seiten der örtlichen Geschichte nebeneinander.

Das Bräustüberlmuseum ist seit 1993 in Raab untergebracht und dokumentiert die Brauereigeschichte des Ortes. Es setzt damit neben Handwerk und Wohnkultur einen eigenen Schwerpunkt. Auch die katholische Pfarrkirche hl. Michael gehört zur Raaber Geschichte: Sie steht per Verordnung unter Denkmalschutz. Der zugehörige Eintrag in der Denkmalliste ist nicht rechtsverbindlich.

Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Kellergröppenweg beginnt und endet am Schulzentrum Raab. Von dort führt er durch die Kellergröppe weiter zur Wallfahrtskirche Maria Bründl. Der Mühlenweg setzt einen anderen historischen Akzent: Sein Name erinnert an die Mühlen, die früher entlang des Bründlbachs und des Raaber Bachs standen. Vom Mühlenweg aus ist ein Abstecher zur Quelle des Raaber Bachs möglich. So unterscheiden sich die Wegthemen: Beim Kellergröppenweg stehen Kellergröppe und Wallfahrtskirche als genannte Stationen im Mittelpunkt, beim Mühlenweg die frühere Mühlengeschichte und die mögliche Abzweigung zur Quelle.

Veranstaltungen und Freizeit

Auch wiederkehrende Veranstaltungen können den Anlass für eine Reise nach Raab geben. Die Feuerwehr Raab veranstaltet alle zwei Jahre das traditionelle Kellerfest in den Sandkellern. Der Michaelimarkt wird alljährlich von den Wirtschaftstreibenden veranstaltet. Ebenfalls alle zwei Jahre richtet die Faschingsgilde Narraabia einen Faschingsumzug in Raab aus. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an einem dieser Termine ausrichten möchten, prüfen Sie das jeweilige Veranstaltungsdatum vorab. Der Verein Kunst und Kultur präsentiert in Raab außerdem verschiedene Konzerte und Kunstausstellungen.

Das Freibad Raab bietet einen anderen Freizeitschwerpunkt. Es blickt auf eine mehr als 100-jährige Tradition zurück und wurde im Laufe der Zeit mehrfach modernisiert und erweitert. Die Anlage erstreckt sich über 7.000 m² und bietet eine vielfältige Beckenlandschaft. Da sich Einrichtungen ändern können, ist es sinnvoll, vor einem geplanten Besuch die aktuellen Betriebsinformationen zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Dorf An Der Pram, Wesenufer, Enzenkirchen, Suben, Altschwendt, Freinberg, Sankt Roman, Sankt Aegidi

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schärding.

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